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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Merz: Bundesregierung ist für Durchsetzung des Grundgesetztes zuständig! (Recht)

Manhood, Dienstag, 08.09.2026, 16:09 (vor 2 Tagen)

Merz putscht gegen Bundesverfassungsgericht:

Wegen einer möglichen AfD-geführten Regierung in Magdeburg sagte Merz, er wolle "allen Menschen in unserem Land versichern: Unsere Institutionen sind wehrhaft und stabil". Das Grundgesetz schütze und garantiere diese Ordnung. Die von ihm geführte Bundesregierung werde dafür sorgen, dass das Grundgesetz durchgesetzt wird.

Ein klarer Verstoss gegen das Grundgesetz und die Gewaltenteilung. Für die Durchsetzung des Grundgesetzes ist die Justiz zuständig! ;-)

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/merz-schockiert-ueber-afd-erfolg-versprechen-an-bundesbuerger,VUWhv99

Grüsse

Manhood :-D

--
Regime Change jetzt!

Merz droht Magdeburg mit Bundeszwang

Pack, Dienstag, 08.09.2026, 16:47 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 50 Min.) @ Manhood

In Sachsen-Anhalt könnte die AfD von Ulrich Siegmund den Regierungschef stellen. Kanzler Friedrich Merz bringt nun ein seltenes Grundgesetzverfahren ins Gespräch.

Noch ist die AfD in Sachsen-Anhalt nicht an der Macht. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drohte schon entschiedene Schritte an, falls es dazu kommen sollte. "Das Grundgesetz gilt auch für Sachsen-Anhalt", sagte Merz nach Beratungen in Berlin. Und weiter: "Wenn dort Grenzen überschritten werden, kann ich Ihnen sagen, werden wir aus Sicht der Bundesregierung alles tun, um das zu korrigieren."

Der Kanzler mahnte weiter: "Es gebe im Grundgesetz die Pflicht zur Bundestreue." Unter anderem nannte Merz die Politikfelder Einwanderungs- und Ausländerpolitk.

Zuvor hatte bereits FDP-Chef Wolfgang Kubicki ein entschiedenes Eingreifen des Bundes angedeutet, sollte eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt Regelungen des Bundes unterlaufen. Von Bundeszwang sprechen Verfassungsjuristen unter Berufung auf Artikel 37 des Grundgesetzes. Die Bestimmung räumt dem Bund "ein Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden" ein.

Bislang wurde Artikel 37 noch nie angewandt. Fachleute beschreiben die Bestimmung mitunter als "rostiges Schwert". Doch notierte der Verfassungsexperte Heiko Meiertöns jetzt auf dem Portal "Verfassungsblog": "Bei bestimmten Veränderungen, die das Landesamt für Verfassungsschutz betreffen, könnte die AfD rechtliche Grenzen überschreiten, die Raum für ein Einschreiten des Bundes bieten."

Auch Verfassungsgericht kann aktiv werden
Die Regelung des Grundgesetzes ermöglicht dem Bund, mit Zustimmung des Bundesrats durch absolute Mehrheit gegen ein Bundesland Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, wenn dieses seine bundesstaatlichen Pflichten nicht erfüllt.

Absatz zwei des Artikel 37 sieht vor, dass die Bundesregierung oder ihr Beauftragter zur Durchsetzung des Bundeszwangs das Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden hat. Ein Staatskommissar wäre ein solcher Beauftragter. Allerdings greift der Bundeszwang nur in den Bereichen, in denen ein Land Bundesrecht missachtet. Die Regierung vollständig zu entmachten – wie Kubicki es beschreibt – ist also etwas zu absolut formuliert.

Bislang wurde Artikel 37 noch nie angewandt. Fachleute beschreiben die Bestimmung mitunter als "rostiges Schwert". Doch notierte der Verfassungsexperte Heiko Meiertöns jetzt auf dem Portal "Verfassungsblog": "Bei bestimmten Veränderungen, die das Landesamt für Verfassungsschutz betreffen, könnte die AfD rechtliche Grenzen überschreiten, die Raum für ein Einschreiten des Bundes bieten."

Auch Verfassungsgericht kann aktiv werden
Die Regelung des Grundgesetzes ermöglicht dem Bund, mit Zustimmung des Bundesrats durch absolute Mehrheit gegen ein Bundesland Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, wenn dieses seine bundesstaatlichen Pflichten nicht erfüllt.

Absatz zwei des Artikel 37 sieht vor, dass die Bundesregierung oder ihr Beauftragter zur Durchsetzung des Bundeszwangs das Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden hat. Ein Staatskommissar wäre ein solcher Beauftragter. Allerdings greift der Bundeszwang nur in den Bereichen, in denen ein Land Bundesrecht missachtet. Die Regierung vollständig zu entmachten – wie Kubicki es beschreibt – ist also etwas zu absolut formuliert.

Dieser sei zwar grundgesetzlich geregelt, auch lebe ein solidarischer Bundesstaat von "gemeinsamen rechtsstaatlichen Grundsätzen", schrieb Bayaz. Wenn "eine Landesregierung diese Grundsätze aber infrage stellt oder rechtsstaatlich fragwürdige Sonderwege gehe", habe das Folgen für "die Zusammenarbeit im Föderalismus – auch in finanziellen Angelegenheiten".

Das Bundesverfassungsgericht könnte ebenfalls aktiv werden. Es kann Landesgesetze für nichtig erklären oder staatliche Stellen in Sachsen-Anhalt verpflichten, Maßnahmen zu unterlassen. Dazu muss das Karlsruher Gericht aber erst angerufen werden, zum Beispiel durch die Bundesregierung oder durch Bürgerinnen und Bürger.
https:/ /www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101425758/afd-in-sachsen-anhalt-kanzler-merz-spricht-erstmals-von-bundeszwang.html

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