Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Prostitution (Allgemein)

Thomas Morus, Freitag, 27.09.2013, 10:50 (vor 2246 Tagen)

Alles was zum Thema zu sagen ist, wurde an der einen oder anderen Stelle schon gesagt.

Darum nur ganz kurz:

Wären Männer nicht bereit für sexuelle Dienstleistungen zu bezahlen, gäbe es keine Ehe! Wobei dazu kommt, dass die Ehe noch ein schlechtes Geschäft ist, weil die Sexarbeiterin quasi beamtet ist, über die Jahre immer schiecher aussieht, die Qualität des Sexes meist grottenschlecht ist.

95% der Frauen haben eine Hureneinstellung, d.h. sie wollen letztlich für sexuelle Dienste bezahlt werden. Nur wollen die meisten eben nicht auf Stunden arbeiten, sondern bestehen auf einer Festanstellung. Es gibt aber auch Frauen, die auch auf Stundenbasis arbeiten, wenn der Preis stimmt.

Sex für Geld anzubieten ist ein Geschäft wie andere Geschäfte. Und komme man mir nicht mit Intimität. Es gibt jede Menge Geschäfte, bei denen man die körperliche und seelische Gesundheit auf die Dauer ruiniert. Wenig Physiotherapeuten, die durch ihre Arbeit nicht Schäden an Knochen, Bändern und Gelenken davontragen, wenn sie den Beruf nur lange genug ausüben.

Aber davon abgesehen ist Prostitution eine wahrhaft caritative Tätigkeit, weil sie Männern zu Sex und Intimität verhilft, die sonst niemals dieses erleben könnten. Man denke an Hässliche, Behinderte und Alte. Da ist Prostitution ein wahrer Akt der Nächstenliebe. Das ist mehr als das dumme Geschwätz der Frommen, die den Notleidenden auf die Herrlichkeit des Jenseits vertrösten. Wie heißt es so schön: "Was Du willst, dass Dir getan werde, das tue!"
Und darüber hinaus: Wenn man so sieht, wie sich viele Frauen im Alter zu hässlichen Schabracken entwickeln, da fragt man sich schon, ob es einem Mann zuzumuten ist, so ein Wrack zu besteigen.

Ja, aber da fehlt doch die Liebe! - In der Regel fehlt in geschäftlichen Beziehungen die Liebe. Der Bäcker verkauft mir die Brötchen ja auch nicht, weil er mich so sympathisch findet. D.h. aber noch lange nicht, dass die Aufgabe selbst nicht mit liebe ausgeführt wird. Das Problem vieler Prostituierten ist das gleiche wie bei vielen Zahnärzten: die Gier. Wenn ich das große Geld will und dann zuviel arbeite, dann bleiben Gesundheit und Spaß an der Sache auf der Strecke.

Sex ist nicht schmutzig!!! Sex ist risikobehaftet, wie alle Situationen bei denen sich Mensch und/oder Tier körperlich nahe kommen. Das trifft Sexualpartner wie Landwirte wie Tierhalter aller Art wie Pflege- und Arztberufe. In all diesen Berufen gibt es Trottel und Trottelinnen, welche die Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten und sich infizieren.

Was mir außerdem auffällt, dass immer nur von der weiblichen Prostitution geredet wird. Ich denke, dass viele Menschen ein verqueres Frauenbild haben, so die Frau als Madonna und Heilige. Und das bekommt natürlich einen Riss, wenn sich zeigt, dass Frauen, wie Männer, richtige Schlampen und richtige Wildsäue sein können. Und dann hassen die "ehrbaren" Frauen die Konkurrenz.

Ja, Prostitution macht hart, aber das machen andere Berufe auch, macht das Leben an sich. Die vielen Verletzungen unserer Seele führen über das entstehende Narbengewebe zu Verhärtungen. Und deswegen sollte man bestimmte Berufe nicht lebenslang ausüben.

Und noch ein Wort zum Schluss: Keine Frau der Welt kann alle Bedürfnisse eines Mannes stillen. Und ehe man dann die gut funktionierende Partnerschaft in die Tonne tritt, um bei der neuen Frau dann das Fehlende zu suchen, ist es besser, man mietet sich ab und an ein nettes Hürchen in einem gepflegten Etablissement zu einem angemessenen Preis, verbringt angenehme Stunden und führt dann sein Leben wie gewohnt weiter. Ein Psychotherapeut nimmt auch 150,-€ die Stunde.

Thomas Morus

:-P

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