Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

Homepage - Archiv 1 - Archiv 2 -- Hilfe - Regeln für dieses Forum - Kontakt - Impressum

94723 Einträge in 22350 Threads, 285 registrierte Benutzer, 90 Benutzer online (0 registrierte, 90 Gäste)

Entweder bist Du ein aktiver Teil der Lösung, oder ein Teil des Problems.
Es gibt keine unbeteiligten Zuschauer!

   WikiMANNia
   Femokratieblog
Avatar

Staatsfeminismus (Feminismus)

Musharraf Naveed Khan, Samstag, 18.10.2014, 21:34 (vor 1705 Tagen)

Von einer mangelnden Entwicklungsfähigkeit des Feminismus, wie sie von vielen Feministinnen beklagt wird, kann also angesichts dieser Entwicklung keine Rede sein. Im Gegenteil: Gerade seine enorme Anpassungsfähigkeit hat die heutige Symbiose von feministischem und konservativem Denken überhaupt erst möglich gemacht. Nur so konnte sich der Feminismus in den letzten 20 Jahren zu einer staatstragenden Ideologie entwickeln.

Bereits seit den 80-er Jahren nahmen sich Politik und Staat in verstärktem Maße der Forderungen der Frauenbewegung an. Heute sind Frauenförderung und Gleichberechtigungspolitik für Staat und Regierung zu ordnungspolitischen Zielsetzungen geworden, die jeden Politik- und Lebensbereich durchdringen. Die feministische Provokateurin und Publizistin Katharina Rutschky hat die steile Karriere des Feminismus erkannt: In ihrem Buch Emma und ihre Schwestern spricht sie treffend von einem sich entwickelnden "Staatsfeminismus" und der "Verstaatlichung der Frauenbewegung": "Die Frauen sind verschwunden ... die Frauenfrage wurde dem Staat überantwortet."

http://www.novo-magazin.de/45/novo4512.htm

Das wir hier den Staatsfeminismus nun haben, hat nichts mit "Entwicklungsfähigkeit", sondern vielmehr mit der Schadwirkung des Feminismus etwas zu tun. Pudelhafte Politiker haben festes Terrain vermutlich einem billigen Fick geopfert und somit die Weichen für den Durchmarsch des Feminismus durch alle Institutionen gestellt.

Wenn etwas "entwicklungsfähig" wäre, dann würde es im Erkennensfall einem besseren Argument oder Sache weichen. Genau das ist beim Feminismus nicht der Fall, denn der Krebs hat sich selbst mehrfach seine Existenz u. Macht in allen Bereichen abgesichert. Die Gesellschaft kann aus diesem Würgegriff nicht heraus. Im Gegenteil: Viele wollen gar nicht erkennen, dass sie sich im Würgegriff befinden und der deutschen Gesellschaft langsam die Luft ausgeht. Mitnichten lässt sich u. a. ein vom Feminismus kausal verursachtes Problem nicht wegdiskutieren. Zumal zeitgleich daraus gänzlich neue und noch größere Probleme für die Gesellschaft resultieren.

Twitter Facebook


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum