Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Frauen - Schwangerschaft - Künstliche Gebärmutter (Feminismus)

Christine ⌂ @, Donnerstag, 24.03.2016, 08:55 (vor 1337 Tagen) @ wolle pelz

Hallo Wolle,

diese Frau kann ich nicht ernst nehmen, denn sie spricht über Dinge, von denen sie keine Ahnung hat. Das fängt bei den Transplantationen an. Nicht jede gelingt und wenn, dann ist es danach selten wie vorher. Es müssen nämlich viele Komponente zusammen kommen bzw. zusammen passen, damit so eine Operation nicht nur gelingt, sondern dass danach die angenähten Gliedmaße auch brauchbar sind. Was meint sie wohl mit Gesichtsoperation? Meint sie eine Hauttransplantation im Gesicht? Auch nach einer solchen sieht ein Mensch trotzdem niemals so aus wie vorher.

Gerade deshalb frage ich mich, was soll aus einem Menschen werden, der in einer kalten Welt von Maschinen ausgetragen wird? Wie kann man überhaupt auf so eine Idee kommen? Was ist so schlimm an einer Schwangerschaft, dass man den Embryo nicht selbst austragen will? Ich begreife das einfach nicht.

Was ihre Vorstellung von Schwangerschaft betrifft, dürfte ich als Mutter eigentlich gar nicht erst anfangen. Alleine der Absatz über das Alleinstellungsmerkmal trotzt vor Widersprüchlichkeiten. Einerseits ist sie der Meinung, dass Frauen kritisiert werden müssen, gerade wegen dieses Merkmals, aber andererseits regt sie sich darüber auf, wenn Frauen wegen diesem oder jenem kritisiert werden. Dabei vergisst sie scheinbar, dass es vor allen Dingen Frauen sind, die andere Frauen kritisieren.

Von Frauen, die abtreiben, wird erwartet, dass sie das irgendwann bereuen.

Wer erwartet denn so etwas? Wenn überhaupt, dann hat das Recht höchstens der Mann, dessen Kind vielleicht gegen seinen Willen abgetrieben wurde.

Die Frau, die nie Mutter geworden ist, muss im Alter traurig darüber sein.

Wieso muss diese traurig sein? Es sind doch meistens die Frauen selber, die unglücklich darüber sind. Davon abgesehen, habt ihr mal eine Frau erlebt, die in die Wechseljahre gekommen ist und bei der es mit einem Kind nicht geklappt hat? Da wird jeder angegriffen, auch und vor allen Dingen Frauen. Da kann man nur noch das Weite suchen.

Gleichzeitig wird Müttern angelastet, dass sie sich über ihre Kinder selbst verwirklichen, obwohl sie tatsächlich etwas Wunderbares und Selbstloses für uns alle tun.

Wie kann man sich über seine Kinder selbst verwirklichen? Das sind doch eigene Individuen. Selbstlos? Das ist kein Mensch. Wir sind alle egoistisch, der eine mehr, der andere weniger. Egoismus ist ja per se nichts Schlechtes, nur wenn dieser übertrieben ausgelebt wird, kann es zum Schaden anderer gereichen.

Im Grunde genommen ist das ganze doch mal wieder nur so ein Opferschrei und dabei beziehe ich mich nur auf die von Dir eingestellten Passagen Wolle. Ich mag den ganzen Artikel nicht lesen, mir reicht das von Dir Eingestellte.

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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