Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Tote "Gorch Fock"-Kadettin (Recht)

DschinDschin, Donnerstag, 15.09.2016, 11:46 (vor 1162 Tagen) @ Mineralwasser

Berufsunfall! Es war einfach ein Berufsunfall! So was kann bei allen Berufen vorkommen, die mit Gefahren verbunden sind, und so ist jedes größere Bauvorhaben mit Toten und Verletzten verbunden, fast ausschließlich Männer. Deren Tod führt maximal zu einer kleinen Notiz in den Nachrichten.

Der Soldatenberuf ist in besonderer Weise mit Gefahren für Leib und Leben verbunden, und die Ausbildung muss so geschaffen sein, dass sie den Kämpfer für die Risiken vorbereitet, so dass er nicht im Ernstfall in Panik gerät.

Risiko heißt, dass ein bestimmter Prozentsatz der Teilnehmer Schaden erleidet. Das gilt für Autofahren, Motorradfahren, Segel-, Drachen- oder Gleitschirmfliegen, Skifahren, Bergwandern und -steigen und für die Seefahrt.

Es ist sehr schmerzlich, ein Kind zu verlieren, aber wenn das Kind aus eigenem Entschluss eine gefahrträchtige Tätigkeit aufnimmt, gehört das Risiko zum Geschäft. In dem Motorradclub, in welchem ich Kassier bin, gibt es einige Mitglieder, die Ihre Kinder durch Motorradunfälle verloren haben, bzw. deren Kinder durch Motorradunfälle schweren Schaden (Querschnittlähmung, geistige Einschränkung) erlitten haben, schicksalhaft und durch eigenes Verschulden.

Als ich wehrpflichtig bei der Armee war, hat man mich nach dem Grundwehrdienst der Munition-und-Betriebsstoffgruppe zugeteilt. Nachdem sich da einer gleich am Anfang den Daumen an einer Rollschiene abgeklemmt hat, habe ich mich sofort bei den Sanitätern beworben, bei denen ich dann Fahrer eines LKWs war. Dazu musste ich eine SAN 1 - Ausbildung mitmachen, was dann im Ernstfall bedeutet hätte, dass ich im feindlichen Feuer über das Gefechtsfeld hätte robben müssen, um die verletzten Kameraden zu bergen und zu versorgen, ein Himmelfahrtskommando.
Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte hat sich die Gesellschaft (also die Frauen) Gedanken darüber gemacht, was sie von jungen Männern erwartet, die den Job ja nicht freiwillig übernommen haben.

Aber wenn da mal eine Frau vom Mast fällt, weil ungeschickt oder körperlich überfordert, dann wird da ein riesiges Bohai gemacht, und dabei gilt eben der altbekannte Spruch: Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Wer zur Armee geht, und nicht mit einrechnet, dass er dabei zu Tode kommen kann, der ist ein Idiot/eine Idiotin.

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

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