Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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"No More Bullshit" (Genderscheiss)

Kurti ⌂ @, Wien, Dienstag, 09.10.2018, 00:37 (vor 429 Tagen)

Neues feministisches Buch in Wien erschienen:

Online-Foren und Stammtische treiben unreflektierte Pauschalisierungen auf die Spitze: "Der Pay Gap ist ein Mythos!", "Mittlerweile werden Männer diskriminiert" und "Frauen wollen ja gar nicht in Führungspositionen". Aber wie reagiert man auf Sprüche, denen jede Logik oder jeder Realitätsbezug fehlt? Das Buch „No More Bullshit. Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten“ will dabei helfen. Herausgegeben vom Wiener Verein Sorority, versteht sich der Band als Leitfaden für eine produktivere Gesprächskultur. Dafür wurden Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst eingeladen, verbreitete Mythen rund um Frausein und Feminismus zu entkräften.
(...)
Auch für harte Jungs

Warum für dieses sachliche Vorhaben ein so reißerischer Titel gewählt wurde, erklärt die Schwesternschaft in der "Gebrauchsanleitung" des Buches: "Weil es manchmal wichtig ist, Dinge als das zu benennen, was sie sind." So wie eben sexistische oder rassistische Aussagen. Ein Beispiel ist das oft gehörte "Männer sind stressresistenter" – ein falsches Vorurteil, wie die Autorin aufzeigt: Frauen verfügen mit den Hormonen Östrogen und Oxytocin über einen natürlichen Stressschutz, da diese das Stresshormon Cortisol in Schach halten.

Obwohl die Beiträge kurz bemessen sind, ist die Argumentation oft etwas langatmig und theoretisch. Zu lachen gibt’s trotzdem was: etwa Stefanie Sargnagels anatomische Darstellung eines "Problemhodens" mitsamt großflächigem "Machtverlust-Angst-Abszess". Oder über das Kapitel "Sei nicht so sensibel", welches mit einer Liste von Mutproben-Vorschlägen für harte Jungs endet: In Horrorfilmen die Augen zumachen, in Karenz gehen, mildes Mineralwasser trinken, ein Motivpflaster auf die Schnittwunde kleben.

Das Buch spannt einen Bogen zwischen unterschiedlichen Auffassungen von Feminismus. Am radikalsten ist wohl die Wissenschaftlerin und Rapperin Lady Bitch Ray: Zum einen mit ihrer Kritik am frauenfeindlichen Wissenschaftsbetrieb – von ihr als "Fuckademia" bezeichnet –, zum anderen in ihrer Bewertung des Begriffs Feminismus, den sie "sowas von unsexy und unwirksam" findet. Dem gegenüber steht die Soziologin Laura Wiesböck, die sich für eine Wiederbelebung der Kategorie einsetzt. Der Vollständigkeit halber kommen auch männliche Stimmen zu Wort.
https://kurier.at/wissen/ein-handbuch-fuer-den-kampf-gegen-sexismus/400131155

Gruß, Kurti

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Weitere männerrechtlerische Abhandlungen von "Kurti" in seinem Profil (Für Forums-Neueinsteiger: Nach dem Einloggen Klick auf das blaue Wort Kurti oben links.)

Suchmaschinen-Tags: Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit

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