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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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In den USA haben sie gerade die Boy Scouts gegendert (Genderscheiss)

Varano, Città del Monte, Freitag, 04.01.2019, 15:45 (vor 341 Tagen) @ Christine

In den USA haben sie gerade die Boy Scouts gegendert und ent-boy-t. Ergebnis: 425.000 Austritte in kürzester Zeit, und pleite sind sie auch. Die Genderleuchter kriegen alles kaputt. http://www.danisch.de/blog/2019/01/03/boy-scouts/

Ich habe erst mal nachschauen müssen, was Boy Scouts sind.

Bei Danisch ist's leider nur die oben zitierte Kurzmeldung, mehr nicht; d.h. er verlinkt im Wesentlichen auf einen englischsprachigen Artikel, der deutlich ausführlicher ist: https://neonnettle.com/news/5945-boy-scouts-lost-425-000-boys-one-week-after-gender-neutral-name-change

Die Seite neonnettle.com sagt mir erst mal gar nichts, aber sinngemäß erzählen die das Folgende: Die "Boy Scouts" sind so eine Art Dachorganisation der amerikanischen Pfadfinder, zu der unter anderem die Pfadfindergruppen der Mormonen gehören - und die Mormonen haben mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 gekündigt, d.h. sie wollen ihre Pfadfindergruppen nach diesem Zeitpunkt selbst verwalten. Genauer gesagt, sie wollen dafür eine eigene, weltweite Organisation schaffen - so weit die offizielle Begründung für den Austritt der Mormonen aus dem Dachverband. Pikanterweise erfolgte die Kündigung gerade mal sechs Tage nach dem Beschluss des Dachverbandes, die "Boy Scouts" gendergerecht umzubenennen (und bei dieser Gelegenheit offenbar auch die Ziele der Organisation noch gründlicher auf Gender zu bügeln als bislang schon) .

Genau dieser Dachverband hat jetzt ein gewaltiges Problem, denn es geht dabei um die bereits genannten 425.000 Pfadfinder - von insgesamt 2,3 Millionen. Der Laden hat also auf einen Schlag knapp ein Fünftel seiner beitragszahlenden Kundschaft verloren, und das trifft die Organisation so hart, dass man dort bereits ein Verfahren nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts ins Auge fasst (d.h. sie stehen offenbar kurz vor der Pleite).

Interessant ist aus meiner Sicht, dass die Mormonen nicht mal mit einer Silbe andeuten, der Austritt habe irgendetwas mit der ein paar Tage zuvor beschlossenen, gender-korrekten Umgestaltung der ehemaligen "Boy Scouts" zu tun. Der Verfasser des verlinkten Artikels legt allerdings sehr deutlich den Verdacht nahe, dass es sich hierbei keineswegs um einen nur zeitlichen Zusammenhang handelt - als Beleg führt er eine Reihe von Entscheidungen an, die der Dachverband in den vergangenen Jahren getroffen hatte, und die von den Mormonen nur widerwillig und/oder gegen Zugeständnisse für ihre eigenen Pfadfindergruppen akzeptiert wurden.

Möglicherweise war die gendergerechte Umbenennung also der sprichwörtliche Tropfen, der das bereits randvolle Fass hat überlaufen lassen. Es wäre gut denkbar, dass die Mormonen keinen Bock haben auf eine öffentliche Diskussion mit den auch in Amerika reichlich vorhandenen Gutmenschen, und deswegen eine Umorganisation als Begründung vorgeschoben haben.

Wie auch immer: Treffer, versenkt.

Politische Korrektheit hat ihren Preis: Ich wollte, das Gender-Gift würde immer so schnell wirken wie in diesem Fall. s_zigarre

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