Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Rund 5 Mio. Menschen im Ruhrgebiet saufen bei einem Blackout ab (Allgemein)

Don Camillo, Wednesday, 08.05.2019, 00:09 (vor 1805 Tagen) @ tutnichtszursache

Hier mal ein Zitat zum Thema:

Pumpenausfall - was dann ?
Elf Wasserwirtschaftverbände be-treiben in NRW zusammen 1.115 Pumpen in über 200 Pumpwerken. Allein auf den noch 11 Grubenwass-erzechen der RAG im Revier werden rd. 80 Mio. Kubikmeter Grubenwass-er pro Jahr gehoben. Ein Klacks im Verhältnis zu den Pumpleistungen der Emschergenossenschaft. Diese und der Lippeverband fördern rd. 608 Mio. Kubikmeter und die links-rheinische Wassergesellschaft LINEG fördert rd. 380 Mio. Kubik-meter Wasser pro Jahr. Aufgrund des Jahrzente langen Kohleabbaus an Rhein und Ruhr i.H.v. rd. 9 Mrd. T Kohle hat sich das Deckgebirge teilweise bis zu 20 m abgesenkt. Daduch befinden sich viele Ruhrge-bietsstädte in sog. Muldensätteln. Daher muß links und rechts des Rheins das gesamte Niederschlags- als auch das Haushaltswasser ständig abgepumpt werden. Das gleiche gilt für den Bergbau. An-sonsten würde das Grubenwasser immer weiter steigen, was dazu führt, das das Grubenwasser mit dem Trinkwasser, welches über einer dicken Mergelschicht liegt, in Berührung kommt. Das Trinkwasser wäre dann nicht mehr genießbar, weil Grubenwasser duch Chlorid, Sulfate und Kalzium eine salzhaltige Pyrit-Oxidation bildet, das sich durch Eisen-und Maganverbindungen rostrot färbt. Wenn es die Pumpen nicht geben würde, so Ilias Abawi, Pressesprecher der Emscher-Ge-nossenschaft, dann würde innerhalb weniger Wochen das gesamte Ruhr-gebiet absaufen. Und das gleiche würde passieren, wenn die Gruben-wasserpumpen ausfallen würden. Zum Beispiel duch einen Blackout. Die untere Grafik zeigt, welche Städte im Revier vollständig bei einem Pumpausfall unter Wasser stehen würden.
[...]
Rd. 5 Mio. Menschen im Ruhrgebiet wären durch einen Blackout mehr oder weniger stark betroffen. Und wie man so viele Menschen inn-erhalb weniger Wochen evakuieren soll, wissen auch die Experten von DRK, THW und der Katastrophen-schutzstäbe der Bundeswehr , des Bundes und der Länder nicht wirklich.
[...]

[image]


[...]
Quellenhinweise:
Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 12.11.2013; Tagblatt vom 17.9.2014; ARD vom 28.2.2010; Schulz, Dietmar: Ruhrbergbau und Wasser, Bergematerial und Grundwasser, Aufsatz., Coesfeld 2001; N.N.: Der ergänzende Bericht zum Umweltbericht 2003 der DSK, Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener Rheinberg e.V., Rheinberg 2003, Steinkohle-Werkszeitschrift, RAG (Hrsg.), Herne, 7/2017, S. 33


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