Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Jedes zweite Cabin-Crew-Mitglied Opfer sexueller Belästigung (Falschbeschuldigung)

EsReicht, Freitag, 10.05.2019, 21:28 (vor 40 Tagen)
bearbeitet von EsReicht, Freitag, 10.05.2019, 22:13

So, nun ist der nächste Beruf fällig.
Seht euch mal diese Anleitung an.

aero.de

Daraus die Highlights(hervorgehoben von mir):

Gaßner: Wir haben die Kolleginnen und Kollegen gefragt, wie sie selbst sexuelle Belästigung definieren und ihnen dafür mehrere Auswahlmöglichkeiten angeboten: zum Beispiel anzügliche Kommentare, unerwünschte körperliche Nähe oder das Zeigen von Pornos. Sexuelle Belästigung ist ja immer eine subjektive Definitionssache.

Es gibt aber auch Kapitäninnen in Deutschland - da könnte man die Werbung auch mal ein bisschen anders aufziehen. Zudem geht aus der Umfrage hervor, dass 45,8 Prozent der Übergriffe durch Vorgesetzte an Bord stattfinden. Faktoren dafür können hierarchische und patriarchale Strukturen an Bord sein.

[z]Wie kann man sich auf jemanden verlassen, der einen vielleicht vorher noch sexuell belästigt hat? Dabei geht es auch um das Ausnutzen von Vertrauen – und das finde ich relativ schwierig. Das Machtgefälle an Bord ist meiner Ansicht nach definitiv ein Thema, das angegangen werden sollte.
[/z]
Wenn ich vielleicht erst weit im Nachhinein darauf komme, dass das eine grenzüberschreitende Erfahrung für mich war, ist es für eine Meldung vielleicht zu spät.
[/z]

Gaßner: Klare Leitlinien wäre in vielen Fällen wünschenswert – es gibt aber auch eine Grauzone, in der die persönlichen Grenzen liegen. Auch wenn die nicht klar definiert sind müssen Betroffene das Recht haben, Überschreitungen dieser Grenzen zu melden.

Das ist glaube ich für viele Kolleginnen und Kollegen nicht abschätzbar. Traurig ist es, wenn es am Ende heißt: "Es steht Aussage gegen Aussage, wir können nichts machen." Und dem Opfer ebenso geglaubt wird wie dem Täter, obwohl der schon öfter aufgefallen ist.

Ich denke, nur so schafft man es: Mit einem ersten Schwung von Kolleginnen und Kollegen, die mutig genug sind, eine Meldung zu machen und dann den Erfahrungswert zu generieren, dass es keine negativen Folgen für sie selbst hatte.

In der Umfrage hat die UFO die Angaben von 1.135 Teilnehmern ausgewertet. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Umfrage offen zur Teilnahme auf ihrer Homepage stand. Einen Verifizierungsmechanismus um sicherzustellen, dass tatsächlich nur Kabinenmitarbeiter teilgenommen haben, gab es nicht.

Was für ein Dreck, dass ist nichts anderes als eine Förderung und eine
Anleitung für eine gefahrlose Falschbeschuldigung, in einem geschlossenen
Raum (Flugzeug).

Ich dachte ich lese nicht richtig.

Teil Eins vom Drama.

Nun Teil Zwei:

Als mir diese Scheiße unter die Augen kam, hatte ich Bürodienst mit
Kollegen.
Also habe ich das Interview ausgedruckt, und wie hier an den Stellen markiert.
Was kommt: Hahaha, ach du wieder mit deiner Sache, kann mir nicht passieren usw.
Es ist nicht zu glauben, wie Blöde die alle durch die Medien sind.
Man hält ihnen die Handgranate vor Augen, die sofort ihren sozialen Tod bedeutet, und
diese Idioten sehen nur ein Bonbon.
Da kannst du doof bei werden.

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