Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Der VAfK moniert am Spot die Instrumentalisierung der Kinder... (Feminismus)

Irokese, Montag, 13.05.2019, 12:26 (vor 36 Tagen) @ Die Fluchbegleiterin
bearbeitet von Irokese, Montag, 13.05.2019, 12:41

... siehe hier:

https://www.lifepr.de/inaktiv/vaeteraufbruch-fuer-kinder-e-v/Wie-man-nicht-zum-Muttertag-gratuliert/boxid/751428

Zwar ist die Benutzung des vermeintlichen Kindeswillens ein gut erkannter Negativ-Aspekt dieser Werbung, aber zuallererst richtet sich der Spot an Mütter, die sich über die Herabsetzung von Vätern aufgewertet und sich darüber mit der Handelsmarke identifizieren sollen. Es wird an eine vorausgesetzte Negativhaltung angeschlossen, diese massenmedial normalisiert und so verstärkt. Der VAfK aber blendet die Männerfeindlichkeit aus, vermeidet also die Konfrontation mit einer dominanten, diskriminatorischen Ideologie.

Ideologische Markenpflege

Außen vor bleibt auch, dass die beworbene Unternehmensgruppe sich offenbar bereits feministisch konnotiert wahrnimmt und darauf aufbauen will. In der Tat erinnere ich mich nun, dass ich in einem Markt, der von dieser Gruppe betrieben wird, wiederholt Stände, Flyer und andere werbliche Informationen aus der feministischen Szene prominent platziert vor dem Verkaufsbereich gesehen habe. Ich machte mir zunächst keine Gedanken darüber, aber mittlerweile setzt sich einiges zusammen.

Die Ausblendung des Selbst

An der verlinkten Pressemitteilung der VAfK-Führung lässt sich gut festmachen, welche Art von Väterbewegung dringend eine Alternative braucht. Betrieben wird sympathieheischender Lobbyismus, es werden also Allgemeininteressen vorgeschützt - hier in Gestalt der Kinder, die vorgeblich jeder geschützt sehen will -, obwohl man doch eigentlich die eigenen Interessen (als Vater) verletzt sieht. Um nicht anzuecken, redet man nicht von sich selbst. Es ist eine heuchlerische Form der Selbstverleugnung, welche die Diskrimierung - wenn auch ungewollt - im Grunde noch verstärkt. Dass man sich als Vater an etwas stört, scheint für sich stehend nichts wert zu sein. Was ist das für ein jämmerliches Selbstverständnis?

Der VAfK als Weißer Ritter

Aber mehr noch: Angeblich soll der Spot Mütter nicht genügend würdigen. Können sich dafür, wenn sie es denn so sehen, nicht Mütter selbst einsetzen? Hier versuchen sich Väter einen guten Eindruck beim anderen Geschlecht zu verschaffen, sich zu profilieren, als seien sie auf Partnersuche.

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