Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

Homepage - Archiv 1 - Archiv 2 -- Hilfe - Regeln für dieses Forum - Kontakt - Impressum

97204 Einträge in 23036 Threads, 286 registrierte Benutzer, 161 Benutzer online (1 registrierte, 160 Gäste)

Entweder bist Du ein aktiver Teil der Lösung, oder ein Teil des Problems.
Es gibt keine unbeteiligten Zuschauer!

   WikiMANNia
   Femokratieblog

Warum DFuiZ, WikiMANNia, und überhaupt alles nichts bringt (eine Zuschrift) (Projekte)

Wiki, Samstag, 25.05.2013, 12:01 (vor 2335 Tagen)

Bücher, Internetseiten, was auch immer würden nur etwas nützen, wenn es auch Menschen gibt, die bereit sind überzeugende Argumente auch zu akzeptieren und danach ihr Leben einzurichten.

Genau das ist aber in Deutschland, oder eventuell auch weltweit nicht der Fall.

Die Finanzkrise hat bewiesen, dass unternehmerisches Versagen von der Allgemeinheit, meistens als Steuerzahler bezeichnet, übernommen werden soll. Also der ganz typische Fall. "Gewinne werde privatisiert und Verluste sozialisiert". Es wird auf die wirtschaftlich Unterprivilegierten abgewälzt.

Nicht weniger als die meisten Männer sind Frauen bereit, sich der gesellschaftlichen Realität zu stellen bzw. diese überhaupt erst mal zu analysieren und zu begreifen. In der Ehe ist es ganz einfach. Wenn etwas schief geht, muss man den Fehler beim Ehemann suchen und dort seinen Lebensfrust ablassen. Bei Gegenrede folgt die Scheidung.

Nun gibt es doch mindestens zum Teil in den Ehen auch Kinder. Nachdem die Familiengerichte des Staates dafür gesorgt haben, dass bei Trennungen bzw. Scheidung die ExFrau das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht über die Kinder hat, kann die Entfremdung der Kinder vom Vater ungehemmt vollzogen werden.

Besonders Linke, oder so genannte linke Parteien, sind heute nicht mehr wirklich antikapitalistisch, sondern verdammungsfeministisch und männerhassend. Das soll ganz offensichtlich dafür sorgen, dass ganz besonders Frauen ihre Wählerstimme diesen Parteien geben. Schließlich sind rund 50 % des Wahlvolkes Frauen.

Feminismus ist aber eine reaktionäre Politik des neuen Neoliberalismus, der auch die Finanzkrise zu verantworten hat. Frauen, die von Familiengerichten im Männerhass unterstützt worden sind haben sich praktisch damit auch für den neoliberalen finanzkapitalistischen Staat entschieden, der ihnen mindesten Harz-4 garantiert. Schließlich müssten sie, wenn der Mann z. B. auch nur Harz-4 hat, ohne Harz-4 verhungern. Doch spätestens mit der Trennung hat der Ex-Ehemann oder Partner eine erhöhte Erwerbsobligenheit gegenüber den minderjährigen Kindern. Die Frage ist nur in wie weit die ExFrau das auch konsequent verfolgt. Fakt ist, dass die Unterhaltspflichtverletzung, z. B. gegenüber minderjährigen Kindern ein Straftatbestand ist.

Der Sachverhalt war damals nach der Wende im Osten ganz prima, als die ganzen Betriebe die Leute entlassen mussten. Das Kindeswohl spielte dabei ganz offensichtlich nicht die geringste Rolle. Kam dann eine Scheidung dazu, war der ExMann meistens barunterhaltspflichtig und die Ex-Frau bekam die Kinder. Wie schön, wenn man sich vorher noch für demokratische Veränderungen in der damaligen DDR eingesetzt hatte. Spätestens nach der Wende zahlte sich das durch die eigene Arbeitslosigkeit so richtig aus.

Nun sollte man denken, wenn Kinder in das Erwachsenenleben eintreten, dass spätestens dann eventuell klar wird (weil ja eventuell der Verstand mitgewachsen sein könnte), dass die Mutter, so weit sich das eventell sogar klar nachweisen lässt, die Trennung vom Mann nur deshalb vollzogen hat, weil es um ihre eigenen persönlichen Interessen und Vorteile ging und nicht oder so gut wie nicht um die Interessen der Kinder. Ganz interessant wird der Sachverhalt, wenn es sich um Jungs handelt.

Leider musste ich da persönlich feststellen, dass das nicht der Fall ist. Wenn man z. B. keine Gegenargumente findet als Sohn, dann redet man weiterhin ganz einfach nicht mit seinem Vater. Nur Pech, wenn man später als Mann bzw. Ehemann oder sogar Vater genau von dem gleichen Problem betroffen ist.

Genau an dieser Stelle tritt dann nur späte Gerechtigkeit ein.

Die Ehe ist heute als Institution nicht mehr zu retten. Männer gelten als Schweine und die Oberschicht hat ein ganz neues Mittel gefunden, ihre Herrschaft zu festigen, indem Männer lächerlich gemacht werden und Frau in der Ehe wie die Staatssicherheit wirkt (was man(n) freilich erst bei einer Trennung merkt).

Was eigentlich lächerlich ist, ist ein Kapitlaismus, wo große Spekulanten vom Staat gerettet werden.

Es ist die völlige einseitige Unterstützung von Frauen, z. B. auch bzw. ganz besonders bei Trennungen. Frauen könne z. B. heute bevorzugt Karriere in politischen Parteien machen, insbesondere auch in linken Parteien. Natürlich gibt es auch Frauen, die sonst irgendwie in der Wirtschaft oder eben im System, in der Justiz oder im Journalismus Karriere machen können. Dazu gehört ein entsprechendes Einkommen. Diese Frauen sind nun mal unabhängig und werden jedem Mann sofort den Laufpass geben, wenn es ihnen eben passt.

Aber was will man als Mann auch mit einer nörgelnden depressiven Frau. Damit wird man als Mann auch nicht glücklich.

Aber: Es ist heute auch kein Mann mehr gezwungen zu heiraten, um mit einer Frau zusammen zu leben.

Da immer noch viele Männer, wenn auch nicht mehr so viele wie früher, heiraten, sind diese Männer, heute im Zeitalter des Internets, sebst an ihrer Miesere schuld. Sie hätten sich einfach nur im Internet informieren brauchen, insbesondere wenn sie als Männer selbst Kinder von Eltern waren, die sich scheiden lassen haben. Man(n) hätte sich einfach nur kümmern müssen.

Jeder Mann kann heute selbst vorsorgen. Wer es nicht getan hat, z. B. nicht mit seinem eigenen Vater geredet hat, ist selber schuld.


Das Buch "Die Familie und ihre Zerstörer" ist daher relativ überflüssig. Die meisten Menschen, insbesondere Männer, könne hier das nachlesen, was sie als betroffene Männer selbst erfahren bzw. herausgefunden haben. Da ist es aber längst zu spät. Die Zeit ist einfach abgelaufen.

Jüngere Männer werden das eventuell nicht lesen, weil sie noch mit Computerspielen beschäftigt sind.

Mancher, der z. B. die DDR mit aufgebaut hat, weil er im 3. Reich zu entsprechenden Erfahrungen gekommen war, musste feststellen, dass das, was er zu sagen hatte, die jüngere Generation so gut wie nicht interessiert hat. Außerdem war die DDR ein Satellitenstaat der Russen, die den 2. Weltkrieg gewonnen hatten. Nur es gab damals keine Grund die Russen anzugreifen, wenn nicht das Programm "Lebensraum im Osten" aus Hitlers "Mein Kampf" verwirklicht werden sollte. Die Jugend ist damals in den Westen gelaufen. Nur in der DDR konnten Frauen nicht nur sabbeln, sie mussten Arbeiten gehen. Die Kindereinrichtungen waren vorhanden. Nachehelichen Unterhalt hat es, wenn überhaupt nur für eine ganz kurze Übergangszeit gegeben. In den aller meisten Falle gab es keinen nachehelichen Unterhalt. Die Frau musste in der Ehe und erst recht nach der Ehe ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Aber ohne die beiden Weltkriege, die Deutschland vom Zaun gebrochen hatte, hätte es gar keine DDR geben müssen.

Die heutige Situation hilft nur der superreichen Oberschicht. Frauen kann man mit Worten nicht überzeugen, sondern höchstens mit Geld, Besitz und Status. Und wer mal versucht hat, mit seinen eigenen Söhnen zu reden, die nach der Trennung von der Kindesmutter hoffnungslos verwöhnt wurden, merkt, dass er als Vater da so gut wie keine Chance hat.

Heute dürften sich in den Väterverbänden längst Männer tummeln, die selbst ihre Väter diskriminiert haben. In sofern hat sich die Männer- bzw. Väterbewegung längst selbst überlebt und totgelaufen. Ich bin nur heute deshalb so jung, weil Kinder in der DDR viel früher geboren wurden. Die Eltern in der DDR waren oft nicht nur beim 1. Kind weit unter 30 Jahren alt.

Daran ändert auch ein gutes oder weniger gutes Vorwort zu dem Projekt "Die Familie und ihre Zerstörer" nichts.

Realitäten muss man, wie in der Zeit des Deutschen Faschismus auch, zur Kenntnis nehmen und entsprechende Abwehrstrategien entwickeln.

Die Kommunisten haben sich z. B. ins KZ stecken lassen, und, falls sie überlebt haben, z. B. in der DDR ein Leben lang ihre Autorität daraus bezogen, dass sie als antifaschistische Widerstandskämpfer schließlich im KZ waren und jetzt eben in der DDR das letzte Wort haben.

Wirklich intelligente Deutsche, wie z. B. Sebastian Haffner (hatte sich sogar eine jüdische Frau genommen), sind z. B. nach England oder die USA ausgewandert. Haffner war z. B. ein bürgerlicher Antifaschist und nicht links. So blieb er auch von dem Fehler verschont, unbedingt der DDR dienen zu wollen, wie z. B. Stefan Heym.

Männerseiten gibt es im Internet inzwischen wie Sand am Meer. Wichtig wäre, dass z. B. Männer, die selbst ihre eigenen Väter diskriminiert haben, auch von anderen Männern und nicht nur vom eigenen Vater daraufhin angesprochen werden und nötigenfalls auch diskreditiert werden, wie Frauen auch, die sich scheiden lassen haben.

Aber jedem ist klar, dass das ein illusorische Vorstellung ist.

So lange da nichts läuft, gibt es keinen Grund heute mehr die Männer- oder Väterbewegung zu unterstützen. Sie hilft heute eventuell mehr und mehr jungen Männern, die selbst ihre Väter diskriminiert haben.

Ich selbst habe nichts gegen junge Frauen. Mich stört auch kein Frauenquote. Junge, leistungsfähige Männer, die nicht doof sind, stimmen auch einer Frauenquote zu. Sie reden nicht mit Frauen, erst recht nicht mit der eigenen über Politik und sorgen dafür, dass, wenn es zur Trennung kommt, alle Nachteile der Trennung bei der Frau liegen. Dafür müssen junge Männer heute ihren Grips anstrengen. Dann haben auch jungen Frauen mit staatlicher Unterstützung wenig oder keine Chance.

Noch besser wäre es natürlich, wenn jeder Unternehmer den bei sich beschäftigten Mann nicht nur als Kostenfaktor betrachten würde, sondern als Mensch und Familienvater, wenn er z. B. Frau und Kinder hat.

Auch das dürfte illusorisch sein.

Einfach als Mann Harz-4-Empfänger zu werden, um nicht zahlen zu müssen, weil man nichts hat, ist jedenfalls keine Lösung. Wenn Männer da keine intelligentere Lösung finden, dann ist ihnen nicht wirklich zu helfen.

Heute muss man sich als Mann ein Umfeld schaffen, dass dafür sorgt, dass man notfalls auf seine Frau garnicht angewiesen ist. Wer als Mann wirklich etwas zu bieten hat, der ist auf seine Frau letztendlich nicht angewiesen und heiraten muss man heute nicht, genauso wie man auch nicht mehr in der Kirche sein muss.

Die Frage ist nur, ob man als Mann aus einer wirtschaftlich privilegierten Schicht oder aus einer wirtschaft weniger oder garnicht privilegierte Schicht stammt und wohin man sich als Mann entwickelt.

Wer z. B. über entsprechendes Geld und Besitz verfügt und nicht gerade der Häßlichste ist, hat mit Frauen auch kein wirkliches Problem. Er braucht nur einen geschickten Trick einer modernen Frau klar zu machen, dass man nicht heiraten will, weil es etwas (z. B.) ganz unmodernes altmodisches ist.

Ich hier sind eben "männliche Kräfte" gefragt, wenn die Frau mit geschickten Worten doch die Ehe erzwingen will. Es ist ja schließlich nicht die Ehe das Problem, sondern den Staat, den man bei einer gesetzlichen Ehe mit ins Bett holt. Genau das muss nicht sein. Frauen die auf einer standesamtlichen Ehe bestehen, muss man halt den Laufpass geben, den später kann es nur noch schlimmer kommen. Außerdem, wie oft soll man als Mann nachgeben? Möglichst so gut wie gar nicht. Das gilt insbesondere für wirtschaftlich unterprivilegiert Männer, die an Frauen geraten, die von mehreren Kinder (also nicht nur von 2 Kindern) schwärmen. Wer soll das später bezahlen?


Falls sich wirklich ein Kind einstellen sollte, sofern man es nicht unbedingt angestrebt hat, muss man als Mann in erster Linie dafür sorgen, dass sich die Frau um die Kindererziehung kümmern muss. Als Mann sollte man es tunlichst vermeiden sich mit seinem Kind anzulegen, denn bei der möglichen Trennung ist sonst ganz klar Mutti die Beste. Das betrifft insbesonder z. B. die Schule bzw. die schulischen Verpflichtungen des Kindes. Hier muss man als Mann immer dafür sorgen, dass man damit nichts zu tun hat. Alle anderen schönen Seiten des Lebens kann man(n) dem Kind trotzdem bieten und zeigen. Bei der Trennung, falls sie trotzdem kommen sollte (es könnte ja auch sein das man als Mann eine viel nettere Frau gefunden hat), dürft dann das Kind wesentlich eher geneigt sein dem Vater trotzdem verbunden zu bleiben.

Wer das nicht in Angriff nehmen will, sollte heute einfach die Finger von Frauen lassen.

Spätestens wenn Kinder in die Familie kommen, sollte man als Mann ganz genau darauf achten, in wie weit man als Mann noch wichtig ist oder ständig mehr zum Frust ablassen der Frau benutzt wird. Ein wichtiges Zeichen ist auch in wie weit Frauen nach der Geburt eines Kindes sich anderen Aufgaben als der Kinderbetreuung und -erziehung widmen, z. B. ihren Hobbys nachgehen, sich mit anderen Frauen treffen usw. und so fort. Falls sich da z. B. verstärkte Aktivitäten einstellen, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Frau die Anerkennung als Mutter durch andere Frauen sucht. Klar, dass in solchen Frauenrunden Männer, insbesondere die eigenen Männer, die wichtigsten Gesprächsobjekte sind. Sollte das also der Fall sein, ist schon mal aller höchste Wachsamkeit geboten. Man selbst sollte natürlich als Mann so wenig wie möglich seine eigenen Freunde und Freizeitbeschäftigung vernachlässigen. Sie dienen auch als Indekator dafür, in wieweit jetzt schon das Gemecker der Ehefrau losgeht.

In einem solchen Fall ist höchste Eisenbahn angesagt, um die Trennung vorzunehmen und alles in Ruhe mit dem Sorgerecht zu klären. In dieser Zeit ist nämlich das Kind noch so klein, dass es praktisch selbst davon nicht viel mitbekommen kann bzw. werten kann. Außerdem besteht in dieser frühen Phase die Möglichkeit bei Sorgerechts- bzw. Umgangverweigerung der Kindesmutter alle Maßnahmen zu ergreifen, um keinen Kindesunterhalt zu zahlen (von Ehegattenunterhalt gar nicht zu reden).

Anders ist heute Partnerschaft mit einer Frau garnicht mehr lebbar, insbesondere dann, wenn das Kind kommt, ohne das man das als Mann ausdrücklich gewünscht hat.

DDR-Männer hatten bei einer Trennung, auch nach der Wende, immer den Vorteil, dass es praktisch in der DDR keine reine Haufrauenehe mehr gab.

Ob die Frau nun mitarbeiten musste, weil sonst das Geld nicht gereicht hätte (die westdeutsche Sichtweise auf die DDR-Ehe) oder weil sich Frauen auch auf ihrer Arbeitsstelle beweisen wollten und eben nicht nur Ehe- und Hausfrau sein wollten, ist dabei ziemlich egal. Fakt ist, dass es bei einer Scheidung dadurch, auch nach der Wende, für die Exfrau so gut wie nie Ehegattenunterhalt gegeben hat, höchstens Kindesunterhalt. Falls man als Ehepaar nur ein Kind hatte, ist das auch noch zu stemmen. Bei zwei Kindern wird es schon sehr gefährlich (usw.).

Ich hatte zum mindestens das Glück, dass ich praktisch mit der Vollendung des 18. Lebensjahres meiner beiden Kinder aufhören konnte Unterhalt zu zahlen (Gerichtsbeschluss herbei geführt; Unterhaltstitel musste entsorgt werden, weil das Kind volljährig war und keine Ausbildungsstelle hatte; die Zahlung war damit beendet, schließlich hatte die Kindesmutter die Trennung und das alleinige Sorgerecht gewollt).

Wer heute z. B. Kinder hat, die über 25 Jahr alt sind und an einer Hochschule studieren und wenn die Kinder sogar außer Haus wohnen, sind rund 670 EURO Ausbildungsunterhalt fällig, zu denen der Staat nicht einmal mehr Kindergeld dazu gibt.

D. h. der Unterhaltsbetrag von 670 EURO ist auch der Zahlbetrag der Eltern. Die Eltern müssen bei entsprechendem Einkommen zahlen, selbst wenn sie sich das Kind schäbig gegenüber den eigenen Eltern verhalten sollte. Die BaFög-Stelle macht bei Schwierigkeit Vorkasse an den Studierenden und holt sich das Geld von den Eltern.

Ich kenne ein geschiedenes Paar, wo der Sohn also studiert. Der Vater darf 400 EURO und die Mutter 270 EURO jeden Monat blechen (Summe 670 EURO). Die Eltern habe diesem Bengel nichts zu sagen.

Alles das wird natürlich vom Staat gefördert. Auch die BaFög-Stelle einer staatlichen Hochschule ist natürlich eine staatliche Einrichtung. Obwohl diese Stelle in meinem gezeigten Beispiel keinen Cent an das Kind zahlt, aufgrund des Einkommens der Eltern, springt diese Stelle sofort ein, wenn die Eltern den Unterhalt kürzen wollen, weil sich das Kind z. B. unverschämt benommen hat.

Das ist alles nicht wirklich tragbar. "Die Familie und ihre Zerstörer" wird daran aber nichts ändern, weil das nur jeder in seinem ganz individeullen Fall selbst regeln kann. Auch das Kapital von Karl Marx hat der Sowjetunion nur insoweit geholfen, dass Stalin eine ideologische Grundlage für seine extreme Industrialisierung hatte. Denn ohne Schwerindustrie keine Panzer und Geschütze mit deren Hilfe die faschistische Wehrmacht zusammengeschossen wurde. Selbst ordentlich Militärflugzeuge hatten die Russen gebaut. Ohne Stalins harten kurz hätten die Russen 1941 ganz klar den Krieg verloren. "Deshalb war es nach 1945 auch für die deutschen Russlandkämpfer so wichtig die Einhaltung der Menschrechte bei den Russen anzumahnen", als ob sich die deutsche Großbourgeoisie wirklich jemals für die Lebensverhältnisse des einfachen russischen Volkes wirklich interessiert hätte. Sie wurden von 1941 bis 1945 höchstens als Arbeitssklaven gebraucht und wären bei siegreichem Kriegsende für die deutsche Wehrmacht nach getaner Arbeit liquidiert worden.

Mir ist z. B. kein Männer- oder Väterverein bekannt, der wirklich etwas gegen rechtsbeugende Gerichte ausrichten konnte. Harz-4, um nicht zahlen zu müssen, ist auch keine Lösung, weil man dann wie lebendig begraben leben muss.

Was hat zum Beispiel der Text "Vom Rechtsstaat zum Faustrechtsstaat" von Prof. Wiesener aus dem Jahr 1985 genutzt, wenn die Masche, die dort beschrieben wird, heute immer noch funktioniert (Ausnahmen würden nur die Regel bestätigen).

Und, noch mal ganz deutlich:

Heute sind eventuell immer mehr junge Männer involviert, die selbst aus Trennungsfamilien stammen und selbst im volljährigen Alter ihre Väter diskriminiert haben, selbst wenn die Väter Unterhalt oder sogar Ausbildungsunterhalt im volljährigen Alter gezahlt haben. Diesen jungen Männer von heute geschieht nur recht. Sie müssen sich nicht aufregen, wenn ihnen das widerfährt, was sie selbst früher mit angerichtet hatten.

Aus diesem Grund wird die Männerbewegung noch erfolgloser bleiben als die Sozialdemokraten oder Kommunisten es je waren. Nur Lenin mit seiner Bolschewiki war erfolgreicht von 1941 bis 1945 hat Stalin Hitler gezeigt was eine Harke ist. Aber bitte, wer wollte heut schon unter stalinistischen Verhältnissen leben. Da würden heute viele Deutsche (eben die bescheuertsten Menschen auf der Welt) lieber ihren Hitler wieder haben. Blos aus dem 3. Reich kommt auch der nationalsozialistische Mütterkult, der heute auch von linken Parteien praktiziert wird. Prof. Amendt hat es z. B. nachgewiesen. Aber die Linkspartei hat im Osten höchstens 20 und im Westen 3 %. Insgesamt höchstens 8 bis 9 %. Die SPD wird wohl unter 30 % bundesweit bleiben.

Nur die Männer- und Väterbewegung, wenn sie denn überhaupt zur Bundestagswahl zugelassen sein würde, käme nicht nur nicht auf über 5 %, nein, es würde nicht mal 3 % werden. Aber was will eine Bewegung, wenn man nur etwas Realist bleiben möchte, erreichen, die eventuell nicht mal 1 % der Stimmen bundesweit erhalten würde, denn nun wirklich wie durchsetzen?

Gesabbelt wird im deutschen Blätterwald und im Internet genug.

Es ist nur eine Konstante übrig geblieben. Die Supperreichen. Sie haben das Geld und den Besitz.

Die Partei, die zur Bundestagswahl die Mehrheit der Stimmen bekommen und eine Regierung bilden, haben die Regierung und nicht die Macht. Die bleibt weiter bei den Besitz- und Geldmächtigen. Spurt die Regierung nicht, ziehen sie ihr Kapital ab. Und genau da liegt die Ursache des heutigen Verdammungsfeminismus und nirgends anders.

Die Linkspartei beispielsweise kann so feministisch sein wie sie will. Selbst mit 10 % im Bundestag kann diese Partei nichts bewirken. Man muss diese Partei nicht wählen und man muss in dieser Partei nicht Mitglied sein. Das gleiche gilt ähnlich für die Grünen und die SPD, die in 150 Jahren nichts wirklich gelernt hat und natürlich zu diesem Jahrestag heftig von der Linkspartei kritisiert wurde (zu recht).

Das die 50 % Frauen des deutschen Wahlvolkes alle linke Parteien wählen, wird nicht passieren. Die CDU haben schon bei der letzten Bundestagswahl mehr Frauen als Männer gewählt. Nur CDU/CSU und FDP sind nun mal die weniger feministischen Parteien in Deutschland. Jeder betroffene Mann, wenn er meint vom Feminismus gebeutelt worden zu sein, muss nicht links wählen, er kann einfach CDU/CSU bzw. FDP wählen und so das tun, was machbar ist, um linken Parteien so wenig Sitze wie möglich im Bundestag zukommen zu lassen. Mehr geht zu Zeit mit friedlichen Mitteln nicht. Wer links wählt, wählt den Feminismus, dass sollte einfach jedem Mann klar sein.

Die die Regierung aber nur die Regierung hat und nicht die Macht, würde selbst eine linke Regierung weder die sozialen Verhältnisse bessern und natürlich erst recht nichts am Verdammungsfeminismus und Männerhass.

Die Rot-Grüne Schröder-Fischer-Regierung hat es beweisen:
* Steuersenkung für die Superreichen.
* 135 %-Regelung beim Kindesunterhalt.

Betroffen waren hauptsächlich wirtschaftlich unterprivilegierte Trennungsväter.

In früheren Zeiten hat Deutschland diese unnützen Männer in zwei von Deutschland ausgehenden Weltangriffskriegen verheizt (schon war das Problem gelöst). Auch wenn heute der Trennungsvater stirbt bekommen die Trennungsmutter für ihre Kinder Halbweisenrente.

An all diesen Fakten, Rahmenbedingung und Zuständen wird das Projekt "Die Familie und ihre Zerstörer", auch langfristig gesehen, nichts ändern.

Wer als Mann wirtschaftlich unterprivilegiert ist, sollte eigentlich in einer linken Partei seinen politischen Interessenvertreter finden. Leider sind die linken Parteien zu doof dazu. Dort gibt es in erster Linie weibliche Postenjäger. Nur ich habe natürlich als Mann nichts dagegen, wenn Frauen meinen mit Hilfe von linken Parteien die Interessen von wirtschaftlich Unterprivilegierten vertreten zu wollen. Die Parteibeiträge der Linkspartei sind nicht gerade niedrig. Nur wer dort mal als Parteimitglied erkannt wurde, hat natürlich sonst wenig Aussichten, noch mal wo anders arbeiten zu können. Die Anzahl der Spitzenpositionen sind natürlich auch in der Linkspartei begrenzt. Wer als Mann so eine Frau heiratet muss sich ebenfalls Frage lassen, spätestens bei einer Trennung, wenn die Frau von ihm Geld haben will, warum er eine solche Frau überhaupt geheiratet hat. Wer dann antwortet, "weil er die Frau geliebt hat", dem ist halt auch wirklich nicht mehr in der heutigen Zeit zu helfen.

Laut WikiMANNia hat Peter Tholey versucht, das Problem bei der Vereinigung von WASG und PDS zur Linkspartei mit anzubringen. Es hat ganz offensichtlich nicht funktioniert. Warum? Weil die meisten Menschen, insbesondere Frauen, rationalen Argumenten, nur weil es die Wahrheit ist, noch lange nicht akzeptieren und/oder zustimmen müssen, wenn sie meinen, davon Nachteile oder zu mindest keine Vorteile zu haben.

Das gleiche gilt auch für "DFuiZ". Die meisten (insbesonder auch Männer) werden, so lange sie nicht betroffen waren, die Schrift gar nicht lesen wollen. Hinterher sind alle schlauer und brauchen das Buch nicht mehr zu lesen. Wer zum Beispiel von 1941 bis 1945 als deutscher Soldat gegen die Russen gekämpft hat, muss eigentlich auch kein Buch über den Russlandfeldzug der deutschen Wehrmacht lesen, es sei denn er will mal nachsehen, was andere denn so erlebt haben oder schreiben. Genau das gleiche ist es auch mit dem Buchprojekt "Die Familie und ihre Zerstörer".

Selbst jetzt, wo die Finanzkrise da ist werden nur wenige Westdeutsch z. B. Prof. Bontrup von der Arbeitsgemeinschaft alternative Wirtschaftspolitik recht geben. Klar, dass der Mann und diese Arbeitsgruppe der Linkspartei nahe stehen. Bontrup nennt die Sozialdemokraten nur abwertend "Spezialdemokraten". Seine Reden und Vorträge findet man ohne Mühe unter youtube. Sie sind eine klare Ansage, bei der natürlich maxistische Vorbildung nicht schaden kann. Nur Bontrup ist eventuell wirklich ein Wirtschaftswissenschaftler, der Ökonomie wirklich wisseschaftlich betrachtet sehen will.


Es wird Null-Komma-Nichts ändern. Partnerschaft, Familie und Trennung sind in den meisten Augen der Deutschen Privatsache und werden es bleiben.

Das merkt man schon, wenn man mit Männer spricht, die selbst eine Trennung hinter sich haben. Ihr Maßstab ist genau der, den sie selbst für richtig halten. Sie bewegen sich keinen Millimeter weiter. Einer, den ich selbst kennen, hat mir klar gesagt, "er findet die Väterverbände einfach zu ideologisch". Der Mann war nicht verheiratet, hatte mit einer Frau eine Tochter, die schon vom vorhergehenden Ehemann zwei Söhne hatte. Er hat Umgang mit seiner Tochter und er musste nur für ein Kind Unterhalt zahlen. Er war Ostberliner, Dr. Ing. Elektrotechnik, 1996 hatte er im Bereich Systemverwaltung an einem westberliner Gericht Arbeit bekommen. Er schimpfte zwar über die am 01.01.2001 erlassene 135%-Regel beim Kindesunterhalt, hatte aber für meine von ihm abweichenden Problem nie wirklich eine Zustimmung übrig. So was braucht kein Trennungsvater, der verheiratet war und sein Frau selbst (vor der Ehe) entjungfert hat.

Nur konkrete Unterstützung und die konkrete Diffamierung von Frauen, die eine Ehe zerstört haben, würde auch weiter helfen. Das wird aber nicht mehr passieren, weil die Superreichen und die linken Parteien das auf keinen Fall wollen. Dazu kommen noch die erfahrenen Männer, die nichts dagegen haben, wenn ihren Söhnen das Gleiche widerfährt, was sie ihren Vätern angetan haben. Deshalb ist das Projekt praktisch zwecklos. Allenfalls könnte es noch dazu dienen, dass erwachsene Kinder aufwachen, wenn sie es lesen. Ich habe meinem Sohn die Webadresse gegeben. Es gab keine Rückmeldung. Es gab nur Ablehnung, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Heinrich S.

Klingt verbittert, aber ist absolut authentisch. Lösungen habe ich aber so nicht gelesen.

Kalle Wirsch, Samstag, 25.05.2013, 12:19 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Ich bin mir nicht sicher, aber diese oder eine ähnliche Abhandlung habe ich schon mal gelesen. Vom Prinzip her hat er Recht. Die katastrophalen Zustände hat er ganz treffend beschrieben, aber eine verallgemeinerungswürdige Lösung ergibt sich daraus nicht.

Ich für meinen Teil bin der Auffassung, dass

- die Aufklärung der jungen Generation primär ist
- DFUIZ.net wichtig ist, weil es den Bürgern die Mechanismen des asozialen Systems erkäuter, die viele so im Alltag selbst täglich erleben, aber nicht erkennen
- jede Internetseite die öffentliche Meinung mit korrigiert

Eigentlich müssten wir hier auch ein Silicon-Valley installieren, aus dem heraus wir mit einem Strategiepapier eine Abänderung angehen. Eines muss man der politischen Klasse/Feministinnen lassen: Sie waren in der Entwicklung neuer Diskriminierungen für Männer immer einen Schritt voraus. Und diesen "Denkvorsprung", den müssen wir hier erst einmal machen bzw. wieder herausholen.

Wie unsere Kid´s ticken und was die mal später machen, dass wissen wir nicht und werden es auch nicht erleben. Eines ist aber sicher, dass diese Kinder durch das Familienunrecht grausame Erfahrungen gemacht haben und die werden ganz sicher reflektiert. Der Autor des Beitrages beschreibt einen Rücklick und Ist-Zustand, aber den Blick nach vorn, den macht er nicht. Das ist insofern nicht schlimm, denn daraus resultierend kann man Strategien für die Zukunft aufstellen.

Von wem ist das?

knn, Samstag, 25.05.2013, 12:20 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Sehe ich etwas anders

knn, Samstag, 25.05.2013, 12:36 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Bücher, Internetseiten, was auch immer würden nur etwas nützen, wenn es auch Menschen gibt, die bereit sind überzeugende Argumente auch zu akzeptieren und danach ihr Leben einzurichten.

Diese Aussage setzt voraus, dass es Argumente sind, die Politiker überzeugen.

Die Wahrheit ist wohl eher, dass wir mit unseren Texten junge Männer erreichen, die dann durch die Instanzen als Maskulisten hinaufsteigen. Unsere Texte sind eher langfristig angelegt. Nicht als bloß als Argumentation, sondern als Subversion.

Nicht weniger als die meisten Männer sind Frauen bereit, sich der gesellschaftlichen Realität zu stellen bzw. diese überhaupt erst mal zu analysieren und zu begreifen.

Doch, deshalb gibt es ja den Ehestreik der Männer.

Besonders Linke, oder so genannte linke Parteien, sind heute nicht mehr wirklich antikapitalistisch, sondern verdammungsfeministisch und männerhassend.

Das ist eine Fehlanalyse bzw. ein Mißkonzept, was "links" ist. Links ist Antihierarchie. Deshalb geht es gegen den Kapitalisten. Weil der Kapitalist höher steht als der Nichtkapitalist.

Aber eben aus diesem Grund geht es gegen Männer und gegen Deutschland. Männer sollen genauso eingemanscht werden wie Deutschland in die EU-eingepflegt werden soll. Die Linke hat nicht etwa linke Ziele verraten, sondern sie ist linker geworden.

Jüngere Männer werden das eventuell nicht lesen, weil sie noch mit Computerspielen beschäftigt sind.

Die lesen aber z.B. lustige Bilder oder Memes, die entstanden sind, weil jemand anders die Wikimannia gelesen hat.

Ich selbst habe nichts gegen junge Frauen. Mich stört auch kein Frauenquote. Junge, leistungsfähige Männer, die nicht doof sind, stimmen auch einer Frauenquote zu. Sie reden nicht mit Frauen, erst recht nicht mit der eigenen über Politik und sorgen dafür, dass, wenn es zur Trennung kommt, alle Nachteile der Trennung bei der Frau liegen. Dafür müssen junge Männer heute ihren Grips anstrengen. Dann haben auch jungen Frauen mit staatlicher Unterstützung wenig oder keine Chance.

Ach du Sch...

--
Frauenwahlrecht -- Ja oder nein? | Was Männerrechtler nicht wahrhaben wollen.
[image]

Sehe ich etwas anders

Ausschussquotenmann, Samstag, 25.05.2013, 13:39 (vor 2335 Tagen) @ knn

Ich selbst habe nichts gegen junge Frauen. Mich stört auch kein Frauenquote. Junge, leistungsfähige Männer, die nicht doof sind, stimmen auch einer Frauenquote zu. Sie reden nicht mit Frauen, erst recht nicht mit der eigenen über Politik und sorgen dafür, dass, wenn es zur Trennung kommt, alle Nachteile der Trennung bei der Frau liegen. Dafür müssen junge Männer heute ihren Grips anstrengen. Dann haben auch jungen Frauen mit staatlicher Unterstützung wenig oder keine Chance.

Ach du Sch...

Ja, unterirdisch.

Sehe ich etwas anders

Maesi @, Samstag, 25.05.2013, 16:42 (vor 2335 Tagen) @ knn

Hallo knn

Besonders Linke, oder so genannte linke Parteien, sind heute nicht mehr wirklich antikapitalistisch, sondern verdammungsfeministisch und männerhassend.
Das ist eine Fehlanalyse bzw. ein Mißkonzept, was "links" ist. Links ist Antihierarchie. Deshalb geht es gegen den Kapitalisten. Weil der Kapitalist höher steht als der Nichtkapitalist.

Die Fehlanalyse liegt auf Deiner Seite, werter knn. 'Links' (jedenfalls in Form des Sozialismus) mag zwar antikapitalistisch sein; aber es ist ganz bestimmt nicht antihierarchisch. Vielmehr vertreten Linke fast immer die Position, jeglicher gesellschaftliche Missstand muesse mittels einer Ordnungsstruktur (= Hierarchie) verunmoeglicht bzw. beseitigt werden. Normalerweise schreien die selbsternannten Linke zu diesem Zweck nach dem Staat und nach der Politik; sie sind also Anhaenger einer etatistischen Hierarchie.

Deine Gleichsetzung 'links = antihierarchisch' wuerde bedeuten, dass es faktisch so gut wie keine Linken gibt oder jemals gegeben hat, wodurch der Begriff 'links' bedeutungslos wird. Selbst Marx postulierte, dass vor dem Absterben der sozialen Klassen zunaechst einmal eine Diktatur des Proletariats die Macht ergreifen muesse - also eine knallharte Hierarchie zu herrschen habe. Ausnahmslos alle linken Gesellschaftsprojekte sind folglich stark hierarchisch gepraegt. Am hierarchischsten organisiert sind zweifellos die Kommunisten (also die Linksradikalen) mit ihren straffen Kaderorganisationen.

Pikanterweise wird ausgerechnet jene politische Ideologie, die realiter am hierarchiekritischsten ist, heutzutage gar nicht mehr als 'links' sondern als 'rechts' bezeichnet: der Liberalismus und insbesondere die libertaere Spielart davon. Der Liberalismus setzt auf Selbstorganisation (freier Markt, freiwillig zwischen Individuen eingegangene Vertraege). Nur unter der Bedingung eines freiwillig eingegangenen Vertrages akzeptiert der echte Liberale Ordnungsstrukturen, die die daraus hervorgegangenen Rechtsverhaeltnisse in der Folge exekutieren.


Gruss

Maesi

Links oder rechts

Mus Lim ⌂ @, Samstag, 25.05.2013, 17:07 (vor 2335 Tagen) @ Maesi

Links oder rechts ist hier doch nicht das Problem,
und straffe Kaderorganisationen hatten die Kommunisten auch nur,
weil sie teilweise im Untergrund agieren mussten (Sozialistengesetze, Bismark und so).
Die Partei DIE LINKEN ist heute bestimmt keine Kaderorganisation.
Heute kann man Kommunist, sollte ich Kommunistin sagen(?!), auch beim Latte-Trinken sein.

Die oben eingestellte Zuschrift scheint mir mehr in die Richtung zu gehen, "Aus der Geschichte lernt man, dass die Menschen aus der Geschichte nichts lernen".
Der Einsender meint wohl, dass die Alten zwar ihre Erfahrungen weitergeben wollten, die Jungen sich aber nicht dafür interessieren würde, ja, obendrauf noch ihre Väter diskriminieren.
Das mag es IMHO zwar alles geben, aber ich bezweifle das in der generalisierten Form ...

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org
Im Aufbau: http://es.wikimannia.org
----

Suchmaschinen-Tags: Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit

Links oder rechts

Maesi @, Samstag, 25.05.2013, 18:10 (vor 2335 Tagen) @ Mus Lim

Hallo Mus Lim

Links oder rechts ist hier doch nicht das Problem,

Ob links oder rechts fuer den Antifeminismus ein Problem ist, habe ich hier auch gar nicht diskutiert. Ich habe einzig und allein die unzutreffende Behauptung von knn widerlegt, dass 'links' gleichzusetzen sei mit antihierarchisch. Diese eigentlich offensichtliche Lebensluege ist gerade unter Linken sehr weit verbreitet. Wer die Wahrheit aber nicht zur Kenntnis nimmt, der taugt nichts im Kampf gegen Unwahrheit und Propaganda; er verheddert sich in Illusionen und muss permanent die Realitaet umdeuten, um seinen Selbstbetrug weiterhin aufrechterhalten zu koennen. Deswegen habe ich das hier aufgegriffen. Ob knn oder irgendwelche mitlesenden Linken ihre Lebensluegen erkennen und sich endlich der Wahrheit zuwenden, ist natuerlich ihre eigene individuelle Entscheidung. Der Mensch ist bekanntlich frei.

und straffe Kaderorganisationen hatten die Kommunisten auch nur,
weil sie teilweise im Untergrund agieren mussten (Sozialistengesetze, Bismark und so).

Straffe Kaderorganisationen hatten die Kommunisten auch dann, als sie an der Macht waren. Die Sowjetunion gibt hier ein wunderbares Beispiel ab eines von einer straff kadermaessig gefuehrten Partei beherrschten Staates. Natuerlich waren die kommunistischen Kader eine vergleichsweise kleine Funktionaerselite, waehrend das Gros der Parteimitglieder nichts als willige Vollstrecker und Mitlaeufer waren, die aber nichtsdestotrotz in die Parteihierarchie eingebunden waren.

Im uebrigen bin ich ueberzeugt davon, dass Sie DIE LINKEN unterschaetzen. Die haben einige hervorragend geschulte Leute in ihren Reihen (Sarah Wagenknecht zum Beispiel). Es mag jedoch sein, dass das Reservoir an potentiellen Kaderleuten bei den Jungen DER LINKEN inzwischen duenn ist aufgrund von Nachwuchsproblemen.

Die oben eingestellte Zuschrift scheint mir mehr in die Richtung zu gehen, "Aus der Geschichte lernt man, dass die Menschen aus der Geschichte nichts lernen".

Was die Intention von knn war, weiss ich nicht. Ich halte mich an das, was er geschrieben hat.

Der Einsender meint wohl, dass die Alten zwar ihre Erfahrungen weitergeben wollten, die Jungen sich aber nicht dafür interessieren würde, ja, obendrauf noch ihre Väter diskriminieren.

Mit Verlaub, das ist eine Binsenweisheit und galt schon immer. Letzten Endes muss jedes Individuum selbst seine Erfahrungen sammeln. Wenn die jungen Leute irgendwann in die Jahre kommen, merken sie haeufig, dass die Alten damals mit ihren Ermahnungen und Ratschlaegen gar nicht so unrecht hatten.


Gruss

Maesi

Sehe ich etwas anders

knn, Samstag, 25.05.2013, 20:45 (vor 2335 Tagen) @ Maesi

Besonders Linke, oder so genannte linke Parteien, sind heute nicht mehr wirklich antikapitalistisch, sondern verdammungsfeministisch und männerhassend.
Das ist eine Fehlanalyse bzw. ein Mißkonzept, was "links" ist. Links ist Antihierarchie. Deshalb geht es gegen den Kapitalisten. Weil der Kapitalist höher steht als der Nichtkapitalist.


Die Fehlanalyse liegt auf Deiner Seite, werter knn. 'Links' (jedenfalls in Form des Sozialismus) mag zwar antikapitalistisch sein;

Deine schöne und lange Antwort wäre nicht nötig gewesen, weil du bloß hattest schreiben müssen "Links ist gegen Hierarchie? Stalin war doch in der Hierarchie ganz oben".

Dass die Linken eine Hierarchie innerhalb ihren linken Mitkämpfer haben, ist doch klar. Als ich "antihierarchisch" schrieb, war das eine Antwort auf solche Stellen in dem Threadstarter-Text wie
Wer als Mann wirtschaftlich unterprivilegiert ist, sollte eigentlich in einer linken Partei seinen politischen Interessenvertreter finden. Leider sind die linken Parteien zu doof dazu

Diese Sicht auf die Linken drückt nämlich seine Vorstellung aus, dass die Linken für diejenigen kämpfen, die unterprivilegiert sind.

Dabei ist das eben nicht der Fall. Die Linke kämpft gegen natürliche normale Hierarchien. Z.B. Arbeitgeber-Arbeitnehmer. Mann-Frau. Eltern-Kind. Lehrer-Schüler. Besitzer-Nichtbesitzer. Deshalb sind sie: Für Schwule, für Kitas, für EU, für Autoabfackeln usw. Die Linke hat eben nicht für Frauen gekämpft, weil Frauen unterdrückt waren, sondern weil Männer in der Hierarchie oben standen.

Deshalb auch meine Schlussbemerkung. Wenn die Linke sich nicht einsetzt für unterpriviligierte Männer, so hat sie nicht etwa ihre linken Ziele verraten, sondern ist sich treu geblieben und ist vielleicht sogar linker geworden.

--
Frauenwahlrecht -- Ja oder nein? | Was Männerrechtler nicht wahrhaben wollen.
[image]

Sehe ich etwas anders

Maesi @, Samstag, 25.05.2013, 21:17 (vor 2335 Tagen) @ knn

Hallo knn

Deine schöne und lange Antwort wäre nicht nötig gewesen, weil du bloß hattest schreiben müssen "Links ist gegen Hierarchie? Stalin war doch in der Hierarchie ganz oben".

Besten Dank fuer Deine Klarstellung. In Bezug auf Deine Person habe ich mich offensichtlich geirrt und bitte um Entschuldigung.

Dabei ist das eben nicht der Fall. Die Linke kämpft gegen natürliche normale Hierarchien. Z.B. Arbeitgeber-Arbeitnehmer. Mann-Frau. Eltern-Kind. Lehrer-Schüler. Besitzer-Nichtbesitzer. Deshalb sind sie: Für Schwule, für Kitas, für EU, für Autoabfackeln usw. Die Linke hat eben nicht für Frauen gekämpft, weil Frauen unterdrückt waren, sondern weil Männer in der Hierarchie oben standen.

Ja, so wird ein Schuh draus.

Trotzdem war mir die Richtigstellung wichtig, weil eben tatsaechlich viele Linke der Meinung sind, sie seien vom Prinzip her antihierarchisch. Auch im Feminismus poppt dieser Selbstbetrug immer wieder auf. Da ich meine Kommentare zu begruenden oder herzuleiten versuche, werden sie halt etwas langatmig. Wenn ich dem einen oder anderen Linken einen Anstoss gegeben habe, einmal ueber seine Lebensluegen nachzudenken, dann war mein Text ein Erfolg. Die meisten werden natuerlich nicht darueber nachdenken, das ist mir bewusst. Fuer die demokratische Mehrheit ist eine suesse Luege allemal besser als eine bittere Wahrheit. Diese bittere Wahrheit habe ich fuer mich schon lange akzeptiert.


Gruss

Maesi

Warum DFuiZ, WikiMANNia, und überhaupt alles nichts bringt (eine Zuschrift)

André @, Samstag, 25.05.2013, 12:41 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Bücher, Internetseiten, was auch immer würden nur etwas nützen, wenn es auch Menschen gibt, die bereit sind überzeugende Argumente auch zu akzeptieren und danach ihr Leben einzurichten.

Genau das ist aber in Deutschland, oder eventuell auch weltweit nicht der Fall...

[/z]


Viel geschrieben hat er. Die depressive Einleitung gibt dem ganzen einen sinnlosen Touch. Natürlich sind Bücher und entsprechende Netz-Seiten wichtig. Es gibt genügend Menschen, die ihr Leben nach ihren Erfahrungen einrichten. Eigentlich tun das alle. Nur ist die Bewertung der Erfahrungen bei jedem anders. So kommt es erst dazu, daß es eben auch Pudel gibt. - Es sind halt die meisten, die schlechte Erfahrungen mit diesem Femanzensystem machen nicht in Machtpositionen (oder dann nicht mehr). Deshalb entsteht wohl das Bild bei diesem Heinrich S., daß es keinen gibt, der die Erkenntnisse aus den Büchern und Netz-Seiten annähme. Aber dem ist nicht so.
Kalle Wirsch schreibt u. a.: "Vom Prinzip her hat er Recht. Die katastrophalen Zustände hat er ganz treffend beschrieben, aber eine verallgemeinerungswürdige Lösung ergibt sich daraus nicht."
Eben. Und dennoch. Das Zusammenschreiben von Erfahrungen, Schlußfolgerungen etc. pp. in Bücher und Nezt-Seiten ist ein Weg, der dazu führt, daß sich ein (kollektives) Bewußtsein für die gesellsch. und politisch laufenden Dinge bildet. Dieser Weg muß beschritten werden. Erst das Denken, dann die Taten! Das ist immer so und nur das ist zielführend. Taten ohne durchdacht zu werden laufen ins Leere.


Heinrich S.

Und ist der Bart auch noch so spitz,
nicht jeder Mann heißt Heinrich Schütz. (KMF läßt grüßen...)

Warum DFuiZ, WikiMANNia, und überhaupt alles nichts bringt (eine Zuschrift)

Derkan ⌂ @, Samstag, 25.05.2013, 13:07 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Wikimannia ist das einzig richtig Gute in der Szene, alles Andere ist Petitionsbettelei, Rumjammerei und alles kaputt diskutieren. Leider werden die modernen Angebote wie ein richtig gutes web-tv, oder/und web-radio nicht realisiert.

Avatar

Warum bringt Wikimannia eigentlich nichts zu mir?

Borat Sagdijev, Samstag, 25.05.2013, 14:27 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Provider: Unitymedia.

http auf IP 176.199.136.64 (http://www.getip.com/) keine Antwort, ping geht.

DNS gibt IP 80.79.127.4, ping ok, http gibt:

<html>

<head>
<meta http-equiv="Content-Language" content="de">
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=windows-1252">
<title>Wartung</title>
</head>

<body>

<p align="center"><font size="5">antifeminismus</font></p>
<p align="center">Th</p>
<p>&nbsp;</p>

</body>

</html>

Irgendwie noch nicht alle DNS synchron oder was ist da los?

Ich verweise Fans doch so gerne auf meine Zitate dort.

--
http://patriarchilluminat.wordpress.com/
Patriarchale Spülregeln

Manchmal ja, manchmal hintenrum

Mus Lim ⌂ @, Samstag, 25.05.2013, 17:00 (vor 2335 Tagen) @ Borat Sagdijev

Ich habe auch Probleme, manchmal komme ich direkt auf wikimannia.org, manchmal ist der Server nicht erreichbar (von meiner Netzumgebung), dann komme ich aber immer noch über einen Proxy (beispielsweise: http://hidemyass.com/proxy-list/) drauf.

Also läuft der Server, auf dem wikimannia.org liegt, aber die DSN-Auflösung scheint (zumindest partiell) zu klemmen.

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org
Im Aufbau: http://es.wikimannia.org
----

Suchmaschinen-Tags: Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit

Bei mir klappts problemlos!

Yussuf K., Samstag, 25.05.2013, 17:04 (vor 2335 Tagen) @ Mus Lim

Ping .... nach 2 Sekunden stand die Seite komplett!

Irgendwie liegt es am Netzwerk

Mus Lim ⌂ @, Samstag, 25.05.2013, 17:11 (vor 2335 Tagen) @ Yussuf K.

Irgendwie liegt es am Netzwerk, fürchte ich.
Allerdings hatte ich vor dem Umzug dieses Problem nicht.
Sei's drum, ich weiß ja, wie ich das Problem umschiffen kann ...

--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org
Im Aufbau: http://es.wikimannia.org
----

Suchmaschinen-Tags: Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit

Avatar

Was mir noch nicht ganz klar ist:

Kurti ⌂ @, Wien, Sonntag, 26.05.2013, 00:37 (vor 2335 Tagen) @ Wiki

Was nun die Conclusio aus all dem ist?

Gruß, Kurti

Jammern, aber bitte nichts tun.

Peter, Sonntag, 26.05.2013, 02:52 (vor 2335 Tagen) @ Kurti

Oder so. Nein, habe auch keine Ahnung. Ist mir auch wurscht, da sein Geschreibsel mir kein Nutzen bringt. Im Grunde wiederholt er sich ständig: In der DDR war es besser, weil jeder arbeit hatte.

Es war nicht alles schlecht!

Kalle Wirsch, Sonntag, 26.05.2013, 10:27 (vor 2334 Tagen) @ Peter

Im Grunde wiederholt er sich ständig: In der DDR war es besser, weil jeder arbeit hatte.

Das beste an der DDR war, dass es dort nicht soviele Drecksanwälte gab. Der Chef war zwar ein Dachdecker, aber die meißten in der Regierung waren a) kein Anwalt und b) hatten was sinnvolles studiert.

Der Günther Mittag (DDR-Wirtschaftslenker) z.B., wäre der Mann für "Stuttgart 21" gewesen, such mal nach dem Thema seiner Dr.-Arbeit. Stattdessen haben sie den "Juristen" Geißler rangelassen und nun wird´s richtig teuer.

powered by my little forum