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Über 60-Jährige fliehen vermehrt aus der Ehe (Allgemein)

Daimyo, Donnerstag, 08.08.2013, 13:19 (vor 2492 Tagen)

Über 60-Jährige fliehen vermehrt aus der Ehe

Während allgemein die Zahl der Scheidungen sinkt, trennen sich die Älteren immer öfter, ein Grund könnte die wachsende Lebenserwartung sein

In Deutschland hat das Statistische Bundesamt kürzlich festgestellt, dass die Ehen vor einer Scheidung etwas länger halten, nämlich durchschnittlich 14 Jahre und 7 Monate (Jede dritte Ehe geht in die Brüche). Nach einem Peak im Jahr 2003 geht überdies die Zahl der Scheidungen seitdem leicht und kontinuierlich zurück, 2012 gegenüber 2011 um 4,5 Prozent.

Das britische Office for National Statistics hat allerdings einen Trend herausgearbeitet, der ganz interessant ist du auch bereits in den USA beobachtet wurde. Obgleich die Scheidungsrate in den letzten Jahren zurückgegangen ist, stieg sie bei den über 60-Jährigen an. Die Statistikbehörde hat die Zahlen für Männer aufgearbeitet, sagt jedoch, dass es bei den Frauen ähnlich sei. Während sich 1991 von 1000 Männern 13,6 scheiden ließen, waren es 2011 nur noch 10,8. Dafür stieg die Zahl der geschiedenen Männer über 60 von 1,6 pro 1000 auf 2,3. Bei mehr als 15 Prozent hatte die Ehe 40-49 Jahre gehalten, im Durchschnitt waren es immerhin mehr als 27 Jahre. Es wird also lange durchgehalten, bevor man den Absprung macht

Das sieht nach wenig aus, die Veränderung ist dennoch beachtlich. Seit 1990 ist die Zahl der geschiedenen Männer im Alter von 60 Jahren und mehr um 73 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen sind das allerdings nicht so viele, nämlich 9.500 Männer im Jahr 2012 (Frauen: 5.800), in den 1980er und 1990er Jahren waren es zwischen 5000 und 6000 (Frauen: 3.200 im Jahr 1991), nachdem in dem 1970ern die Scheidungen bei den über 60-Jährigen deutlich zugenommen hatten. Die Unterschiede zwischen den Männern und Frauen kämen vor allem dadurch zustande, dass normalerweise die Männer älter sind als ihre Ehefrauen.

Sich scheiden zu lassen, auch wenn man schon älter ist, sei heute auch kaum mehr ein Problem und ziehe keine Stigmatisierung nach sich, weswegen sich beziehungsmäßig die midlife crisis verschiebt und die Scheidungszahlen ab einem Alter von 60 Jahren steigen, wenn das Ende der Arbeitszeit naht, die Kinder schon lange außer Haus oder zumindest kein großer Hinderungsgrund mehr sind und man vielleicht noch Hoffnung hegen kann, einen neuen Partner zu finden. Den Frauen fällt eine späte Scheidung auch deswegen leichter, weil ein hoher Anteil arbeitet und finanziell nicht vom Mann abhängig ist. Trotzdem reichen mehr Männer über 60 die Scheidung ein als Frauen über 60.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39660/1.html

Einige Männer haben in ihrer langjährigen Ehe einfach die Schnauze voll, vom täglichen Rumgenerve der Ehefrau und dem Spielen eines Hampelmannes, so dass für sie nur noch eine Scheidung in Frage kommt, um ihre alltägliche Ruhe wieder erlangen zu können.

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Über 60-Jährige fliehen vermehrt aus der Ehe

WilhelmTell @, Schweiz, Donnerstag, 08.08.2013, 14:19 (vor 2492 Tagen) @ Daimyo

Wie ist das finanziell für die Männer? Immerhin dürften dann die Kinder schon längst erwachsen sein. Ist es finanziell sinnvoll zu warten bis die Kinder erwachsen sind?

--
Wenn ich so bin, wie ich bin, bin ich ich.

Wenn es zu weiblicher Gewalt in jedweder Form kommt ist eine schnelle Trennung immer sinnvoll.

Kalle Wirsch, Donnerstag, 08.08.2013, 14:41 (vor 2492 Tagen) @ WilhelmTell

Wenn die eigene Frau falschbeschuldigt, schlägt und mobbt, dann sollte man nicht auf das Geld, sondern das eigene Leben/Gesundheit achten. Manchmal ist ein harter Schnitt auf Dauer einfach gesünder. Viele Männer ertragen aus Bequemlichkeit jeglichen Terror und verlieren tlw. ihre Menschenwürde. Auf solche Frauen kann man verzichten.

Sicherlich sehr billig

Peter, Donnerstag, 08.08.2013, 15:29 (vor 2492 Tagen) @ WilhelmTell

Wie ist das finanziell für die Männer? Immerhin dürften dann die Kinder schon längst erwachsen sein. Ist es finanziell sinnvoll zu warten bis die Kinder erwachsen sind?

Wenn man zuvor noch clever genug war, dass die Alte vollzeit arbeiten gegangen ist: "komm Schatz, Endspurt, für die vielen Weltreisen im Reltenalter", müsste man sehr gut davon kommen.

Rente wird natürlich geteilt... Aber was solls, wenn man bei ihr bleibt, bleibt vermutlich noch weniger übrig.

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Ehe heute

adler, Kurpfalz, Freitag, 09.08.2013, 01:23 (vor 2491 Tagen) @ Daimyo

In Deutschland hat das Statistische Bundesamt kürzlich festgestellt, dass die Ehen vor einer Scheidung etwas länger halten, nämlich durchschnittlich 14 Jahre und 7 Monate

Doch so lange? Verheiratete sterben aber früh"! Die Ehe muss das Leben extrem verkürzen.
Der Schwur lautet doch: "Bis dass der Tod Euch scheidet."

Verwundert
adler

--
Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
Die Finanzindustrie muss zerschlagen werden

Abschaffen!

Kalle Wirsch, Freitag, 09.08.2013, 08:46 (vor 2491 Tagen) @ adler

Der Schwur lautet doch: "Bis dass der Tod Euch scheidet."

Das ist die kirchliche Fassung von dem Spittel. Ich war auch mal bei so einer Veranstaltung und da hat die Olle da vorne gesagt "... in guten wie in schlechten Zeiten". Die guten Zeiten fingen aber erst wieder an, nachdem meine Exe endlich raus war. Das hat mir vorher keiner gesagt. Heute sehe ich so einen "Hochzeitsformel" eher als Bedrohung an, denn viele Frauen lassen erst nach der Hochzeit so langsam die Katze aus dem Sack. Da Männer sich an Regeln und Versprechen halten, lebt man aus humanitären Gründen halt neben so einer "stetig Verfallenden" her.

Aus meiner Sicht sollte man den Eheunfug ganz abschaffen. Es scheint ja der Trend zu werden, dass alles von permanenter Unverbindlichkeit und Dynamik geprägt ist. Hochzeiten/Scheidungen sind veraltete Klischees, an denen man nicht mehr festhalten sollte. Niemand sollte sich mehr in Sicherheit wägen. Der Druck für sich selbst zu sorgen und keine familienrechtliche Justiz zur Durchsetzung von parasitären Unterhaltsansprüchen zu können, muss erhöht werden. Männer haben es nicht nötig, einen Teil ihrer Leistungsfähigkeiten an ein Geschlecht zu verschwenden, was großmäulig davon trötet, selbständig und emanzipiert zu sein. Es gibt schließlich viele Dinge im Leben, die sich ein Mann durch seine Leistungsfähigkeit ermöglichen kann. Das Durchfüttern einer Frau und der Justiz gehören zweifelsfrei nicht dazu.

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