Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft (Allgemein)

Michael ⌂ @, Montag, 03.12.2012, 14:34 (vor 2506 Tagen)

Eckhard Kuhla hat in einem Beitrag im European auf das Professorinnenprogramm des BMBF aufmerksam gemacht und sich gefragt, warum Männer an Universitäten dabei behilflich sind, Männer von Universitäten fern zu halten. Ich habe das Professorinnenprogramm etwas genauer untersucht (und dargestellt) und mich gefragt, wie es kommen konnte, dass ein eklatanter Bruch mit dem Grundgesetz unter Akademikern an Universitäten eine Normalität darzustellen scheint.

http://sciencefiles.org/2012/12/03/gleichberechtigung-durch-bevorzugung-das-professorinnenprogramm-ist-ein-eklatanter-bruch-mit-dem-grundgesetz/

Das ist der Zeitgeist!

Referatsleiter 408, Montag, 03.12.2012, 14:56 (vor 2506 Tagen) @ Michael

Das ist derzeit Mainstream und "angesagt:

... ich habe nix gegen Schwule
... ich bin kein Ausländerfeind
... ich bin für die Gleichstellung der Frau

Das klingt ja alles edel und ehrenhaft, aber die Realität sieht leider anders aus. Wer so quakt, der ist für

- Multikulti
- die Zerschlagung von Geschlechtsidentitäten und Familien
- die Unterdrückung u. Ausbeutung von Männern/Jungen

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von dreckigen Pudeln, die sich in dieser Lache wonnig suhlen. Die würden sich selbst vor lauter pudelhafter Begeisterung das Geschlechtsteil abtrennen und vor der johlenden FEZI-Horde hochhalten. Es ist so widerlich und deshalb auch nicht verwunderlich, dass weite Teile der Intelligenz mittlerweile femnazistisch gepolt sind.

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Sehr gute Analyse. Worum es geht, wird schnell klar:

Cyrus V. Miller ⌂ @, Montag, 03.12.2012, 15:17 (vor 2506 Tagen) @ Michael

"Konzepte für Uni-Kindergärten, Ökonominnen-Netzwerk, Genderforschung, Frauen-Förderpool, Gender und Musik"

Besonders wichtig ist die Schaffung von Wohlfühl-Zonen für sensible Halbtags-Professorinnen. Bei einer W2-Grundbesoldung von "nur" 4500 EUR (zzgl. Zuschläge) sollte man seine Zeit wenigstens in angenehmer Atmosphäre absitzen dürfen.

"Reduzierung der Leistungsanforderungen an die Professorinnen und deren Messbarkeit."

Um "Arbeit" geht es hier jedenfalls nicht.

Ich weiß gar nicht, warum sich alle über die Piraten mit ihrem Konzept des "Bedingungslosen Grundeinkommens" so aufregen. In weiten Bereichen des öD ist das doch heute schon praktisch Realität.

Sehr gute Analyse. Worum es geht, wird schnell klar:

Holger @, Montag, 03.12.2012, 15:54 (vor 2506 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Ich weiß gar nicht, warum sich alle über die Piraten mit ihrem Konzept des "Bedingungslosen Grundeinkommens" so aufregen. In weiten Bereichen des öD ist das doch heute schon praktisch Realität.

Alder, Du weißt garnicht, wie richtig Du liegst...:-D

Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Maesi @, Dienstag, 04.12.2012, 00:05 (vor 2506 Tagen) @ Michael

Hallo Michael

Das sexistische Frauenfoerderprogramm fuer die 200 Professorenstellen wurde hier im Forum schon vor Jahren thematisiert; die alten Hasen werden sich erinnern.

Eckhard Kuhla hat in einem Beitrag im European auf das Professorinnenprogramm des BMBF aufmerksam gemacht und sich gefragt, warum Männer an Universitäten dabei behilflich sind, Männer von Universitäten fern zu halten.

Einen Aspekt hat Herr Kuhla leider vergessen: Opportunismus. Fuer die jetzigen Stelleninhaber in den Hochschulen spielt es keine Rolle, ob Frauen politisch bevorzugt nachruecken. Sie selbst sitzen schon fest im Sattel und sind von der Frauenbevorzugung in den juengeren nachrueckenden Jahrgaenge nicht betroffen. Es ist jedoch leichter mit den Fischen im politischen Strom zu schwimmen anstatt sich gegen den Strom zu stemmen; letzteres ist obendrein mit einem erheblichen Risiko behaftet, denn wer mit seiner Meinung nicht konform ist zum herrschenden System, kann politisch und medial in die Pfanne gehauen werden - einen solchen politmedial inszenierten Psychoterror will sich der akademische Opportunist begreiflicherweise ersparen. Herr Kuhlas Hypothese der Liebesdienerei gegenueber Frauen halte ich dagegen fuer einen eher schwachen Faktor.

Kurz und schlecht: Die Frauenbevorzugung ist heute politisches Programm, und wer sich als Staatsangestellter gegen dieses politische Programm stellt, der kann ziemlich schnell Probleme bekommen mit den Machthabern.

Ich habe das Professorinnenprogramm etwas genauer untersucht (und dargestellt) und mich gefragt, wie es kommen konnte, dass ein eklatanter Bruch mit dem Grundgesetz unter Akademikern an Universitäten eine Normalität darzustellen scheint.

http://sciencefiles.org/2012/12/03/gleichberechtigung-durch-bevorzugung-das-professorinnenprogramm-ist-ein-eklatanter-bruch-mit-dem-grundgesetz/

Vielleicht weil die Geistes- und Sozialwissenschaften inzwischen von Ideologen infiltriert wurden, die zudem lautstark in der Oeffentlichkeit auftreten. Man erinnere sich nur mal an Prof. Barbara Kavemann und ihre sexistisch einseitigen 'Forschungen' zu Gewalt in ehelichen und nichtehelichen Partnerschaften. Sie erforschte nur Gewaltkonstellationen (Mann = Taeter, Frau = Opfer) gemaess einem bestimmten ideologisch vorgegebenen Raster. Systemische Gewaltforschung war schlichtweg ein Fremdwort fuer sie. So liefert ihre Forschung logischerweise ein voellig verzerrtes Bild ueber die Gewaltrealitaet in Partnerschaften. Das aber ist politisch so gewollt, denn Prof. Kavemann erhielt immer wieder Forschungsauftraege von staatlichen Stellen.

Ich bin froh, dass Frau Dr. Diefenbach und Du, Michael, die Sisyphusarbeit auf Euch nehmt, diese Scharlatane zu entlarven; das ist Euch hoch anzurechnen. Wissenschaft ist viel zu wichtig, um sie einfach den Ideologen zu ueberlassen. Die Unabhaengigkeit der Wissenschaft von der Politik ist dort zu verteidigen, wo sie noch besteht, und dort wiederherzustellen, wo sie bereits verlorengegangen ist.

Trotzdem erscheint es mir naiv, wenn Du mit dem Grundgesetz wedelst, um den Sexismus des Frauenfoerderprogramms anzuprangern. Seit Aenderung des Artikels 3 GG ist juristisch jegliche Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern erlaubt; der 'Staat foerdert die tatsaechliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Maennern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin'. Mit dieser Ergaenzung wurde der erste Satz in Ziffer 2 Art 3 GG ('Maenner und Frauen sind gleichberechtigt') ins Gegenteil verkehrt, denn was 'tatsaechliche Durchsetzung von Gleichberechtigung' sein soll, weiss keine Sau, womit die nackte obrigkeitliche Willkuer herrscht; und 'die Beseitigung bestehender Nachteile', auf die der Staat hinwirken soll, ist nichts anderes als eine Ermaechtigungsklausel fuer die Staatsbuettel, denn jede Entscheidung, die ein x-beliebiges Individuum trifft, ist stets mit Vor- und Nachteilen behaftet, sodass die Obrigkeit immer ein Interventionsrecht fuer sich reklamieren kann. Ein Meisterstueck juristischer Rabulistik. Der Geist des Grundgesetzes wurde schon laengst verraten - nicht bloss, wenn es um Gleichberechtigung der Geschlechter geht.

Was ist der Sinn einer Verfassung bzw. eines Grundgesetzes, welches in Deutschland temporaer die Funktion einer Verfassung einnimmt? Diese Frage werden heute nur noch die wenigsten Leute beantworten koennen. Die Aufgabe der Verfassung seit ihrer Erfindung im klassischen Liberalismus ist eine Abwehr staatlicher Willkuerherrschaft. Sie soll den Gewaltmonopolisten 'Staat' in seinem Tun strikt einschraenken, indem sie die Kompetenzen zwischen Buerger und Staat bzw. zwischen diversen staatlichen Institutionen untereinander klar regelt. Mit dem obenerwaehnten Interventionsrecht des Staates in geschlechterpolitischen Angelegenheiten wurde diesem eine Blankovollmacht zum willkuerlichen Handeln erteilt - ein Ermaechtigungsgesetz sozusagen. Also gerade das Gegenteil davon, wozu eine Verfassung eigentlich dient.


Gruss

Maesi

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Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Dienstag, 04.12.2012, 09:37 (vor 2505 Tagen) @ Maesi

Hallo Maesi

Die letzten beiden Absätze deines Beitrages habe ich hier "verewigt". Ich hoffe du hast nichts dagegen.

Rainer

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Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Maesi @, Dienstag, 04.12.2012, 23:46 (vor 2505 Tagen) @ Rainer

Hallo Rainer

Die letzten beiden Absätze deines Beitrages habe ich hier "verewigt". Ich hoffe du hast nichts dagegen.

Nein, ich habe nichts dagegen. Diese Texte sind ja fuer die Oeffentlichkeit bestimmt.


Gruss

Maesi

Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Michael ⌂ @, Dienstag, 04.12.2012, 15:34 (vor 2505 Tagen) @ Maesi

Maesi,

Du hast völlig Recht, was den Zusatz zum GG betrifft, der sich ja Wortgleich auch im HRG findet, aber gerade deswegen wäre es doch einmal an der Zeit in Karlsruhe zu klagen und die Verfassungsmumien zum Schwitzen zu bringen und ein für alle Mal zu klären, ob man aus Lust und Freude Männer diskrimineren darf oder ob die entsprechenden vagen Formulierungen vielleicht doch dem "Geist" des Grundgesetzes widersprechen und einer Konkretisierung bedürfen. Ich halte die Strategie der kleinen Nadelstiche für sehr effizient. Gib' den Genderisten Gelegenheit, ihren Faschismus öffentlich zu machen, dann merken auch die letzten Träumer, was der Staatsfeminismus wirklich ist.

Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Maesi @, Dienstag, 04.12.2012, 23:48 (vor 2505 Tagen) @ Michael

Hallo Michael

Du hast völlig Recht, was den Zusatz zum GG betrifft, der sich ja Wortgleich auch im HRG findet, aber gerade deswegen wäre es doch einmal an der Zeit in Karlsruhe zu klagen[...]

Nun, Versuch macht klug. Schaden kann eine solche Klage sicher nicht.

Ich halte die Strategie der kleinen Nadelstiche für sehr effizient. Gib' den Genderisten Gelegenheit, ihren Faschismus öffentlich zu machen, dann merken auch die letzten Träumer, was der Staatsfeminismus wirklich ist.

Zweifellos liegt der Vorteil dieser Strategie in seiner Langfristigkeit. Kurzfristige Erfolge in Bezug auf Urteile sind kaum zu erwarten. Das bedeutet aber, dass man einen langen Atem braucht. Dass die Genderisten (auch jene im VerfGericht selbst) ihre sexistische Gesinnung vor aller Welt entbloessen muessen, waere IMHO der groesste Nutzen, den man kurzfristig daraus ziehen koennte.

Das Problem ist halt, dass das GG selbst schon verseucht ist. Die Verfassungsrichter koennen sich also immer mittels Rabulistik die Urteile zurechtlegen, wie es jeweils gerade im Sinne der politischen Herrscher ist. Ein Beispiel dafuer habe ich gerade beim Art 3 gebracht. Desweiteren ist der Genderismus bereits auf EU-Ebene installiert. Die Nationalstaaten mit ihren Verfassungsgerichten sind hier schon laengst zu Statisten herabgesunken, die nur noch EU-Recht durchwinken. Man muesste vielleicht noch eine Stufe hoeher hinaufklettern und an den Europaeischen Gerichtshof gelangen.

Es muessten IMHO mehrere Strategien parallel verfolgt werden. Der Rechtsweg ueber das Verfassungsgerichtsbarkeit ist eine Moeglichkeit. Das Darlegen von systembedingten Missstaenden, das Aufklaeren ueber unwissenschaftliche Machenschaften, auf deren Basis dann Gesetze erlassen werden, sind weitere Optionen.

Ich bin jedoch ueberzeugt davon, dass wir auch ausserhalb des politischen Systems operieren sollten. Das bedeutet beispielsweise: politische Anordnungen/Verfuegungen unterlaufen, Behoerden ausmanoevrieren (natuerlich nur in legaler Weise), alternative Ordnungsstrukturen bilden, die in Konkurrenz zum Staatsmonopolisten stehen (z.B. durch Vertraege und Abmachungen zwischen Individuen). Kurzum ist in allen moeglichen Bereichen die Freiheit und Eigenstaendigkeit des Individuums zurueckzuerobern, die bislang leichtfertig dem politischen Moloch im Austausch fuer scheinbare Sicherheit geopfert wurde. Ich bin mir jedoch bewusst, dass diese Vorgehensweise nur eine Minderheit mittragen wird, da die Mehrheit weitgehend staatsglaeubig ist. Liberale (im klassischen Sinne gemeint) waeren hier sicher eine Speerspitze. Leider muss man die gerade in Deutschland mit der Lupe suchen. Ausserdem tun sich Liberale meist schwer sich zu organisieren.


Gruss

Maesi

Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

Michael ⌂ @, Mittwoch, 05.12.2012, 15:51 (vor 2504 Tagen) @ Maesi

schreib' mir doch mal ne Email auf
sciencefiles@textconsulting.net, so zweck liberaler Organisation...
Gruß,
Michael

Professorinnenprogramm: Entprofessionalisierung der Wissenschaft

KwrF, Dienstag, 04.12.2012, 00:20 (vor 2506 Tagen) @ Michael

Selbst bei meiner Doktorarbeit erlebt: Für die dauerhafte Anstellung innerhalb der Arbeitsgruppe erfolgte die Besetzung über ein Frauenstipendium. Egal ob ich oder andere besser oder schlechter qualifiziert gewesen wären - es spielte sowieso keine Rolle.
Das schlimmste ist die Tatsache daß man denen ausgeliefert ist. Man kann sich es ja schlecht leisten aufzubegehren wenn man in einem Abhängigkeitsverhältnis steht

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