Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Tipps&Tricks zum Informationskrieg (Allgemein)

wkit, Montag, 03.12.2012, 20:49 (vor 2604 Tagen)
bearbeitet von wkit, Montag, 03.12.2012, 21:00

Die Männerrechtsbewegung führt in erster Linie einen Informationskrieg, das heißt einen Krieg um die Köpfe, und das in erster Linie im Internet, da sich die etablierten Mainstreammedien einer männerfreundlichen Perspektive in ihrer Berichterstattung sperren.

Es geht also darum, Köpfe für sich zu gewinnen, und das heißt in erster Linie: Informieren (im Informationskrieg).

Wisse, wo die Quellen sind

Kenne dich aus. Es ist wichtig, dass Du weißt, wo etwas geschrieben steht, nicht, dass Du es noch mal aufschreiben kannst. Das heißt: Verlinken. Voraussetzung dafür ist, dass Du informiert bist, wo was steht, also lese dich ein. Wenn irgendjemand das Lügenmärchen über prügelnde Männer und arme Opfer-Frauen erzählt, solltest Du sofort wissen, wo die genauen Gegenreden dazu zu finden sind. Nicht: Selber eine Gegenrede schreiben.

Verlinken

Andere, kluge Männerrechtler haben, es mag vermessen klingen, die Wahrheit zu bestimmten Themen bereits aufgeschrieben, und zwar besser, als Du es könntest, zum Beispiel mit Verweisen auf wissenschaftliche Studien. Schreibe also einen kurzen, einleitenden Satz, der Bezug zum Thema nimmt, und dann sowas wie: "Mehr dazu unter..."

Keine zeitkostenden Debatten

In der Zeit, in der Du mit irgendeiner Feministin streitest - über irgendeine unnütze Detailfrage - kannst Du locker 5 - 10 andere, verlinkende Postings im Kommentarbereich anderer Mainstream-Foren setzen und damit sehr viel mehr Menschen erreichen.

Zensur

Etliche Mainstreammedien verfolgen eine repressive Veröffentlichungspolitik in ihren Kommentaren.

Wenn Du keine Links setzen darfst, sage, wie man mit welchen Stichwörtern in Google zum gewünschten Artikel kommt. Diese Angabe sollte so genau sein, dass Google auf Eingabe der Stichwörter (zum Beispiel die Artikelüberschrift) den gewünschten Artikel auf Platz Eins präsentiert.

Die Großen anpeilen

Halte dich an die Großen. Das Blog von "Mister X" ist uninteressant. Surfe stattdessen die Großen Platzhirsche an, hier erreichst Du die meisten Menschen.

Tagesaktuelle Beobachtung

Suche dir zwei, drei Große aus, und beobachte dort die Startseite. Artikel, die auf der Startseite präsentiert werden, haben die größten Klickraten und damit auch die größte Anzahl Leser in den Kommentaren. Tagesaktuell ist deswegen wichtig, damit Du nicht zu spät kommst. Den ersten oder zumindest 10. Kommentar zu schreiben ist besser als Kommentar Nummer 100, den sowieso keiner mehr liest.

Form wahren

Du repräsentierst die Männerrechtsbewegung. Von deinem Verhalten wird auf "die Maskulisten" geschlossen. Trete also immer die Form wahrend auf, sprich: Höflich. Unterlasse Anfeindungen gegen welche Gruppe auch immer (Rechte/Linke/Liberale/Homos/Heteros/Weiße/Schwarze/Frauen/oder wer auch immer). Sei neutral, mit einer einzigen Anfeindung verlierst Du mehr Aufgeschlossene, als Du Interessierte für dein Thema gewinnen kannst, denn letzteres ist wirklich schwer.

Der stille, mitlesende Dritte

Störe dich nicht, wenn deine Meinung (nur) auf Widerspruch stößt. Die Schreibenden sind die Minderheit, die NUR-Lesenden die Mehrheit. Und unter diesen kannst punkten, auch wenn alle Schreibenden gegen dich sind. Und genau um diesen stillen Mitleser geht es. Der, der nicht Feminist ist und noch die Argumente abwägt, und den Du so für dich gewinnen kannst.

--
Sieh es ein Mann. Dein Kind ist tot. Setz einen Grabstein und fang an mit der Trauerarbeit.

Gutes Posting!

Referatsleiter 408, Montag, 03.12.2012, 21:48 (vor 2604 Tagen) @ wkit

..... wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Sieg. Aber wir sollten auch darauf achten, dass wir uns wichtige Kommunikationswege/-mittel nicht von den FEZIS oder deren Kalfaktoren aus der Hand nehmen lassen: http://www.focus.de/digital/computer/internet-itu-konferenz-in-dubai-wer-soll-das-internet-regeln_aid_873606.html

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Vollhonks hier einen erneuten Anlauf starten werden, um das www unter ihre Kontrolle zu bekommen. Sie können nicht gewinnen.

Sag mal, bist Du ein U-Boot? (kt)

wkit, Dienstag, 04.12.2012, 02:10 (vor 2604 Tagen) @ Referatsleiter 408

- kein Text -

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Sieh es ein Mann. Dein Kind ist tot. Setz einen Grabstein und fang an mit der Trauerarbeit.

Rückfrage

Referatsleiter 408, Dienstag, 04.12.2012, 09:46 (vor 2604 Tagen) @ wkit

Kläre mich mal auf, was du unter U-Boot verstehst.

Rückfrage

wkit, Dienstag, 04.12.2012, 12:31 (vor 2604 Tagen) @ Referatsleiter 408

Falscher Begriff, habe mich nur aufgeregt, dass Du eine ablenkende Nonsense-Antwort auf mein Posting geschrieben hast. Vergiss es.

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Sieh es ein Mann. Dein Kind ist tot. Setz einen Grabstein und fang an mit der Trauerarbeit.

Rückfrage

Referatsleiter 408, Dienstag, 04.12.2012, 13:09 (vor 2604 Tagen) @ wkit

Neenee, du hast das schon sauber aufgeschrieben, so wie sich das darstellt. Ich hatte hier mal was zu "Manipulationstechniken" gelesen, das fand ich auch sehr interessant. Wer das durchschaut, der ist nicht mehr so leicht zu täuschen und genau darum geht es ja. Viele Männer tragen stumm ihr Schicksal, ohne zu richtig zu verstehen, wo genau dafür die Ursachen liegen. Denen muss man die Augen öffnen.

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Gute Zusammenfassung

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Dienstag, 04.12.2012, 18:53 (vor 2603 Tagen) @ wkit

Als Anmerkung: Besonders auf die stillen Mitleser sollte man achten. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese sehr zahlreich sind. Für sie muss man argumentieren und artikulieren. Auf die Krakeler geht man nur in so weit ein, wie die Antwort für die stillen Mitleser interessant sein könnte. Humor nicht vergessen. Wortgefechte bringen nichts. Sie sind eher negativ für unsere Sache.

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG und Guantánamo jetzt Gaza
Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam
Ami go home und nimm Merkel mit!

Gute Zusammenfassung

Robert @, München, Mittwoch, 05.12.2012, 12:33 (vor 2603 Tagen) @ Rainer

Als Anmerkung: Besonders auf die stillen Mitleser sollte man achten. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese sehr zahlreich sind. Für sie muss man argumentieren und artikulieren. Auf die Krakeler geht man nur in so weit ein, wie die Antwort für die stillen Mitleser interessant sein könnte. Humor nicht vergessen. Wortgefechte bringen nichts. Sie sind eher negativ für unsere Sache.

Bin gespannt, wann der erste wieder mal hier ankommt mit einem "ich scheisse auf die A-A-Aussenwirkung!" ;-)

Von mir: Zustimmung.

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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Tipps&Tricks zum Informationskrieg

Kurti ⌂ @, Wien, Mittwoch, 05.12.2012, 14:35 (vor 2603 Tagen) @ wkit

Form wahren

Du repräsentierst die Männerrechtsbewegung. Von deinem Verhalten wird auf "die Maskulisten" geschlossen. Trete also immer die Form wahrend auf, sprich: Höflich. Unterlasse Anfeindungen gegen welche Gruppe auch immer (Rechte/Linke/Liberale/Homos/Heteros/Weiße/Schwarze/Frauen/oder wer auch immer). Sei neutral, mit einer einzigen Anfeindung verlierst Du mehr Aufgeschlossene, als Du Interessierte für dein Thema gewinnen kannst, denn letzteres ist wirklich schwer.

Theoretisch muss ich dem zustimmen. In der Praxis jedoch gibt es da ein großes Aber.

Es sind nicht die exzellenten Gesellschaftsanalysen von Garfield, welche in den Medien Erwähnung finden, wenn über die Männerrechtsbewegung berichtet wird. Auch nicht die geistreich-schwarzhumorigen Beiträge von Roslin oder Borat Sagdijev.
Das, was ausschließlich erwähnt wird, sind die, nun, wie soll ich es sagen, eher "wortgewaltigen" Beiträge.

Ich befürchte also, wir stehen vor der gleichen Entscheidung wie die privaten Fernsehsender: Quote oder Niveau.

Gruß, Kurti

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