Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Linksradikale FR-Journalistin: Heutige Traditionsfamilie huldigt dem NS-Mutterkult (Genderscheiss)

Christine ⌂ @, Montag, 03.06.2019, 09:47 (vor 43 Tagen)

Frankfurt – Es gibt sie noch, allem feministischen linksgrünem Gekreische zum Trotz. Die Frauen, die sich bewusst dafür entschieden haben, zu Hause zu bleiben, um sich ganz der Erziehung ihrer Kinder zu widmen, während der Mann Geld verdient und die Familie ernährt. In den Augen der FR-Autorin Sonja Thomaser ist das „voll Nazi“. Erst recht, wenn das antifeministische Gebaren und Gebären auch noch mit dem mütterlichen Brustton der Überzeugung geschieht. Das ist dann keine echte Gleichberechtigung, sondern „Willkommen im NS-Mutterkult 2019“.

Mit den Worten „Es gibt fast nichts, was in Deutschland so antifeministisch und rückständig abläuft, wie Erziehung und Familie“ startet die Onlineredakteurin Sonja Thomaser ihren Kommentar in der Frankfurter Rundschau und erntet selbst bei der mutmaßlich linksradikalen Leserschaft der Rundschau vor allem Hohn und Spott.

Vor allem für ihre Kernaussage: „In der Gesellschaft hat sich in Bezug auf das Elterndasein seit den Hitlerzeiten nicht viel geändert. Sobald die Frau ein Kind hat, steht sie in der Mutterpflicht, eine Selbstverwirklichung findet nicht mehr statt.“[..]

„Das Hochhalten des NS-Mutterkultes hat nie aufgehört. Frauen reiben sich auf, um einer Nazi-Ideologie zu entsprechen, ohne dass es ihnen wirklich bewusst ist. Der Wert der Frau ergibt sich aus dem Muttersein. Und besonders traurig ist es, wenn Frauen dieses „Ideal“ auch noch selbst propagieren.“[..] https://www.journalistenwatch.com/2019/06/02/linke-journalistin-traditionsfamilie/

Hat diese Frau sich Mann und Kinder gewünscht und nichts davon bekommen? Ist sie untervögelt? Steht sie kurz vor den Wechseljahren und ist im Panikmodus? Sind ausländische Mütter die Besseren, weil diese keinen Hitler hatten? Fragen über Fragen...

Wie krass muss man drauf sein, um so einen Stuss von sich zu geben?

Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Wie eine Feministin mal teils recht hat und es doch nicht gut meint...

Irokese, Montag, 03.06.2019, 21:26 (vor 42 Tagen) @ Christine
bearbeitet von Irokese, Montag, 03.06.2019, 21:35

Diese linke Autorin hat doch halb recht: Das Selbstverständnis sehr vieler Mütter heute ist wirklich ziemlich daneben. Von wegen ganz andere, viel wichtigere Bindung als der Vater. Stimmt ja gar nicht. So wird aber meist getan. Und sie kritisiert, dass die Mutter noch immer weit überwiegend als die erstrangige Kindesbezugsperson angesehen wird. Das kritisiere ich auch.

Gespielte Empathie für Väter

Aber als Feministin geht es ihr natürlich um die Selbstverwirklichung der Frau, die als Widerspruch zum Kindhaben aufgefasst wird, nicht um die Einbeziehung der Väter um deren selbst willen.

Ja: Ihre Problemursachenerklärung geht in eine absurde Richtung („patriarchalische Gesellschaft“). Und die Behauptung, dass dahingehend das Nazi-Denken noch anhalte, ist natürlich auch eine ziemlich unscharfe Diagnose. Vielleicht ist es auch nur klickbait-Effekthascherei, die Dame ist halt Webautorin. Aber mit altem Denken hat der dominierende Mutterkult schon zu tun (z.B. mit dem Christentum). Allerdings auch mit Männerfeindlichkeit, der Essenz des Feminismus.

Sie beschreibt das schon richtig, dass Väter gedisst werden, wenn sie der Kinder wegen das Erwerbsleben nicht als Nonplusultra sehen. Aber ihr Verständnisgehabe ist nur feministisch nutzenorientiert.

Die falsche Freundin

Nun könnten ja einige Väterrechtler glauben, man könne mit einem so verstandenen Feminismus Koalitionen bilden. Dass mann sich da mal nicht täusche – eher als dass tatsächlich systematisch Väter einbezogen werden, würden die zum Feminismus erweckten Mütter nach Fremdbetreuungsmöglichkeiten Ausschau halten. Auch politisch: Da geht es dann um zeitflexibler öffnende Kitas, frühkindliche „Bildung“ (statt vermeintlichem Herumgammeln zuhause mit Papa) und exaktere Betreuungsplatz- “Bedarfs“deckung, aber tunlichst nicht um: die egalitäre Rolle der (Groß-)Väter in der Kindererziehung und -betreuung.

P.S. Witzig, wie angepisst die Linksleserinnenschaft das teils kommentiert: Also was die Bedeutung der Mutter für das Kind angehe, da müsse frau gewissermaßen eine ideologische Ausnahme machen und brauche doch nur mal in die Wissenschaft zu gucken, da stehe, dass die Mutter wichtiger sei als der Vater. Mittels einseitig bemühter Wissenschaft zählt dann plötzlich vermeintliche Biologie mehr als Soziales.

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