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Mit seinem Programm gibt sich der Kirchentag der Lächerlichkeit preis (Genderscheiss)

Kliemann, Mittwoch, 26.06.2019, 12:19 (vor 20 Tagen)

Welche Blüten die Gender-Ideologie treiben kann, wenn sie in der Institution Kirche auf frischen Boden stößt, beweist jedes Mal der alle zwei Jahre stattfindende evangelische Kirchentag. Statt Lutherbibel und Liturgie werden den Besuchern Regenbogen-Propaganda, grüne Weltrettungsphantasien und die »Bibel in gerechter Sprache« serviert. Dieses Jahr war die Christenversammlung denn auch ein wahres Festival für »sexuelle Vielfalt und Toleranz«.


Fast scheint es, als seien die wechselnden Kirchentagspräsidenten stillschweigend in einen Überbietungswettbewerb eingetreten. Wer auf seiner Veranstaltung die meisten Gender-Punkte erreicht, hat gewonnen. Der diesjährliche evangelische Kirchentag unter der so infantil wie nichtssagenden Losung „Was für ein Vertrauen“ markiert gewiß einen negativen Rekord auf der ideologischen Abwärtsspirale, die sich mit dem Fall der Mauer und der damit auch in der Kirche in Gang gesetzten Liberalisierungswelle in ihren Reihen aufgetan hat.


»Schwul, lesbisch – na und? Mit der Bibel gegen Homophobie«, »Ist dein lesbisch/ schwul mein queer? Dialog der Generationen«, »Lesben* schreiben Kirchengeschichte«, »Geflüchtete Lesben – eine Sensibilisierung«, »Es ist noch Platz unterm Regenbogen, Mitmachgottesdienst für Kleine und Große«, »Hilfe, mein Kind ist queer«, »Coming out für Mädchen* und junge Frauen*«. Wer sich dieses Veranstaltungsprogramm näher anschaut, könnte glauben, sich versehentlich zum Jahrestreffen radikaler Gender-Feministen verirrt zu haben statt zur größten deutschen Christenversammlung. Den einsamen Höhepunkt der verzweifelt-lächerlichen Anbiederung der Kirche an den Regenbogen-Zeitgeist markiert ein Workshop fürs »Vulven malen«. Dazu twitterte der Veranstalter zu allem Überfluss ein bewegtes Bild, dass eine Gruppe rosa-roter, zuckender weiblicher Genitalien zeigt. Dazu der Text: »Apropos Hashtag #Hoden Beim Kirchentag gibt’s den Workshop „Vulven malen“«.

Vor kurzem veröffentlichte der Vatikan ein Positionspapier an die Bistümer und katholischen Erziehungsanstalten, in dem er ausdrücklich vor der Gender-Ideologie warnte. Der Glaube an die menschliche Potenz,Körper und Geist nach Belieben formen zu können ungeachtet seiner natürlichen Bestimmung, ist für den Vatikan ein gefährlicher Irrweg. Konsequent zu Ende gegangen wird er die Familie und damit wesentliche Grundfeste von Kirche, Staat und Gesellschaft zerstören. Dieser Einwand und deutliche Kritik von qualifizierte Seite fechten hohe evangelische Repräsentanten nicht an. Das Weltbild der bunten, vielfältigen Toleranzgesellschaft, in der sich fest etablierte Zeitgeist-Surfer wie Heinrich Bedford-Strohm und Margot Käßmann zuhause fühlen, will von unbequemen Nuancierungen nichts wissen. Da stört das Wort aus der Lutherbibel nur.

Mit seinem Programm gibt sich der Sektentag der Lächerlichkeit preis

PACK-TV (der Echte Rechte), Mittwoch, 26.06.2019, 14:03 (vor 20 Tagen) @ Kliemann

- kein Text -

Beim Adolf war's "Bioethik & Euthanasie" als Evangelikale ihre Behinderten in die Gaskammer schickten, heute...

Don Camillo, Mittwoch, 26.06.2019, 17:49 (vor 20 Tagen) @ PACK-TV (der Echte Rechte)
bearbeitet von Don Camillo, Mittwoch, 26.06.2019, 18:12

... bei Merkel ist es Bioethik & Euthanasie + Genderismus & Femfaschismus. Heute wird allerdings nicht mehr die Gaskammer verwendet sondern die "ethisch" nicht Gewollten werden "humanistisch" vergiftet und rausgeschlitzt. Und Leute, die sich dazu bedenklich äußern, werden demnächst im "Umerziehungslager" landen, nachdem sie ihre Grundrechte abgeschafft bekommen:

26.06.2019
Ex-CDU-Generalsekretär Tauber verteidigt Vorschlag zum Entzug von Grundrechten

Entziehung von Grundrechten als Reaktion auf Hetze - auf den Mord an Walter Lübcke reagierte Peter Tauber mit einem kontroversen Vorschlag. Daran hält der CDU-Politiker fest, sieht die Maßnahme aber nur als letztes Mittel.
[...]

In was für einer geisteskranken Scheiße leben wir eigentlich mittlerweile wieder?!

---

Nachtrag

Nachlese zu "Kirchen" und deren (nicht vorhandenem) Rückgrat (-> Auszug):

[...]
September 1933 - 100-jähriges Jubiläum des Rauhen Hauses in Hamburg, eine der bekanntesten Sozialeinrichtungen der evangelischen Diakonie. Der Präsident, Pfarrer H. Schirrmacher, zu den Diakonen:
"Wir begrüßen euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche, ihr wackeren Sturmabteilungen und Schutzstaffeln im Angriff gegen Not, Elend, Verzweiflung und Verwahrlosung, Sünde und Verderben ... Evangelische Diakonie und Nationalsozialismus gehören in Deutschland zusammen ... Ich wünsche, dass unsere jungen Brüder in den Diakonenanstalten sämtlich SA-Männer werden" (zit. nach Ernst Klee, Die SA Jesu Christi, Die Kirche im Banne Hitlers, Frankfurt/M. 1989, Impressum-Seite).

Anmerkung: Es folgen deutschlandweit Eintrittswellen von evangelischen Diakonen in die SA. Die SA, "Görings Prätorianergarde für ungehemmten Terror" (Der Historiker Volker Hentschel, So kam Hitler, a.a.O., S. 131), verübte bis dahin bereits unzählige Gewalttaten und Morde an politischen Gegnern. Das macht deutlich, in welcher Organisation das kirchliche Diakonie-Personal sich nach dem Willen eines ihrer Präsidenten engagieren soll.
Über die Führung der SA-Konzentrationslager schon im Frühjahr 1932 schreibt ein Augenzeuge: "Die Opfer, die wir vorfanden, waren dem Hungertod nahe. Sie waren tagelang stehend in enge Schränke gesperrt worden, um ihnen ´Geständnisse` zu erpressen. Die ´Vernehmungen` hatten mit Prügeln begonnen und geendet; dabei hatte ein Dutzend Kerle in Abständen von Stunden mit Eisenstäben, Gummiknüppeln und Peitschen auf die Opfer eingedroschen. Als wir eintraten, lagen diese lebenden Skelette reihenweise mit eiternden Wunden auf dem faulenden Stroh" (Der erste Gestapo-Chef Diels, zit. nach Hentschel, So kam Hitler, a.a.O., S. 136).
Im Juli 1933 übernimmt die evangelische Diakonie von der SA sogar die Leitung eines KZ. Über den "Landesverein für Innere Mission, Abteilung Konzentrationslager Kuhlen", schreibt Ernst Klee: "Auf kirchlichem Boden ... werden Gegner des Nationalsozialismus gequält und geschunden. Sie werden mit Gewehrkolben zur (Feld-)Arbeit getrieben, manche mit Gummiknüppeln bewusstlos geschlagen." Alle dort beschäftigten SA-Männer gelten als kirchliche Mitarbeiter und erhalten ihren Lohn von der Inneren Mission. Im Oktober werden die Insassen von Kuhlen in größere KZs überführt, das Lager wird geschlossen. Auch im KZ Papenburg arbeiten von 1933-1939 Diakone des evangelischen Stephansstifts Hannover. Sie "stehen und warten, dass man einmal auf einen Menschen schießen darf" (Ein Diakon, zit. nach Klee, Die SA Jesu Christi, a.a.O., S. 61-71).

1934 - Gedicht im Evangelischen Sonntagsblatt aus Bayern: "... du deutsche Jugend - unser Stolz, rank - zäh wie junges Eichenholz, zeig du der Welt - zeig du der Welt - trotz Hohn - trotz Spott: Ein Volk stirbt nicht, das seinem Gott die Treue hält - die Treue hält" (Jahrgang 1934, S. 365). Behinderte passten immer weniger in dieses kirchliche Denken hinein.

5.4.1937 - Der leitende Arzt der evangelischen Neuendettelsauer Fürsorgeheime, der Lutheraner Dr. Rudolph Boekh, seit 1932 auch Mitglied der NSDAP, über die Diskussion zur Vernichtung angeblich lebensunwerten Lebens: "Diese Verzerrung des menschlichen Antlitzes" sei "dem Schöpfer zurückzugeben".
Und: "Alles Kranke, das nicht wieder der Gesundung zugeführt werden kann, ist Last ... Die Entscheidung, ob ein Mensch vernichtet werden soll, steht allein dem Mann zu, der unter Berufung auf den Schöpfer die Gewalt in seiner Hand hat ... Das kann und darf allein der Führer." (zit. nach Klee, Die SA Jesu Christi, a.a.O., S. 180)
"Der Anstaltsarzt fragte in einem Vortrag, warum man diese die Allgemeinheit belastenden Geschöpfe nicht im Interesse des gesunden Teils des Volkes vernichtet." (Film "Als hätte es sie nie gegeben", Medienwerkstatt Franken, Nürnberg 2019)
Dr. Rudolph Boekh war 10 Jahre Oberarzt der evangelischen Diakonieeinrichtungen in Bethel und kam auf Empfehlung des dortigen Pastors Friedrich von Bodelschwingh im Jahr 1936 nach Neuendettelsau. Während in dem fränkischen Ort die knapp 2.000 der Kirche anvertrauten Behinderten im Frühjahr 1937 noch vielfach fröhlich und unbeschwert ihren Alltag leben (es gibt Filmaufnahmen aus dieser Zeit, die dies eindrücklich belegen), hat der ärztliche Leiter der kirchlichen Einrichtung schon ihr Todesurteil gefällt (vgl. Zeitablauf: 1939 und 19.7.1940).
Am 31.5.1956 wurde Dr. phil. Dr. med. Rudolph Boekh, nun wohnhaft in Füssen im Allgäu, mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Es wurde ihm nie entzogen.

1939 - Der evangelische Theologe D. Hans Lauerer, Rektor der evangelisch-lutherischen Behinderteneinrichtungen in Neuendettelsau, gibt mit Berufung auf die lutherische Zwei-Reiche-Lehre nun auch eine theologische Zustimmung für den geplanten und bevorstehenden Massenmord an Behinderten: "... darum können wir Lutheraner nicht anders als grundsätzlich bejahend zum Staat, zu unserem Staat stehen. Von diesem Standpunkt aus haben wir kein Recht, es zu beanstanden, wenn der Staat ... die Tatsache minderwertigen Lebens konstatiert und auf Grund dieser Konstatierung dann auch handelt" (Hans Lauerer, Das Menschenleben in der Wertung Gottes, 1939; zit. nach Klee, Die SA Jesu Christi, a.a.O., S. 180 f.; siehe auch Anhang in "Der Theologe Nr. 4" über die Zwei-Reiche-Lehre).

Anmerkung: Nach D. Hans Lauerer ist bis heute [2010] eines der beiden Wohnheime für Diakonissen in Neuendettelsau benannt. Die mörderische Heuchelei wird vor allem dadurch deutlich, dass auf der evangelischen Fachkonferenz für Eugenik 1931 in Treysa bereits der Unterscheid zwischen "lebenswert" und "lebensunwert" gemacht wurde und dass die Verantwortlichen der Kirche dort schon über die eventuelle Tötung "lebensunwerten" Lebens debattierten - lange bevor die Nationalsozialisten (die ja auch überwiegend Katholiken oder Protestanten waren) die Ermordung von "minderwertigen Leben" dann auch tatsächlich durchführten.

PS: Und auch der katholische Moraltheologe Joseph Mayer wies den Staat in einem mit kirchlicher Imprimatur (= Druckerlaubnis) versehenen Buch ja schon 1927 darauf hin, dass ein nicht "sozial Tüchtiger" "nötig und heilsam" getötet werden müsse, "damit das Gemeinwohl gerettet werde" (siehe dazu unsere Meldung oben). Der Staat habe die Pflicht, sich gegen solchen Untergang zu wehren und die Kirche habe "kein Recht, ihm in den Arm zu fallen" (zit. nach Main-Post, 6.7.1985). Der Schriftsteller Ernst Klee fasst die Schuld der Kirchen an diesem Massenmord mit den Worten zusammen: "Beide Kirchen haben massiv dazu beigetragen, denn sie haben die Opfer als Opfer präpariert."

Januar 1940 - Die Vernichtung "lebensunwerten" Lebens, auch "Euthanasie" genannt, beginnt. In den evangelischen Einrichtungen in Bayern erfolgt im April 1940 die Erfassung. Meistens werden die betroffenen Menschen später "vergast".
[...]

Wer mehr über die evangelische "Kirche" wissen will: https://www.theologe.de/euthanasie.htm

Beim Adolf war's "Bioethik & Euthanasie" als Evangelikale ihre Behinderten in die Gaskammer schickten, heute...

tutnichtszursache, Donnerstag, 27.06.2019, 01:14 (vor 19 Tagen) @ Don Camillo

Wer mehr über die evangelische "Kirche" wissen will: https://www.theologe.de/euthanasie.htm

Auf der Seite findet man nicht nur Themen zur evangelischen Kircher sondern zur instutuionalisierten Kirche mit beginn der römisch-katholischen Kirche allgemein. So wie ich das inzwischen sehe, hat dieser Sumpf nicht mehr viel mit den Lehren der Jesusfigur gemein, wenn man sie nicht besser Joshua nennen sollte, da ich vernahm, daß Jesus auch mit Schwein gleichgesetzt werden kann. Gefunden habe ich im Netz dazu leider noch nichts. Jedenfalls scheint die christliche Kirche mehr ein römisches Konstrukt zu sein als ein christliches. Man merkt es ja an den Festen, die an vorchristlichen Vorstellungen festhält.

Interessant auf dieser Seite finde ich vor allem jenes, das auch dem Forenthema gerecht wird: https://www.theologe.de/theologe2.htm

So kann man die Vergangenheit auch rein waschen.

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