Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mehr Geld bedeutet nicht mehr Sex

Nick, Friday, 03.09.2004, 03:11 (vor 7866 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Mehr Geld bedeutet nicht mehr Sex von Jörg am 02. September 2004 23:22:22:

Nö, die Bezeichnung "Halbstarke" paßt hier nicht. Es geht hier nämlich nicht um die persönliche Koitusfrequenz (und um ein Angeben mit derselben), sondern um den männlichen Sextrieb als Ganzes.

Nö, bei Andi ging es ausdrücklich um "Männer, die sich mit dem Betonen des männlichen Sexualtriebes hervortun".
Wie man das nennen will, ist eine Frage, und zwar eine unwichtige.
Wie man zu dem Phänomen selbst steht, eine andere.

Ich frage mich, warum es ein Mann nötig haben sollte, öffentlich seinen Trieb als etwas darzustellen, dem er wie ein Primat hilflos "ausgeliefert" sei?
Warum er sich dann über die Manipulationsmöglichkeit, die sich aus dieser Sicht und Selbstdarstellung(!) ergibt, beschwert?
Warum er nicht bemerkt, wie er mit genau diesen Klischees von "Männlichkeit" den dümmsten Feministinnen in die Hände arbeitet?

Für mich stellt sich der männliche Sexualtrieb (noch dazu "als Ganzer") um einiges differenzierter dar.

Sorry, ich habe Lebenserfahrung genug, um zu wissen, welche Nöte solche logorhöischen "Betoner des Triebes" plagen.

Ich glaube, ich bin aus dem Primatenalter raus... :-)

Gruß vom
Nick


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