Bushido
Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr
brauchbar, so z.B. folgende:Unser Leiden entsteht durch unser Abhängigkeit von der Welt und ihren
Erscheinungen und durch unser Wollen und Streben, das uns in
Abhängigkeiten bringt.Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht
nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist.Wer hinter Frauen herhechelt wie ein brünftiger Hund, der begibt sich
in
ihre Macht. [...]
Im Buddhismus zählt nicht (nur) das Handeln, sondern in erster Linie die
Gedanken (Wertmaßstäbe), die dem Handeln vorausgehen! Und wenn Du
unbedingt etwas vermeiden willst, also ein Ziel hast, dann bist Du
- gedanklich - von diesem Wunsch genauso abhängig, wie durch das, von dem
Du dich lösen willstsinniert Nurmalebenso (örtlicher Buddhismusbeauftragter)
So ist es, so ist es.
Alles, mit dem wir uns gedanklich sehr intensiv auseinandersetzen, gewinnt Macht über uns. Wir binden uns an das Thema.
Drum frage ich mich, ob es so sinnvoll ist, auf jeden profeministischen Artikel anzuspringen, oder ob es nicht besser wäre, Konstruktives für Männer zusammenzusuchen.
Ich gebe es ehrlich zu, das Lesen dieser vom Zeitgeist verseuchten Artikel macht mich auf die Dauer ganz krank. Das FeministInnengift ist für Männer nicht gesund. Außerdem entsteht da Coabhängigkeit, d.h. man sucht permanent Situationen, in denen man sich entrüsten kann.
Gewalt gegen Frauen, Pornographie, Kindesmißbrauch, Diskriminierung von Frauen, das sind für die FeministInnen auch so Themen, um sich dran aufzugeilen.
Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen.
DschinDschin
--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.
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- Bushido -
DschinDschin,
15.03.2007, 18:29
- Bushido - Zeitgenosse, 15.03.2007, 18:53
- Bushido - Nurmalebenso, 15.03.2007, 19:21
- Bushido - Loxi, 15.03.2007, 19:37
- Bushido - Salvatore Ventura, 15.03.2007, 20:16
- Unpassender Titel -
Beelzebub,
15.03.2007, 23:57
- Unpassender Titel - DschinDschin, 16.03.2007, 00:16
