Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wenn Linke nach Quote schreien

Manifold ⌂, Wednesday, 23.02.2011, 00:39 (vor 5442 Tagen) @ Bero
bearbeitet von Manifold, Wednesday, 23.02.2011, 00:53

"Männer haben diese Möglichkeit gar nicht, sie müssen praktizieren, um zu leben und ihre Verpflichtungen (unter anderem gegenüber Frauen) zu finanzieren."

Wer sich als Mann heute noch auf Frauen und besonders auf Ehe einlässt, der muss sich nicht wundern, dass er ausgenommen wird. Männer rennen den Frauen freiwillig hinterher - dazu zwingt sie niemand.

"Auch die Höchstleistung beim Studieneingangstest bei Madame bringt ja nichts, wenn sie fünf Jahre nach dem Studium Hausfrau ist."

Es ist ihre Entscheidung, wenn sie Hausfrau oder Mutter werden will - sie muss dafür die Konsequenzen tragen.

"Das könnte vielleicht doch für eine solche geschlechtsspezifische Quote sprechen?"

Nein. Der Staat ist nicht da um Leuten zu helfen, welche nicht Verantwortung für ihre eigenen, freiwillig gefällten Entscheidungen übernehmen wollen.

Schon mal was von Selbstverantwortung gehört?

"Jedenfalls nicht für die dann unversorgten Patienten."

Die Unterversorgung liegt primär an der Unattraktivität des deutschen Arbeitsplatzes für Fachkräfte - deshalb wandern diese auch massiv in die Schweiz aus. Gerade medizinisches Personal strömt haufenweise aus Deutschland zu uns, weil die Löhne und die Arbeitsbedingungen besser seien.

Mit ein paar Quoten und teuren Fördermassnahmen kann man diesem Problem nicht beikommen.

"Dir wünsche ich eine Operation bei einer Quotentussi-Doktorin. Am Schniedel. :-)"

Deine infantile Polemik kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Quoten immer Inkompetenz und Ungerechtigkeit fördern - nicht verdrängen.

Mit der Forderung nach einer Männerquote wären wir genauso wie die Feministen - wir würden auch einfach nach Geschlecht diskriminieren. Eine Quote kann somit niemals eine Lösung sein.

Tipp: Nimm' dir ein paar Stunden und denk' in Ruhe über grundlegende Zusammenhänge, Logik und Eigenverantwortung nach - soll auch bei Linken Wunder wirken.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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