Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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widersprüchliche Aussagen

Jaeger ul, Wednesday, 23.03.2011, 19:19 (vor 5390 Tagen) @ Joachim

Das ist es auch-es wurde nämlich härter erarbeitet!
Joachim (2 Jungs am Gym.)

Hallo Joachim!

Es wurde härter erarbeitet, ist sicher ein Kriterium. Es scheint mir aber nicht das Einzige zu sein. Ich erinnere mich da an einen Abschnitt, aus dem Buch des Herrn Savvakis. Ich stelle mal diese Passage hier rein, welche sich zwar auf eine Studie der Harvard-University bezieht, jedoch analog auf jede x-beliebige Universität übertragbar ist. Genauer bezieht sich Herr Savvakis auf Arne Hoffmann, den folgender Sachverhalt nachdenklich stimmte:

Arne Hoffmann zu diesem Aspekt: "Besonders bedenklich stimmt im Zusammenhang mit Frauen im akademischen Bereich, dass diese Studentinnen sich auf Frauenthemen konzentrieren - und wenig anderes. Eine Zusammenstellung der renommierten Harvard-Universität in den USA ergab, dass sich beispielsweise von 185 durch Frauen eingereichten Doktorarbeiten im Fach Literaturwissenschaft sage und schreibe 160 mit einer ideologisch ausgerichteten Themenstellung beschäftigten. Diese Einseitigkeit wird erfreulicherweise nicht von reaktionären Männern beklagt, sondern von kritischen Feministinnen... Sie stellten auch fest, dass von den 160 männlichen Harvard-Studenten, die im Untersuchungszeitraum... Doktorarbeiten verfassten, nicht eine einzige die Geschlechterdebatte ins Visier nahm."

Wer sich das so anschaut, dem dürfte ohne Zweifel klar werden, dass der Wohlstand und der technische Fortschritt eines Landes, mindedstens zu 90% von den männlichen Studenten abhängt, nur von ihnen abhängen kann, obschon sie sich (inzwischen) in der Unterzahl befinden. Aus dem wirtschaftlichen und technologischen Blickwinkel kommt man nicht umhin, zuzugeben, dass ein männliches Abitur, im Schnitt, mehr wert ist, als das weibliche.

Grüsse, Jaeger


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