Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Probleme in der Schule

Kurti, Wien, Friday, 15.04.2011, 05:32 (vor 5450 Tagen) @ Ein Lehrer

1. Als jemand, der selbst unterrichtet

Darf ich fragen, an welchem Schultyp Du unterrichtest?

3. Erziehung war einst auf das "schwierigere" Geschlecht der Jungs
ausgerichtet. Diese mussten einerseits durch die für sie härtere
Pubertät gelotst und zugleich auf die Aufgaben vorbereitet werden, in
denen sie GEBRAUCHT wurden - durchaus als bloßes Menschenmaterial,

Ist das heute soviel anders?

4. 98% alle bedeutenden literarischen, künstlerischen, philosophischen
und wissenschaftlichen Werke wurden von Männern geschrieben.

Siehe "Waltraud von der Vogelweide, Johanna von Goethe und Friederike Schiller":
http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1381

Man gibt sie
ihnen nicht mehr zu lesen nd wundert sich, dass sie mit rosarot
narzisstischer Ich-und-meine-Gefühle-Literatur nichts anfangen können.

http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1320

Dann lesen sie halt nicht. Weder Plato noch Goethe, weder Kant noch
Nietzsche, weder Benn noch Brecht. Viele Lehrpläne sind von solchen Namen
schon "befreit". Wenn man den Männern aber die Literatur der Männer
vorenthält - was können sie dann anderes werden als halbe Analphabeten?

Entschuldigung, wenn ich unflätig werde: Auf das System Schule kann man nur "scheißen". Auf manch anderes staatliche System auch. Ich habe von Jugend an danach getrachtet, dass ich mir durch Eigeninitiative soviel Bildung wie nur möglich aneigne. Meine Bude sieht daher auch aus wie der Lagerraum einer Großbuchhandlung.

5. Vielleicht brauchen wir eine geheime männliche
Untergrund-Lesebewegung? In der in konspirativ heimlichen Treffen (ein
bisschen Abenteuerstimmung darf sein!) das gelesen wird, was uns die
weibliche Schule verheimlicht und vorenthält?

Erinnert mich an den Film "Club der toten Dichter" mit Robin Williams.
Und gab's nicht mal die Manndat-Leseliste für Jungs?

Ich weiß noch, gegen Ende meiner Schulzeit in einer deutschen Hauptschule, bevor unsere Familie dann nach Austria gegangen ist, habe ich aus einem inneren Protest gegen das Schulsystem heraus angefangen, politische Schriften von Boris Jelzin zu lesen. Der war in dieser Zeit gerade der politische Shooting-Star.

Gruß, Kurti


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