Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Der Markt wird eng und die Juden (Allgemein)

DschinDschin, Samstag, 17.08.2019, 11:38 (vor 34 Tagen) @ Barbara

Die Trennung des Arzneimittelmarktes in Hochpreisprodukte, bei denen auch Kliniken kaum Rabatte gewährt werden, und dem Niedrigpreissegment, bei dem es sich nicht mehr lohnt, über Preise zu diskutieren, hat vor vielen Jahren schon ein Kollege von mir thematisiert, und so ist es eingetreten. Diese Entwicklung tangiert u.A. die Rolle des Krankenhausapothekers, der unter solchen Bedingungen seine Bedeutung nicht mehr auf der Funktion des preissensiblen Einkäufers stützen kann, weswegen diese Funktion an Einkaufsgesellschaften delegiert wurde.
Der Preisverfall im Generikabereich ist auch für die Lieferengpässe verantwortlich. Billig führt immer zwingend zu Qualitätsdefiziten und Liefertreue ist ein wichtiges Qualitätskriterium in der Materialwirtschaft.

Was hat das Ganze mit den Juden zu tun, hier am Beispiel von Teva postuliert?
Überhaupt nichts!!!
Niedrigen Margen kann man nur mit Masse begegnen, was auch geschieht, d.h. die Generikahersteller fusionieren. Und Teva als Generikahersteller kann sich diesem Trend nicht entziehen, und so war der Kauf von Ratiopharm eine vernünftige Entscheidung, die auch ein Christ, Buddhist, Hindu oder Konfuzianer so getroffen hätte.

Warum sind die Juden bei Christen und Moslems so unbeliebt, obwohl das Judentum die Wurzel beider monothesistischen Religionen ist? - Es ist der Neid, der pure und reine Neid?

Erstens ist das Judentum die älteste Tochter. Sie ist das Original, das Maß aller Dinge.
Zweitestens hat das Judentum seine Lebenskraft Kraft seiner Existenz und Gestaltungskraft bis in die moderne Zeit bewiesen. Das jüdische Lebenskonzept, niedergelegt in Bibel und Talmud funktioniert.
Drittens fördert das Judentum offensichtlich den Intellekt, denn die jüdische Religion setzt Textverständnis voraus, denn Gott ist gerecht, d.h. er hält sich auch selbst an die von ihm gesetzten Regeln. Also muss der Gläubige diese Regeln kennen und interpretieren können. Und so entspringen dem jüdischen Stamm eine riesige Menge von Dichtern, Denkern, Ärzten, Nobelpreisträgern. Und Intellekt führt auch zu wirtschaftlichem Erfolg. Ein guter Händler muss schlauer sein als sein Kunde. Und nichts verzeihen Menschen dem Mitmenschen weniger, als wenn sie über weniger Geld und vor allem weniger Verstand als der Konkurrent verfügen.

Ich bin protestantischer Christ, selbst hochintelligent (Studienstiftler des Deutschen Volkes), Akademiker und seit jungen Jahren Chef einer Institution im Gesundheitswesen, und ich bewundere die Juden und sehe sie als Vorbild für die intellektuelle Auseinandersetzung mit Gott, meinem Herrn. Und auch die Juden haben, spätestens seit Hiob, begriffen, dass man mit dem Ewigen nicht debattieren kann.

Natürlich sind auch die Juden keine Gerechten. Es gibt in dieser Religionsgruppe die gleichen Tierchen, wie im sonstigen Menschenzoo. Würde Gott nur die Gerechten auf der Welt wandeln lassen, wäre die Erde plötzlich unbevölkert.

DschinDschin

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

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