Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Meinst Du solche Fälle hier? (Gewalt)

Don Camillo, Sonntag, 31.05.2020, 10:50 (vor 66 Tagen) @ Rainer

29.05.2020 - Bereich: Menschen vor Gericht
Mildes Urteil für Täter (27)
Nur vier Jahre und drei Monate für tödlichen U-Bahn-Stoß am Kottbusser Tor
- ANNE LOSENSKY
In den Tod gestoßen, kleine Knaststrafe! Das Landgericht verurteilte einen Mann, der einen Flüchtling aus dem Iran vor eine U-Bahn gestoßen hat, zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis.

„Ich gehe in Revision“, sagt Staatsanwältin Antonia Ernst danach entsetzt zu B.Z.. Sie hält den Täter für einen Mörder und fordert lebenslange Haft.

DIE TAT.
U-Bahnhof Kottbusser Tor, 29. Oktober 2019. Zakaria L. (27) aus Marokko stößt einen Flüchtling aus dem Iran (30) vor die U8. Vorher hatte er vergeblich versucht, Drogen bei einem Dealer zu kaufen. Das Opfer war dessen Begleiter.

DER TÄTER.
Seit 2017 in Europa. Seit Sommer 2019 in Berlin. Illegal, ausreisepflichtig. Unterkunft am Wannsee. So sah sein Tag aus: „10 Uhr aufgestanden. 12 Uhr gegessen. Flasche Wodka. Zum Kottbusser Tor. Bier und Whiskey. Kokain und Tabletten. Dann waren meine Drogen alle.“

DAS URTEIL.
Zakaria L. sei kein Mörder, findet das Gericht. Verurteilt versuchte Körperverletzung mit Todesfolge. Erst ein paar Jahre Knast, dann Entziehungsanstalt.

Richter Thomas Groß
(55) glaubt nach Begutachtung des Überwachungsvideos, der Täter habe den nahenden Zug im Moment des Stoßens nicht wahrgenommen.
KEINE REUE. „Ein von Reue getragenes Geständnis gab es hier nicht“, sagt Richter Groß.
Zakaria L. fing heftig an zu weinen, als er hörte, dass er nun in Deutschland im Gefängnis bleibt.


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