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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Die "Ureinwohner" und ihr "unbestrittenes Existenzrecht" (Allgemein)

Wiki, Samstag, 01.08.2020, 16:02 (vor 9 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Das Szenario in SA ist insofern nur begrenzt vergleichbar.

Aha. Wieso? Wo sind die Fakten?

Die "Ureinwohner" waren dort schon immer vorhanden und haben ein unbestrittenes Existenzrecht. Also genau das, was man "Weißen" gerade zu entziehen versucht.

Die "Ureinwohner" in Südafrika also. Mmh, mmh.
Unbestrittenes Existenzrecht? Aha.

Die Urbewohner sind die „Hottentotten“ (Khoikhoi) und „Buschleute“ (San). Hast Du Dich mal mit Fakten beschäftigt? Wie groß etwa der Bevölkerungsanteil dieser Urbewohner im heutigen Südafrika ist? Und wie es mit dem - von Dir "unbestritten" genannten - Existenzrecht bestellt ist? Glaubst Du wirklich, die korrupte Negerregierung oder die schwarze Mehrheitsbevölkerung schert sich in irgendeiner Form um deren Rechte?

In welcher - von Vorurteilen geprägten - Fanatasiewelt lebst Du eigentlich?!??

https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Südafrikas


Zur Realität, Traumtänzer!

Heutige Situation

Die Zukunft der Khoi ist ungewiss, da sie sich nicht wie die San isoliert halten konnten. In Südafrika, insbesondere in der Region von Kapstadt, leben noch 2400 Khoi, von denen ungefähr 150 ihre alte Kultur pflegen.

In Namibia liegt die Zahl ungefähr bei 3400, von denen 1700 ihrer Tradition treu geblieben sind. Die Nama Khoi haben 100.000 Mitglieder, wovon ein Großteil noch nomadisch lebt.

In Botswana schrumpfte ihre Zahl nach Abwanderung nach Namibia in den letzten Jahren von 2900 auf 1900. Knapp 100 leben noch so wie vor tausend Jahren.
- https://de.wikipedia.org/wiki/Khoikhoi

Situation der San heute

Gab es vor 2000 Jahren noch etwa 300.000 bis 400.000 San, so sind es heute im gesamten südlichen Afrika noch etwa 100.000. In Botswana (49.000), Namibia (38.000), Südafrika (4500), Angola (6000), Sambia (1600) und Simbabwe (1200) sind sie nur noch eine Minderheit. Ein Großteil ist auf Farmen als Arbeiter angestellt. Nur wenige leben heute noch auf traditionelle Art und Weise. Avgeropoulos nennt wesentlich niedrigere Zahlen.

Roy Sesana, der in seiner Sprache eigentlich Tobee Tcori heißt, wurde 2005 der Right Livelihood Award für seinen Einsatz zum Schutz der Rechte und der Lebensweise der San verliehen. Ein wichtiges Rückzugsgebiet für San, deren Kultur und Rechte durch Zwangsmaßnahmen bedroht sind, ist die Kalahari mit dem Central Kalahari Game Reserve.

Alkoholismus wird als besonderes Problem genannt, das zum Verlust eigener Lebensweisen beiträgt. Die San können möglicherweise Alkohol nicht dehydrogenieren. Schlechte Lebensbedingungen, Vertreibung und Verletzung ihrer Rechte tragen weiter zur Verbreitung gesundheitlicher Probleme bei. Auch die Vertreibung von ihrem Land ist im gesamten südlichen Afrika ein Problem, da sich die Lage der Indigenen dadurch immer weiter verschlechtert. Bekannt ist hier vor allem der Konflikt rund um das Central Kalahari Game Reserve, das 1961 als Schutzgebiet für das Volk und für Wildtiere gegründet wurde. In den 1980er Jahren fand man in dem Gebiet jedoch Diamanten, und die San wurden mehrmals von der botswanischen Regierung aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. 2006 bekamen sie vor Gericht das Recht, ihr Land wieder zu besiedeln und offiziell dort zu jagen. Doch während Touristen uneingeschränkt Jagdlizenzen für das Gebiet erhalten, wurden den San viele Lizenzen verwehrt und erst 2011 der Bau eines Brunnens zugestanden.
- https://de.wikipedia.org/wiki/San_(Volk)


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