Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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In sozialen Medien wandelt sich das Klima – in Richtung Frauenfeindlichkeit (Lügenpresse)

Nihilator ⌂ @, Bayern, Sunday, 13.06.2021, 23:07 (vor 469 Tagen) @ Ausschussquotenmann

Bei Lobo gab es wieder Buchstabensuppe zum Frühstück. Der hat sich prima der gegenwärtigen Situation angepasst. Früher wäre er bestimmt bei der deutschen Wochenschau gewesen und hätte täglich aufs neue den Endsieg propagiert.
Eine Kolumne von Sascha Lobo
Im Internet ist eine neue digitale Dimension des Frauenhasses entstanden. Ein misogyner Mob erschwert es Frauen, sich frei und offen zu äußern. Dagegen hilft vor allem eines.

Richtig ist, daß jede Debatten- und Diskussionskultur bei uns im Arsch ist. Argumente zählen nicht und werden auch kaum bewertet, stattdessen sind ad-hominem-Angriffe die Regel. Am Ende reicht eine unvorsichtige oder mißverständliche Äußerung, um einen Diskutanten als Nazi bloßstellen und abhaken zu können. Vernichtet.

Das trifft auch Frauen, aber keineswegs in besonderem Maße. Im allgemeinen werden die, soweit erkennbar, milder behandelt. Wenn sie sich "frei und offen" (also unverschämt und anmaßend?) äußern, wird ihnen frei und offen begegnet. Und das ist dann "Frauenhaß"? s_traenenlachen

Wer austeilt, muß auch einstecken können. Auch Frauen. Da bin ich ganz für Gleichheit.

Es gibt diesen besonderen Sound in sozialen Medien: vorsichtig tastend, manchmal beinahe fragend. Anflüge von Selbstironie mit einem Hauch Selbstzweifel. Fakten zitierend, keinesfalls behauptend. Ein paar »vielleicht«, »oder?« und »glaube ich« einstreuend. Etwas Charme, ein wenig Emotionalität, aber von beidem nicht zu viel. Schließend mit einer Art Demutsgeste gegenüber dem Publikum, etwa »oder wie seht ihr das?«, manchmal gar mit der Bitte um Hinweise auf eventuelle Fehler oder Vorabentschuldigungen. Das mag sich interessant anhören, aber dieser Sound – oder präziser: der Grund für seine Existenz – ist eine Katastrophe. Und zwar eine menschengemachte, eine Männer-gemachte.

Nöö. Das ist seit undenklichen Zeiten weibliche Kommunikationsart. Mit diesem Argument werden sie uns doch als so dringend nötige neue Führungskräfte verkauft?

Eine zunehmend toxische Atmosphäre wird absichtsvoll erzeugt, die insbesondere Frauen davon abhalten soll, unbeschwert und offen zu kommunizieren. (Ähnliches lässt sich bei sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten beobachten.)

Absichtsvoll. Was für pöhse, ja satanische Kräfte mögen da nur am Werk sein? :-D

Wenn andere solchen Bullshit schreiben, ist das VT.

In den letzten Jahren ist im Netz zusätzlich eine neue digitale Dimension des Frauenhasses entstanden, begünstigt durch die Strukturen sozialer Medien einerseits und den Wandel der Gesellschaft andererseits. Rechtsextremismus und Islamismus, beide in den letzten Jahren auf dem Vormarsch, in der Welt wie im Netz, sind sich überaus einig in ihrer Frauenverachtung.

Eigentlich nicht. Zumindest im Rechtsextremismus waren immer und sind Frauen ganz aktiv, und ihr Beitrag ist auch geschätzt. Erstaunlicherweise heute vor allem deshalb, weil Frauen einiges sagen können, was man Männern nicht durchgehen läßt.

Mittlerweile bedienen sich auch die Islamisten ganz gut der Weiblichkeit, aus gleichen Gründen.

Ob die dabei Frauen verachten, vermag ich nicht sicher zu sagen. Mir fällt dabei nur gerade die RAF mit Andreas Baader ein, der Frauen grundsätzlich nur als "Fotzen" bezeichnete. Nun ist das zweifellos nicht der schlechteste Teil an Frauen :-D , aber sie darauf zu reduzieren finde selbst ich unangemessen.

Ich weiß nicht, wie man in Sascha Lobos Kreisen intern spricht, ganz aus der linken Art geschlagen war der Baader aber wohl nicht.

Aus diesen Zirkeln heraus sind bereits mehrere Attentate vornehmlich auf Frauen verübt worden, mit Dutzenden Toten: ja, es gibt inzwischen netzgeborenen Frauenhass-Terrorismus.
Tief sitzende Frauenfeindlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft

Aber klar doch, frauenhassender Terrorismus. s_nicht-zu-fassen
Scheiß auf die Moslem-Massenmörder, hier ist die wirkliche Gefahr!! s_traenenlachen

Ergänzt aber wird der Frauenhass dieser extremistischen Gruppen durch eine tief sitzende Frauenfeindlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft. Diese wiederum erscheint am sichtbarsten in sozialen Medien, und zwar bei fast jedem irgendwie frauenbezogenen Anlass.

"Frauenbezogene Anlässe" sind die Jammerarien über angeblichen Minderverdienst, die Haßkampagnien gegen Männer, die Forderungen nach Quoten und "Diversität" und das Gendersprech-Gaga. Wer da widerspricht, egal wie freundlich, egal wie sachlich, egal mit welche bgründeten Argumenten, ist sofort Frauenhasser. Und Extremist.

Lobo, Du bist ein dreckiger Hetzer und Spalter. Und hältst Dich dabei für einen Guten.

Der misogyne Mob schaukelte sich derart hoch, dass die Gegenreaktion – Solidarität mit Ricarda Lang – weit politik- und parteiübergreifend stattfand, vom CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bis zum nicht gerade Vollzeit-grünenbegeisterten Chefredakteur der »Welt«, Ulf Poschardt. Nach meiner Einschätzung hat auf Twitter die Zahl der Solidaritätsbekundungen inzwischen die Hass- und Häme-Tweets um den Faktor zehn übertroffen. Ricarda Lang hat sich mit folgenden Worten bedankt: »Danke. Wirklich. Es bedeutet mir viel, zu sehen, was für eine Solidarität möglich ist, auch und gerade über Parteigrenzen hinweg.«

Hmm, komisch, das ist doch das genaue Gegenteil von der Titelzeile? Faktor 10? Also keine neue Dimension, sondern eher ein verschwindendes Phänomen?

Ach Scheiß, was schert mich mein Geschwätz von eben. Irgendwie muß ich ja meine Kolumne vollkotzen, gell Sascha? Depp.

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
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