Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Homolobby: Dirigent muss Selbstkritik üben (Allgemein)

Red Snapper, Donnerstag, 19.12.2013, 06:41 (vor 2225 Tagen)

Unter Mao und Stalin gab es Selbstkritik, wenn ein Mensch in Ungnade fiel und etwas falsches sagte. Manchmal kam man davon, manchmal kam man in den GULAG.

In Nordkorea geht es schneller, Kurzverfahren und Hinrichtung.

München ist auf dem selben Weg.

Da hatte es der Dirigent und zukünftige Leiter der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, gewagt, das Jugendschutz-Gesetz in Russland zu verteidigen. Es ginge nicht um Homophobie, sondern um den Schutz der Jugend: "In Russland tun wir, was wir können, um Kinder vor Pädophilie zu schützen. Dieses Gesetz bezieht sich nicht auf Homosexualität, es zielt auf Pädophilie. Aber mein Terminkalender ist zu voll, um dieses Thema im Detail zu besprechen."

Das allein reicht schon, den wütenden Meinungs-Pöbel der Homolobby aufzustacheln und seine Entlassung zu fordern. Der Dirigent musste dann wie in China vor ein Komitee aus Presseschergen antreten und Selbstkritik üben. Er hätte nichts gegen Schwule und würde alle Menschen gleich behandeln.

Den Stalinisten reicht dies aber nicht. Gergiev müsse sich auch von Putin distanzieren.

In den Tagesthemen eine lange Sondersitzung zum Fall. Deutschland auf dem Weg zum Neostalinismus, was für ein ekliges Land.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gergiev-zu-homophobie-vorwuerfen-ich-kenne-das-gesetz-nicht-1.1846184

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