Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Weshalb verdienen selbständige Ärztinnen viel weniger als ihre männlichen Kollegen? (Genderscheiss)

adler, Kurpfalz, Donnerstag, 01.11.2018, 17:46 (vor 408 Tagen) @ Christine

Naja, jedenfalls ist es nicht einfach blos so hingerotzt, wie die bestellten Studien der Abteilung Gender, die nur das finden (wollen), was sie ja schon immer gewusst haben. Die haben sich ja richtig Gedanken gemacht. Jetzt wirds dazu eine teure "Studie" geben, die auch da wieder eine Diskriminierung findet. Das Geld könnte man genausogut verbrennen.

In Wahrheit ist es so, dass Frauen sich im Schnitt nicht so für ihren Beruf engagieren wollen. Sie achten doch sehr auf die Work-Life-Balance, richtige Arbeit ist ihnen mehr Last, als Berufung.

Ein Beispiel aus meinem Leben:

Mein Hausarzt hatte, außer Mittwoch, seine Praxis ganztägig geöffnet. Leztes Jahr hatte er plötzlich eine Doktrix mit bei, zwei mal die Woche. Nix dabei gedacht.

Plötzlich war er auf dem Praxisschild nicht mehr vertreten. Er war in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

OK, dachte ich, sie hat sich also eingearbeitet und wird jetzt die Praxis voll übernehmen. Pustekuchen für "voll". Jetzt ist die Praxis nur noch ganze 21,5 Stunden die Woche geöffnet.

Letzens war ich mal Mittwochs da, war dringend. Saß mir plötzlich ein Mann gegenüber. "Ist sie krank", fragte ich? Nö, er ist jeden Mittwoch da.

Er ist jetzt 73, will aber noch ein bißchen arbeiten als Arzt. Ihr sind schon 21,5 Stunden zu viel für die Work-Life-Balance.

Arztberuf: Die Medizin wird weiblich - Ärzteblatt 2008
Zwei Drittel der Studienanfänger sind inzwischen Frauen.
...So müssten künftig drei junge Ärztinnen ausgebildet werden, um zwei in Pension gehende Ärzte zu ersetzen.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/59406/Arztberuf-Die-Medizin-wird-weiblich

In der FAZ fordert Jürgen Freyschmidt 2017: "Wir brauchen eine Männerquote für Ärzte!", um dem Ärztemangel gegenzusteuern.

Etwa 65 Prozent aller zum Medizinstudium Zugelassenen sind Frauen. Davon brechen viele das Studium ab oder üben nach erfolgreichem Staatsexamen ihren Beruf nicht aus (Abwanderung in nichtärztliche Betätigungsfelder, Familiengründung etc.).
Von den ärztlich tätigen Ärztinnen arbeiten zahlreiche nur halbtags..
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/zuviel-feminismus-brauchen-aerzte-eine-maennerquote-14906675.html

Um 1990 hatte ich mal gelesen, dass ein Medizinstudium den Staat, also den Steuerzahler, rund ne halbe Mio (ca 500.000) DM kostet. Das dürfte heute nicht billiger zu haben sein. Wobei DM = EUR 1:1 gleichzusetzen ist.

Die Rendite hat sich demnach erheblich verschlechtert.

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Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
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