Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Abtreibung überlebt (Downsyndrom; "Oldenburger Baby") und nun mit 21 Jahren gestorben (Gesellschaft)

Carlos, Mittwoch, 09.01.2019, 01:06 (vor 77 Tagen) @ tutnichtszursache

Keine Ahnung, ob sich die neun Stunden ohne Versorung nach der Geburt plus die zu zeitige Geburt auf die Lebenszeit, die er hatte, auswirkten.

Ich vermute schon. Außerdem muß man bedenken, daß die meisten Trisomie-21-Kranken zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr eines natürlichen Todes versterben.
Zu keinem Zeitpunkt hat jedoch irgendein Zweifel daran bestanden, daß nicht auch Tim ein von Gott geliebtes Geschöpf gewesen wäre. Abtreibung ist ein unglaublich rohes Verbrechen: Das Leben ist kein Wunschkonzert; noch niemals ist es das gewesen. Auf so unendlich vieles haben wir kein wie auch immer geartetes Recht: Wir haben kein Recht auf Gesundheit, kein Recht auf Kinder und auch und erst recht kein Recht auf gesunde Kinder. Sollte uns das alles gegeben sein, eine gesunde Familie, dazu ein guter Beruf, der mich ernährt, kurz, wenn alles im Leben rund herum paßt, dann ist das Grund zu tiefster Dankbarkeit Unserem himmlischen Schöpfer gegenüber für so viel erwiesene Gnade und Segen. Es könnte ja auch anders sein – und das zu jedem Moment unseres Leben: Zeitlebens hängt unser Leben am seidenen Faden; befinden wir uns in Seiner himmlischen Hand.
Der eine muß ein schweres Kreuz tragen der andere eine leichtes, und noch einer womöglich gar keines. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es ist so. Daß jetzt ein durch und durch Gesunder hergeht und verlangt, man müsse behinderte Kinder abtreiben, weil er sich durch deren Anblick gestört fühle, weil die ja als unnütze Esser ja doch nur Geld kosten würden, weil die ja ohnehin nichts empfänden… Welch ein selbstgerechtes Verbrechen!
Nein, ganz im Gegenteil: Alles zu haben - darin liegen weder Bevorzugung und Bevorrechtung, sondern ganz im Gegenteil Auftrag und Verpflichtung: Der eine trage des anderen Kreuz.
Tragisch und traurig ist das natürlich trotzdem für Tims Adoptiv-Eltern, die ihn ja sehr geliebt hatten und vor denen ich mich einmal mehr verneige. Ich wünsche den beiden überreichlich Gottes Segen und Gnade; in diesem Sinne begleiten sie meine Gebete.
Réquiem æternam dona ei, Dómine. Lux perpétua luceat ei. Requiescat in pace. Amen.

Carlos

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Laudetur Iesus Cristus per ómnia sǽcula saeculorum.
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