Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Welche Frauen missbrauchen eigentlich?

Kurti, Wien, Sonntag, 26.09.2010, 14:26 (vor 3713 Tagen) @ Kurti

Dazu noch einmal Rossilhol:

"Enders verweist darauf, dass es im deutschsprachigen Raum bislang keine Forschung zum Thema Täterinnen gibt. Trotz der schlechten Forschungslage schlägt Enders vor dem Hintergrund der Fachliteratur und der eigenen Arbeitserfahrung bei ZARTBITTER KÖLN eine Aufteilung von Täterinnen nach sechs Profilen vor.
1. Jugendliche Täterinnen
Enders beschreibt Missbrauch durch jugendliche Täterinnen als mögliche Folge selbst erlebter (sexueller) Viktimisierung und die mögliche Übernahme brutaler Rollenvorbilder aus den Medien.
2. Täterinnen, die gemeinsam mit Männern missbrauchen
Enders ist der Ansicht, dass in der Mehrzahl der Fälle Frauen Mittäterinnen sind, lehnt jedoch den Mythos, Frauen würden nie alleine missbrauchen, ab.
3. Sadistische Täterinnen
Frauen begehen ebenfalls sadistischen Missbrauch, z. B. auch in der Form ritueller Bestrafungen.
4. Pädophile Täterinnen
5. Täterinnen, die 'ihr ganzes Leben Kindern widmen'
Hier sind Frauen gemeint, welche als besonders 'kinderlieb' gelten und ihre teils professionelle Rolle zur eigenen sexuellen und emotionalen Gratifikation benutzen.
6. Psychisch kranke und abhängige Täterinnen
Enders bezeichnet die alte These, Täterinnen seien psychisch krank, als Mythos. Allerdings gäbe es vereinzelt abhängige oder psychisch kranke Täterinnen, die möglicherweise stärker auffielen als 'normale' Täterinnen und deshalb eher entdeckt werden."
(Quelle: J.-B. Rossilhol: "Sexuelle Gewalt gegen Jungen, Dunkelfelder." Tectum Verlag, Marburg, 2002. Gefunden auf www.rossilhol.de/PDF/Sexueller%20Missbrauch%20durch%20Taeterinnen.pdf.)

Auf Seite 11 der Studie wird der Punkt 2. dieser Aufzählung dann noch ein wenig näher erläutert:

"Der These, Frauen seien in erster Linie Mittäterinnen von Männern, steht Heyne skeptisch gegenüber. Zunächst verweist sie auf die mangelnde Datenbasis, die eine solche Feststellung nicht gestatte. Dann berichtet sie z. B. von der Studie von Knopp und Lackey, in der von 911 Täterinnen gerade einmal 13,5 % nicht (auch) alleine missbrauchten."


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