Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zustimmung!

Manfred, Thursday, 13.05.2004, 02:58 (vor 7978 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Zustimmung! von Andreas am 12. Mai 2004 12:34:45:

Wer mir Vergleiche untersagt -eines der wenigen konstruktiven Instrumente, wirklich zu lernen- der kann genausogut auch die Geschichtsbücher verbrennen.

Ich habe niemandem Vergleiche untersagt, Manfred. <

Nein, das habe ich so auch nicht empfunden, und wollte auch nicht so verstanden werden. Mein obiger Satz war ganz allgemein gemeint, als "heftiges Plädoyer für die Redefreiheit" quasi.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß ich solche Vergleiche unpassend finde. Es kommt eben darauf an, wo man wann welchen Vergleich heranzieht. <

Sehe ich genauso, auch wenn im Einzelfall unsere Bewertung vermutlich manchmal verschieden ausfallen wird.

...dann drängt sich mir natürlich auch ein Vergleich mit der nationalsozialistischen Rassentheorie auf. Keine Frage...<

Eben, und warum soll man das dann nicht sagen dürfen?
Man sollte zwar seinen Beitrag leisten, ein Mindestmaß an sprachlicher Präzison in einen solchen Vergleich einfließen zu lassen um vermeidbare Mißverständnisse zu vermeiden.
Aber...nicht nur wer eine Aussage (hier:Vergleich) abgibt, hat eine Verantwortung, sondern auch derjenige, der sich mündig genug wähnt, diese interpretieren zu wollen.
Letzterer kann und darf sich nicht selbstgerecht darauf reduzieren, nach Belieben "eingeschnappt" zu sein oder in blanke "Empörtheit" zu verfallen.

Ich halte den Feminismus auch für totalitär und gefährlich - ich würde aber die Situation der Männer nicht mit der Situation der Juden im 3. Reich vergleichen wollen, weil da einfach Welten dazwischenliegen. <

Ich würde die Situationen hingegen lediglich nicht GLEICHSETZEN, vergleichbar ist (mehr oder weniger ) alles.

Wenn ich hier schon einen Vergleich ziehen müßte, dann würde ich eher den Begriff "Apartheid" benutzen, weil dieser die gegenwärtige Situation der Männer in Deutschland am besten beschreibt.<

Ok, aber mal ehrlich! Beschreibt er wirklich um soviel besser, oder fehlt ihm nun die Aura des (aus deutscher Sicht) Tabuthemas ?

Schöne Grüße,
Manfred


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