Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Strafverfahren gegen Frauen für Frauen e.V. wg. Volksverhetzung

Der Bachelor, Monday, 17.05.2004, 17:14 (vor 7973 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Strafverfahren gegen Frauen für Frauen e.V. wg. Volksverhetzung von Magnus am 17. Mai 2004 13:52:12:

Das wäre nicht unbedingt gut, denn nur eine explizite Überzeichnung kann die Männer endlich aus dem Tiefschlaf holen. Diese Überzeichnung haben wir derzeit in diversen Medien. Nicht zuletzt deshalb rekrutieren wir immer neue Leute. Der Feminismus kann nur mittels seinem inhärenten Extremismus besiegt werden. Die Geschichte lehrt doch, daß jeder Wahn eine Übertreibungsphase braucht, bevor er zusammenbricht.
Keine Sorge. Da Einsicht nicht vorhanden ist, sind sie sich keiner Schuld bewußt und werden dementsprechend solche Fehler wiederholen.
Andererseits gibt es immer noch einen Unterschied zwischen dem biologistischen Radikalfeminismus und dem Frauenförderwahn-Feminismus, auch wenn der Überang fließend ist.

So? IMO sind es lediglich unterschiedliche Härtegrade, mit denen wir es zu tun haben. Die einen verkünden offen ihre sexistische Meinung, die anderen verstecken sich hinter subtilen Methoden und politisch korrektem Geteue, siehe Gleichstellung und Gewaltschutz.

Ein Strafantrag z.B. gegen EMMA würde auch in der Presse bekannt werden. Desweiteren leben solche Blätter von der Provokation und radikalen Menschen, von denen sie unterstützt werden. Entzieht man ihnen diese Grundlage, verlieren sie auch an Bedeutung und Zulauf! Die Emma z.B. kann sich doch nur wegen ihrer Radikalität halten, und nicht wegen ihres ausgeglichenen Inhaltes. Leider ist den leuten, die die Emma nicht lesen, diese Radikalität nicht bekannt.

Ja eben. Die meisten glauben doch, daß sich die Emma für die benachteiligten Frauen einsetzt. Wie gutherzig aber auch, diese Emma...
Eine Absetzung der Emma würde nicht viel ändern, das Problem würde nur verlagert. Besser wäre es, das radikale Gedankengut häppchenweise der Öffentlichkeit zu servieren, damit dieser endlich ein Licht aufgeht.

Die Übertreibungsphase, von der du sprichst, auf die möchte ich ehrlich gesagt nicht warten. Es passiert nämlich erst dann richtig was, wenn ein Großteil sich direkt bedroht oder benachteiligt fühlt.

Ja. Wir alle möchten darauf verzichten, aber es läßt sich wohl nicht ändern. Um die Entwicklung im Ansatz zu stoppen, dazu ist es zu spät.
Klar sollte man jetzt nicht in Lethargie verfallen nach dem Motto "wird schon werden". Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Aus heutiger Sicht für alle von uns unverständlich, dass ein großteil der Männer das noch nicht so empfindet oder nichts dagegen tut. Aus diesem Grund gilt: man muss den ersten Schritt tun! Je mehr Leute aufstehen, desto mehr Leute trauen es sich, selbst etwas zu unternehmen.

Schon richtig. Dennoch: Die Leute wachen halt erst dann auf, wenn die Mißstände offensichtlich werden, wenn es ihnen also wie Schuppen von den Augen fällt. Das hat nichts mit Zynismus zu tun, sondern ist eine empirische Tatsache.

Grüsse,
der Bachelor


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