Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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hintergründe der geschlechtersektion

Dampflok, Sunday, 07.02.2010, 14:56 (vor 5870 Tagen) @ jojo

feministinnen sind marionetten in einem spiel, das sie selbst nicht
durchschauen.

Schön daß Du es auch merkst. Ich habe schon vor Längerem darauf hingweisen, daß es im feminismus nicht "gegen Männer" sondern gegen andere Männer (das "Ich" jeweils ausgeschlossen) geht.

Vor Monaten brachte ich z.B. das Beispiel Steinmeiers, der ganz groß eine feminisierung seines soganannten "Kompetenzteams" im Wahlkampf feierte.

Vordergründig bediente er damit angebliche Frauenwünsche, tatsächlich aber bediente er nur die Karrierewünsche der betreffenden Frauen - und zwar auf Kosten jener Männer, die eben nicht ins Kompetenzteam kamen; Männer, die Steinmeier für gefährlichere Konkurrenten halten mußte als die Quotenfrauen unter ihm. Und da kommen wir zum entscheidenden Punkt: "unter ihm" - er selbst nämlich hat seine Führungsrolle ja nie zur Disposition für eine Frau gestellt. Selber als "Hahn im Korb" kann man ja den Untergang anderer Männer ruhig fordern und mehrt damit den eigenen Sex-Appeal, weil sich die Frauen "beschützt" fühlen.

Irgendwann wird er, wenn die SPD großes Pech hat, von Nahles abgelöst, aber dann hat er sein Lebenswerk, seine Karriere und sein Geld "im Sack".


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