Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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geschlechterkrieg

jojo, Sunday, 07.02.2010, 16:04 (vor 5869 Tagen) @ Krankenschwester

NUR: im augenblick erleben wir eine
monadisierung der gesellschaft. frauen und männer arbeiten nicht mehr
zusammen sie werden in den geschlechterkrieg gegeneinander gehetzt.


Und von wem?

von den für folgende strukturen verantwortlichen:

a) familien- und scheidungsrecht. als mann weiß ich, dass ich auf gedeih und verderb ausgeliefert sein kann, sobald ich mich mit einer frau auch nur einlasse. kontrolle über nachwuchs liegt weitgehend bei ihr (selbst wenn ich kondome, die ja nicht 100%ig sicher bin, benutze: wenn sie mir ein nicht von mir stammendes kind unterjubeln will, hat sie es leichter, einen vaterschaftstest zu verhindern als ich, ihn durchzusetzen). die ganzen folgeproblemne sind hier oft genug durchgekaut. WESENTLICHER ABER: frauen und männer wissen das und wissen voneinander, dass sie davon wissen. was mag das wohl für auswirkungen auf den umgang miteinander haben?

b) ständige MITTEILUNGEN über das bessere und das schlechtere geschlecht. was über männer geäußert werden darf, erfüllte jeder anderen bevölkerungsgruppe gegenüber längst den straftatbestand der volksverhetzung und des aufrufes zu hass und gewalt.

c) ständige mitteilungen an die frauen über ihre angebliche benachteiligung. sonderschulungen und sondermaßnahmen für frauen im zuge aller möglihen programme, die in ihrer struktur fatal an die entstehungszeit der nationalismen erinnern. faktisch erleben sich beide geschlechter als vom anderen diskriminiert, dies aber so, dass durch beständige propagandatrommelei menschlich unvoreingenommene wahrnehmung der anderen seite nahezu unmöglich wird.

d) "positive" diskriminierung = apartheidspolitik.

e) gender mainstreaming = erziehung der menschen, beständig und überall auf den geschlechterunterschied zu achten. man wird darauf geschult. es gibt schon ganze ausbildungsgänge...

f) gender budgeting: küftig wird auf den cent genau abgerecnet werden müssen. das geht von statistischen einkommensunterschieden über die statistischen "rentengewinne" über die lebensarbeitszeit, jederzeit von jedem ins spiel bringbare quoten über unsichtbare leistungen (und diskriminierungen) bis hin zu der eines tages sicher kommenden frage, welches geschlecht vom anderen mehr profitiert und wodurch dieser profitierungsunterschied kollektiv abgeglichen zu werden hat. dabei werden beide seiten jetzt noch unvorstellbare forderungen erheben - so etwas ist darauf angelegt, sich selbst hochzuschaukeln...


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