Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gleichberechtigung - NEIN DANKE!

Karl, Tuesday, 20.03.2007, 00:34 (vor 6895 Tagen) @ Hemsut

Das ist ja fast eine philosophische Frage. Die Feministinnen bezeichnen
Frauen durchaus als Verräter, wenn sich diese von der "Befreiung der Frau"
abwenden und versuchen, den Schritt wieder zurückzugehen. So gesehen sind
sie durchaus "reaktionär".

Seitdem ist Reaktion die Bezeichnung für antidemokratische und gegen
den gesellschaftlichen Fortschritt eingestellte Kräfte bzw. eine Haltung,
die rückwärtsgewandt ist. Ein Reaktionär ist ein Angehöriger der
Reaktion.

Ist Feminismus gesellschaftlicher Fortschritt? M.E. nicht, denn das
einzige, was fortschreitet, ist die Auflösung der ursprünglichen Rolle des
Mannes.

Hemsut

Du sagst es!

Ich akzeptiere das Wort, die Bezeichnung, den Begriff 'reaktionär' -als legitime Ausdrucksweise- nicht, sondern sehe darin den Versuch einer (meist vorsätzlichen) Abwertung, Einschüchterung und Beleidigung. Es ist ein Dysphemismus*.

Man darf es sicher im Grunde als Kompliment und Anzeichen dafür sehen, richtig zu liegen, wenn diese "Liberalen" (Euphemismus für Perverse) einen als Reaktionär schimpfen.

Man ersetze das Schimpfwort 'Reaktionär' mit 'Treu an den Wurzeln Festhaltender'. Welches 'Kompliment' könnte schöner sein ;-)

Ich gehe sogar so weit, zu empfehlen, daß sich jemand fragen sollte, ob er (noch) die richtige Position hat wenn er lange genug von keinem Liberalen mehr als Reaktionär beschimpft wurde.

Die Bezeichnungen und Einschätzungen unserer kranken Verwirrten interessieren im Grunde eigentlich auch nicht (bestenfalls aus taktischen Gründen). Sie sind logischerweise leider genauso krank und verworren wie sie selber.

*Dysphemismus: Ausdruck, der auf den Hörer beleidigend wirkt oder das bezeichnete Objekt/Sachverhalt negative(er) färbt. (abkratzen)

Karl


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