Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Gogolin mal wieder

Flint ⌂, Friday, 15.04.2011, 06:13 (vor 5449 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin
bearbeitet von Flint, Friday, 15.04.2011, 06:22

Das Problem liegt hier doch in der Abwägung, welches Recht letztlich
schwerer wiegt, das der Frau auf Entscheidung, ob sie abtreibt oder gebiert
oder das des Nasciturus. Ich finde es schwierig, sich zum Anwalt des
angenommenen Wunsches des Nasciturus zu machen, geboren zu werden, und
dieses Konstrukt weit über das Recht der Frau, darüber zu entscheiden,
was mit ihrem Körper geschieht, stellen zu wollen.

Versuchst Du, es für dich weniger schlimm erscheinen zu lassen indem Du für das Ungeborene ein Fremdwort, nämlich Nasciturus benutzt? So hört sich ein gegen ein menschliches Wesen geplantes oder begangenes Verbrechen nicht so unmenschlich an, gell?

Ich habe noch nie eine Frau gesehen, die schwanger war, das Baby haben wollte und von ihrem Nasciturus sprach. Ich habe das weder live erlebt noch in einem Film gesehen.
Würde ich einen Film sehen, wo eine schwangere Frau am Fenster sitzt, sich über ihren Bauch streicht und verträumt sagt: "Mein Nasciturus", würde ich annehmen, gerade einen Science Ficton - Film zu sehen.

Ich denke, es hat Tradition, unmenschliche Handlungen mit seltsamen Benennungen zu versehen, mit Benennungen die möglichst nicht mit irgendeiner Menschlichkeit in Verbindung gebracht werden, oder aber sich sogar noch positiv und gesund anhören, die nennt man dann bekanntlich Euphemismen.

Wie nennt man doch gleich Elektroschocks? Konvulsionstherapie!

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