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Menschengemachte Wüstentage (Klimawahn)

Pack, Tuesday, 09.06.2026, 15:30 (vor 10 Stunden, 35 Minuten)

Noch nie war es so eindeutig, dass es im Sommer heiße Tage geben kann.:-D
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Struktureller Wandel der Großwetterlage
"Wüstentage" voraus – nächste Hitzewelle kommt

Während Schauer und Gewitter über Deutschland hinwegziehen, krempelt sich die Großwetterlage über dem Atlantik um. Das hat weitreichende Folgen für Europa.

Das Wetter in Deutschland stellt sich aktuell um. Die Front eines Tiefdruckgebiets bringt Schauer und Gewitter. Auch Blitzschlag und Hagel sind möglich. Örtlich sind auch unwetterartige Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Doch die Abkühlung wird Prognosen zufolge von kurzer Dauer sein. Zentrale Wettermodelle rechnen ab dem kommenden Wochenende mit deutlich steigenden Temperaturen. Die nächste Hitzewelle steht bevor.

Auf den Wetterkarten zeichnet sich bereits die nächste Veränderung ab. Ein Azorenhoch dehnt sich nach Mitteleuropa aus und drängt die Frontalzone auf dem Atlantik nach Norden ab. Damit geraten Deutschland, Österreich und die Schweiz zunehmend unter Hochdruckeinfluss.

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt für t-online: "Nach den langen Wochen, in denen ein hartnäckiges Islandtief eine Tiefdruckserie nach der anderen über uns hinweg geschickt hat, dreht das Wettergeschehen pünktlich zum Wochenende."

Während Schauer und Gewitter über Deutschland hinwegziehen, krempelt sich die Großwetterlage über dem Atlantik um. Das hat weitreichende Folgen für Europa.

Das Wetter in Deutschland stellt sich aktuell um. Die Front eines Tiefdruckgebiets bringt Schauer und Gewitter. Auch Blitzschlag und Hagel sind möglich. Örtlich sind auch unwetterartige Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Doch die Abkühlung wird Prognosen zufolge von kurzer Dauer sein. Zentrale Wettermodelle rechnen ab dem kommenden Wochenende mit deutlich steigenden Temperaturen. Die nächste Hitzewelle steht bevor.

Auf den Wetterkarten zeichnet sich bereits die nächste Veränderung ab. Ein Azorenhoch dehnt sich nach Mitteleuropa aus und drängt die Frontalzone auf dem Atlantik nach Norden ab. Damit geraten Deutschland, Österreich und die Schweiz zunehmend unter Hochdruckeinfluss.

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt für t-online: "Nach den langen Wochen, in denen ein hartnäckiges Islandtief eine Tiefdruckserie nach der anderen über uns hinweg geschickt hat, dreht das Wettergeschehen pünktlich zum Wochenende."
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Hitzewelle laut Wetterprognosen sehr sicher
Das Spannende an dieser Wetterlage sei die erstaunliche Sicherheit in den Prognosen, betont Jung. "Sonst rechnen das europäische Modell (ECMWF) und das amerikanische (GFS/NOAA) bei solchen Umschwüngen gern gegeneinander. Diesmal ziehen sie ausnahmsweise am selben Strang: Beide bauen für die kommende Woche eine stabile Hochdruckbrücke über Mitteleuropa auf."

Die Eintrittswahrscheinlichkeit für den warmen Auftakt liege damit sehr hoch. "Restunsicherheit gibt es nur bei zwei Details – wie weit die absoluten Spitzenwerte im Süden nach oben gehen und wann genau am Ende wieder ein Tief von Westen dazwischenfunkt. Kurz gesagt: Der Sommer legt jetzt erst richtig los."

Die feinen Unterschiede in den Wetterprognosen
Nach der Berechnung des europäischen Wettermodells hält sich das Azorenhoch mindestens bis zum 22. Juni. In den Spitzen rechnet das Modell mit Temperaturen von bis zu 36 Grad.

Das amerikanische Wettermodell positioniert das Azorenhoch hingegen etwas weiter westlich. Dadurch würde Deutschland stärker unter den Einfluss einer nordwestlichen Strömung geraten. Die Temperaturen würden in diesem Szenario meist zwischen 23 und 27 Grad liegen, örtlich wären bis zu 30 Grad möglich. Sommerlich wäre das Wetter also auch dann.

Wetteraussichten für die zweite Junihälfte
Für die zweite Junihälfte zeigen sich die größten Unsicherheiten. Nach dem amerikanischen Modell könnte sich in Westeuropa ein blockierendes Hochdruckgebiet etablieren. Gleichzeitig würde ein Höhentief über Mitteleuropa eingeschlossen.

Ein solches Höhentief könnte zwischen dem 18. und 24. Juni Schauer, Gewitter und länger anhaltende Regenfälle bringen. Die Temperaturen würden dann wieder etwas zurückgehen und vielerorts zwischen 20 und 25 Grad liegen.

Sommerprognose 2026: "So eindeutig war das lange nicht"
Auch wenn die genaue Entwicklung noch unsicher bleibt, zeigen die aktuellen Modellrechnungen einen klaren Trend. Nachdem die Temperaturen Anfang Juni unter dem langjährigen Mittel gelegen haben, rechnen immer mehr Kontrollläufe ab Mitte Juni mit einer positiven Temperaturanomalie von zwei bis vier Grad, regional sogar mehr.

Die Kombination aus einem schwächeren Jetstream, warmen Atlantikgewässern und einer ungewöhnlich warmen Arktis schaffe die Voraussetzungen für lang anhaltende Hochdrucklagen über Europa, erklärt Jung. "Diese Mischung passt ins große Bild: Die saisonalen Signale (Copernicus C3S, ECMWF) zeigen mit rund 80 Prozent Wahrscheinlichkeit einen überdurchschnittlich warmen Sommer 2026. So eindeutig war das lange nicht."


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