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Was ist ein Modell? (Klimawahn)

Varano, Città del Monte, Wednesday, 10.06.2026, 01:37 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ Rainer

Ein Modell prognostiziert eine bestimmtes Ereignis in der Zukunft. Wenn dieses Ereignis eingetreten ist, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das Model die Realität abbildet.

Noch etwas genauer: Ausgangspunkt ist eine wissenschaftliche Theorie, d.h. eine Liste von begründeten Annahmen darüber, wie ein bestimmter Ausschnitt der Realität funktioniert.

Solche begründeten Annahmen bzw. die Folgerungen, die sich aus diesen Annahmen ergeben, die kann man in ein Modell gießen - die Ergebnisse, die dieses Modell liefert, vergleicht man dann mit der Realität. Wenn die Abweichungen zu groß sind, dann hat man entweder seine Theorie nicht korrekt im Modell abgebildet und braucht folglich erst mal ein besseres Modell - oder, wenn man sich sicher ist, dass das Modell die Theorie korrekt abbildet, dann muss man offensichtlich seine Theorie überarbeiten (oder ggf. komplett in die Tonne treten).

Meine Münzwurf-Theorie über das Wetter scheiterte natürlich bereits daran, dass ihr keine begründete Annahme zugrunde lag, aber dass da was nicht stimmt, das erkennt man auf unerbittliche Weise daran, dass die Vorhersagen dieses Modells nicht zur Realität passen.

In der Wissenschaft ist aber bis heute noch niemand auf die Idee gekommen, mit einem Modell eine künftige Realität abzubilden.

Das ist das Grundproblem der heutigen Klima-"Wissenschaft": Die Modelle passen seit Jahrzehnten nicht zur Realität, aber statt mal die Grundannahme "menschengemachtes CO2 als hauptsächlicher Treiber des Klimawandels" in Frage zu stellen, wird immer nur an den Modellparametern herumgeschraubt, damit die Modelle die Vergangenheit wenigstens halbwegs korrekt beschreiben - nur um dann jedes mal wieder festzustellen, dass man hinsichtlich seiner neuen Vorhersagen genau so derb daneben lag wie zuvor, als die Zukunft zur Gegenwart wurde.

Eine Vorhersage über die künftige Realität ist also, wenn überhaupt, erst dann möglich, wenn die Theorie und ihre Modelle hinreichend stabil sind, d.h. wenn sie sich durch korrekte Vorhersagen bereits bewährt haben, ohne dass man ständig irgendwelche Stellschrauben nachjustigen musste.

Die Vorhersage der Planeten-Umlaufbahnen kann als ein Beispiel dafür gelten, da hat sich an der Theorie und den Modellen seit Newtons Zeiten nur so viel geändert, dass Einsteins Relativitätstheorie eine genauere Vorhersage für extreme Fälle liefert (d.h. für extrem hohe Massen und/oder extrem hohe Geschwindigkeiten) - und sogar diese scheinbar sichere Erkenntnis wäre zu überarbeiten, sobald jemand ein Experiment findet, dessen Ergebnis sich mit Einsteins Theorie nicht in Übereinstimmung bringen lässt. Wobei ich vermute: Weder Newton noch Einstein hätten ein Problem damit gehabt, ihre Theorie zu überarbeiten, damit sie besser zur beobachteten Realität passt.

Wer aber die Zukunft vorhersagen will auf Basis von Modellen, an denen er ständig nachjustieren muss, der ist kein Wissenschaftler, sondern ein Scharlatan - womit wir genau bei diesen Gestalten hier sind:

Klar, linke Fuzzis können das.


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