Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Weiteres Beispiel der DEUTSCHEN Lügenpresse gefällig? (Lügenpresse)

Henry @, Dienstag, 04.08.2015, 21:32 (vor 1415 Tagen) @ Christine

Indirekt hängt der Beitrag mit diesem Thema zusammen, denn gegen Ende schreibt Martenstein, in dessen Beitrag es um den Witz von Tim Hunt vor südkoreanischen Wissenschaftlerinnen geht:

[..]In der ZEIT wird über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien diskutiert. Ich glaube, diese Krise hängt auch mit solchen Fällen zusammen. Wenn wieder mal ein Shitstorm tobt, dann heulen zu viele von uns mit den Wölfen, statt den Bedrängten beizustehen, unabhängig davon, ob man ihre Ansicht teilt oder nicht. Wir verteidigen unsere Werte nicht, wir haben die Hosen voll, aber ich vermute, dass die meisten unserer Leserinnen und Leser etwas mehr Mut von uns erwarten.[..]

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/29/harald-martenstein-scherze-witze

Wie Recht er doch damit hat, ist an folgendem Beispiel der deutschen Lügenpresse zu sehen:

Gender Mainstreaming: Wie deutsche Medien desinformieren

Deutsche Medien berichten unisono: Ein 16-jähriges Mädchen hat einen 560 000 Jahre alten Zahn gefunden. Doch in Wirklichkeit wurde der Fund von einem jungen Mann gemacht.

Veröffentlicht: 30.07.2015, ...von Dr. Alexander Ulfig

Deutsche Medien berichten über einen sensationellen Fund: Eine 16-jährige Französin, eine Hobbyarchäologin, hat einen 560 000 Jahre alten menschlichen Zahn gefunden. DER SPIEGEL berichtet „16-Jährige findet 560.000 Jahre alten Menschenzahn“, DER FOCUS „16-Jährige Französin findet 560 000 Jahre alten Zahn“, DIE WELT „16-jährige Französin findet 560 000 Jahre alten Zahn“ usw. Ein junger Mann wird bloß als Helfer des Mädchens genannt.

Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Auf der französischen Seite francetvinfo.fr wird der junge Mann, der 20-jährige Archäologiestudent Valentin Loescher als Finder genannt. Er beschreibt in einem kurzen Interview, wie er den Zahn gefunden hat.

Auch der britische The Guardian berichtet:

„Valentin Loescher, 20, was volunteering alongside Camille Jacquey, 16, on his first summer archaeological dig at the Arago cave near Tautavel, when he discovered the tooth. Loescher, a history of art student from Metz, told France Television that while Jacquey was on a break he had been carefully brushing a mound of soil in his excavation area that featured lots of remains of large animals, when he found the small remains of a tooth.“

Der junge Mann war demnach nicht nur ein Helfer der jungen Frau, er hat offenbar weiter gearbeitet und den Zahn gefunden, als sie eine Pause gemacht hat.

Die Frage, wer den Zahn gefunden hat, scheint somit beantwortet zu sein. Vielleicht könnte man einwenden, dass es völlig unwichtig ist, wer ihn gefunden hat. Zwei junge Menschen, zwei junge Hobbyarchäologen haben es getan. Doch die Berichterstattung der deutschen Medien ist symptomatisch. Hier wird nicht nur die Unwahrheit behauptet. Die Berichterstattung wird darüber hinaus in den Dienst einer Ideologie, des Gender Mainstreamings, gestellt. Das Mädchen muss der Finder sein, der Junge wird in vielen Berichten gar nicht erwähnt.

Die Bloggerin Gudrun Eussner analysiert die Berichterstattung zu dem genannten Ereignis und schreibt dazu:

„Dies schildere ich so ausführlich, weil mir das symptomatisch erscheint für unsere Zeit, in der Jungen und Männer die letzten in der Reihe der Menschen sind, erst recht weiße Männer. Die Medien schrecken selbst bei einer, gemessen an der großen Politik, weniger bedeutenden Nachricht nicht davor zurück, ihrer Ideologie gemäß zu berichten. Die beiden Nachrichten von FranceTVInfo verdeutlichen es am besten: Eine Schülerin, die bei der Entdeckung des Zahnes in der Nähe ist, muß die Heldin sein, dem Entdecker werden seine Leistung und in den meisten Nachrichten sogar sein Name aberkannt: ein anderer freiwilliger Helfer.“

Quelle: Die Freie Welt (KEINE Lügenpresse)

Meine Meinung: Völlig Krank!!! s_frech

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