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Zwei Familienrechtlerinnen reden vor Omas und Opas Tacheles (Frauen)

Irokese, Freitag, 25.01.2019, 20:20 (vor 239 Tagen)

Wie regelmäßig, traf sich dieser Tage in einer deutschen Stadt eine gemischtgeschlechtliche Gruppe von (überwiegend ausgegrenzten) Omas und Opas, welche dieses Mal zwei Familienrechtsanwältinnen zu Gast hatten. In den verschiedenen Trennungsselbsthilfegruppen von Müttern, Vätern oder Großeltern ist es gängig, dass von Zeit zu Zeit Leute aus der Scheidungs-, Psycho- und Sozialberatungsindustrie eingeladen werden und honorarfrei versteckte Kundenakquise betreiben. Bei diesem Arrangement wäscht in puncto Informations- und Kontaktgewinn sozusagen eine Hand die andere. Problematisch würde es erst, wenn sich die Werbetreibenden fest in den Gruppen einnisten und eigennützig den Aktivenkreis prägten, was bisweilen vorkommt.

Die beiden Juristinnen waren nicht im Dienst und auch nicht in medialer Öffentlichkeit und konnten off the record reden. Wiewohl ihre Mandate überwiegend von Müttern belegt sind, erklärten die Rechtskundlerinnen ganz offen, dass es tatsächlich in den meisten Fällen ihre Geschlechtsgenossinnen seien, welche die Familien sprengten. Die Mandatinnen betrachteten ihre Kinder als ihr Eigentum. Kontaktwünsche von Großeltern würden als Belastung und Störung des Totalverfügunganspruchs über das Kind angesehen. Diese Haltung bestehe unabhängig von der rechtlichen Situation, auch eine pure Rechtsänderung würde daran nichts ändern.

Eine Bagatelle bauschten diese Frauen gezielt zum Zerwürfnis auf und verwendeten dieses für den in Wahrheit längst angestrebten Kontaktabbruch zu den alten Herrschaften, selbst wenn es die eigenen Eltern seien. Die Väter (manchmal sind es Noch-Partner oder bereits Entsorgte) stünden zwischen den Fronten und versuchten, es sich mit den Frauen nicht (weiter) zu verderben, um nicht selbst in den Ausgrenzungsprozess zu geraten. Die Männer wollten daher eigentlich nur ihre Ruhe und die Frau bloß nicht provozieren, was sich dann aber natürlich zum Nachteil der Kindes- und Großelterninteressen auswirke.

Zwei Aspekte fallen auf:

1. Die beiden Rechtsanwältinnen kannten die von ihnen vertretene Klientel ganz genau, lehnen es aber gleichzeitig nicht ab, die Mandate anzunehmen. Geld stinkt halt nicht. „Ausgrenzerinnen vertreten wir nicht“ sollten die aber besser an ihre Kanzleitüre kleben.

2. Das Kernproblem ist das mütterliche Selbstverständnis, welches in seiner monopolistischen Ausprägung so häufig vorhanden ist, dass es zum gesellschaftlichen Problem wird. Es braucht unter anderem eine öffentliche Debatte, in der herauszuarbeiten ist, dass sich Mutterschaft uneigennützig, offen und tolerant auch gegenüber Großeltern leben lässt, unabhängig davon, in welchem Verhältnis frau sich selbst zu ihnen sieht. Davon würden alle profitieren, nicht nur die Opas und Omas.

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