Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Bastian G. von Filmfutter zeigt wieder einmal... (Feminismus)

Garfield @, Tuesday, 25.04.2023, 23:07 (vor 394 Tagen) @ Gegenhetze
bearbeitet von Garfield, Tuesday, 25.04.2023, 23:13

Hallo Gegenhetze,

wenn man kritisiert, daß in diversen Filmen und Serien auf einmal schwarze Darsteller auftauchen, wo keine hinpassen, wird man ja oft als Rassist dargestellt. Aber ich lege auch bei einem Fantasy-Film Wert auf Konsistenz. Tolkien hat die Welt der Hobbits ziemlich genau so beschrieben wie die ländlichen Gegenden in England aussehen. Da war keine Rede von Wüstenlandschaft oder tropischer Vegetation, wo Menschen auf Dauer eine dunkle Hautfärbung entwickeln. Die Elben hat Tolkien explizit als sehr hellhäutig beschrieben. Das ist auch plausibel, weil die Elben in Tolkiens Fantasie-Welt ursprünglich in einer dunklen Welt lebten, ohne Sonne, gegen die ihre Haut sich hätte schützen müssen. Außerdem ist das Wort "Elben" von "Elfen" abgeleitet. Tolkien wollte das letztere Wort nicht verwenden, weil viele Menschen damit winzige und meist weibliche Wesen assoziierten, Tolkien darunter aber etwas ganz anderes verstand. Das Wort "Elf" ist vom germanischen Wort "alb" abgeleitet, und das hieß u.a. "weiß" (daher kommt übrigens auch der Begriff Alpen - nach den hohen, schneebedeckten Bergen). Auch das legt dringend nahe, für Elben sehr hellhäutige Darsteller einzusetzen.

Wenn dann obendrein auch noch schwarze Schauspieler völlig willkürlich mit weißen vermischt werden - z.B. schwarze Eltern mit weißen Kindern oder umgekehrt -, dann steige ich ganz aus. Das ist für mich extrem unplausibel.

In der Nachfolge-Serie von "Game of Thrones" - "House of Dragons" - hat man sich auch dem von oben diktierten Zeitgeist gebeugt und schwarze Darsteller in wesentlichen Rollen platziert. Aber da hat man sich wenigstens die Mühe gemacht, das plausibel in die Handlung einzubinden. Diese dunkelhäutigen Menschen gehören dort zu einer Familie, die zusammen mit den Targaryens aus dem alten Valyria eingewandert ist. So macht das wenigstens Sinn, wenngleich auch da ein unangenehmer Nachgeschmack bleibt, weil es einfach nervt, daß heute zwanghaft überall Propaganda enthalten sein muß.

Noch interessanter finde ich, daß man diesen Unsinn sogar in Werbefilmchen abzieht. Da müßte man doch eigentlich vor allem darauf aus sein, möglichst viele Menschen zu erreichen. Aber nein - man stößt einen Teil der potenziellen Kunden mit solchem Blödisnn vor den Kopf. Nehmen die überhaupt nicht mehr zur Kenntnis, wie das beim Normalbürger ankommt? Es gibt ja auch Menschen, die ihren Unmut darüber deutlich kundtun, in eMails oder Briefen an die verantwortlichen Firmen. Wird das alles stur ignoriert, weil Propaganda wichtiger ist als die Wirkung des Werbefilms?

Freundliche Grüße
von Garfield


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