Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männerfeindlichkeit als Menschenrecht

Diego, Sonntag, 07.02.2010, 20:55 (vor 4322 Tagen) @ Holger

'Die Nahrungsmittelversorgung der Männer in die Hände von Frauen zu legen,
also Männer in einem zentralen Bereich ihres Überlebens vom guten Willen
von Frauen abhängig zu machen, wird hier als Mittel des sozialen
Ingenieurwesens zur Umgestaltung der Geschlechterverhältnisse in
Drittweltländern eingesetzt'.

Wer sich schon mal näher mit der UN und den NGOs befasst hat, den überrascht diese "Neuigkeit" kein Stück. Denn spätestens mit den Milleniumszielen der UN war klar, dass die feministische Ideologie selbst diese ursprünglich in jeder Hinsicht neutrale Instanz strukturell durchdrungen und manipuliert hat. Radikalfeministische Organisationen innerhalb der UN, wie die diversen Units der UNDP (Link), UNIFEM (Link1 , Link2) und INSTRAW (Link), haben dafür gesorgt, dass z.B. das CEDAW (Link) als Teil des Menschenrechtsabkommens für Staaten weltweit verbindlich wird - und natürlich erst recht für die UN selbst!

Sämtliche Maßnahmen der UN müssen die Kriterien des CEDAW erfüllen und werden diesbezüglich auch geprüft. Ebenso werden geplante Maßnahmen schon im Vorfeld auf das CEDAW ausgerichtet, d.h. "die Abschaffung der Diskriminierung der Frau" ist elementarer Bestandteil jeder Entwicklungshilfe - und zwar unabhängig vom jeweiligen kulturellen oder religiösen Kontext. NGOs setzen neben Entwicklungshelfern, Ärzten Ingenieuren auch gezielt "Gender-Expertinnen" zur Beurteilung der Lage vor Ort ein, die die - wie üblich - besondere Situtation der Frau einschätzen sollen. Die besondere Situation von Männer bleibt dabei - ebenso üblich - völlig unberücksichtig. Denn wie wir ja nun spätestens seit dem Erdbeben auf Haiti wissen, sind Männer für die UN nur rechtlose "Störfaktoren", denen man (selbstgerecht !) einfach mit Waffengewalt Einhalt gebieten darf.

"Moment mal: Humanitäre Helfer und Stacheldraht? Welthungerhilfe und schwer bewaffnete Soldaten? Ja! Wir sind sehr froh darüber, dass sie hier sind; haben uns am Tag zuvor mit ihnen besprochen, wie wir die Verteilung durchführen wollen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es hier derzeit unmöglich ist, "einfach so" Nahrungsmittel oder eine Notausrüstung an die wirklich Bedürftigen zu verteilen, denn die können sich gegen die Stärkeren, die Dreisten, nicht durchsetzen. Deshalb helfen uns die Soldaten unter dem Schirm der UN-Mission auf Haiti, so dass wir hier schnell und geordnet arbeiten können.

Und deshalb haben wir uns auch dazu entschlossen, nur an Frauen zu verteilen: Die sind vernünftiger, nicht so gewalttätig wie (junge) Männer – und bei ihnen sind die verteilten Waren gut aufgehoben"

Tja, die bekanntermaßen sexistisch-männerfeindliche Welthungerhilfe, oder besser "Männerhungerhilfe" ("Wir helfen euch hungern ...") schlägt wieder zu ... lest diesen (mit typisch männerfeindlichen Behauptungen gespickten) Beitrag mal zwischen den Zeilen: Die Rolle der Frau bei der Hungerbekämpfung.


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