Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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"Ihr seid rechts" ist doch ein reiner Kampfbegriff der Fezis zur Diffamierung -> (Politik)

Nihilator ⌂ @, Bayern, Wednesday, 14.11.2012, 23:59 (vor 4234 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Daß gerade wir Antifeministen dem unsäglichen Nazi-Getue nichts abgewinnen können, liegt doch ohnehin auf der Hand. Genau genommen waren das doch verkappte Fezis.

Beispiele:

  • Mutterkult und Mutterkreuz für's "Gebären für den Führer" (wobei der Führer damit wohl kaum meinte, daß er auch nach Trennung den Unterhalt für 'seine' zahlreichen Kiddies und Echsen übernimmt...)

  • Privilegierung 'arischer' Frauen (erinnert fatal an die 'Quote innerhalb der Quote' für angeblich besonders qualifizierte 'Goldröcke' heutzutage...)

Findet das hier jemand inspirierend?

Verglichen mit heutiger "Familienpolitik" - ja. Mutter (und Vater) zu ehren ist zutiefst christlich und so erstmal in keiner Weise anrüchig. Die demographische Katastrophe unseres Volkes war auch damals schon absehbar, und die Nazis versuchten wenigstens, wirksam etwas dagegen zu tun (so wie später auch die DDR und wohl auch noch die junge Bundesrepublik). Solche Maßnahmen sind nicht automatisch falsch oder diskreditiert dadurch, daß der, der sie unternommen hat, später zum Verbrecher wurde. Sonst könnte die brd einen Großteil ihrer Gesetze in die Tonne kloppen.

Privilegierung arischer Frauen - so natürlich nicht richtig, nicht nach "Rasse". Aber deutscher Frauen sehr wohl, nach Staatsangehörigkeit, nach Zugehörigkeit zum Gemeinwesen. Meinem Gerechtigkeits- und Solidaritätsempfinden entspricht es jedenfalls nicht, daß jede dahergelaufene Muselfrau oder Zigeunerin hier Anspruch auf Kindergeld und andere Leistungen hat.

Aus diesem Grunde ist "Ihr seid rechts" ein völlig undifferenzierter, reiner Kampfbegriff der Fezis, der bei den schön konditionierten Deutschen besonders gut funktioniert.

Wie rechts eigentlich? Nur rechts? Rechtsextrem, wie die NPD als (zugelassene) Partei? Rechtsradikal (Neonazis)? Definitionen und Begrifflichkeiten sind schon eine tolle Sache.

Es hat schon seine Gründe, daß genau da nicht differenziert wird. Wie Du schon sagst - es geht rein um Kampfbegriffe, und zwar um die der Linken. Wenn "Kampf gegen rechts" salonfähig ist, stehen alle von der Mitte bis linksextrem auf einer Seite, und so ist das ja auch in der Praxis. Der Politiker, der sich ekelt, sich mit der Antifa-SA gemein zu machen und bei irgendeiner der vielen bunten Veranstaltungen zu erscheinen, gerät schon schwer in Erklärungsnot, besonders, wenn er CDU, FDP oder etwas anderem außer SPDGRÜNSED angehört. So schmiedet man die Einheitsfront und zwingt auch solche hinein, die eigentlich nicht dazugehören wollen.

Natürlich ist das kein Kampfbegriff allein der Fezis, sondern der gesamten politischen Linken, wozu diese gehören bzw. mit denen sie eigentlich identisch sind.

Natürlich gibt es unter Antifeministen auch Rechtsextremisten. Ich behaupte, in der CSU gibt es anteilmäßig mehr davon. Nur wird darauf nicht bei jeder Gelegenheit hingewiesen ;-)

Es wird keine sich bietende Gelegenheit ausgelassen, so stimmt es. Ein CSU-Politiker muß seine Worte sehr viel genauer wägen als ein Grüner. Es gibt kein Mittel, daß die Linken scheuen würden, um ihn zu vernichten - oder zu disziplinieren. Bestrafe einen, erziehe Hundert. Das waren (?) ja alles mal stramme Maoisten.

Die Medienmeute wiederholt dies einfach oft genug, und schwupps - sind wir als Antifeministen alle Neonazis oder sympathisieren zumindest damit.

Dabei geht es doch gar nicht um Inhalte oder Argumente, sondern um das Spiel mit Reflexen.

Die Fezis wären auch dumm, wenn sie dieses primitive Mittel NICHT nutzen würden.
Es funktioniert ja - mangels Medienpräsenz haben wir da wenig entgegen zu setzen.

Man muss allerdings auch konstatieren, daß Bleiker/Kuhn sich hier zuletzt extrem unvorteilhaft und unprofessionell artikuliert haben. 'Better BAD news than NO news' gilt vielleicht für B-Promis, aber nicht für Antifeministen.

Unprofessionell ist ein starkes Wort. Wie hätte denn Deiner Meinung nach eine professionelle Reaktion ausgesehen? Auch im Hinblick auf die von Dir selbst angeführte mangelnde Medienpräsenz?

Ich will nur nochmal rekapitulieren, was da geschehen ist: die IGAF lädt zu ihrem Kongreß einen Referenten ein, der durch dezidiert feminismuskritische Äußerungen aufgefallen ist und dafür auch erhebliche persönliche Nachteile in Kauf nahm. In welcher Weise dieser sonst noch aufgefallen ist, interessiert ausdrücklich nicht. Sodann kommt so ein Berufsempörtenverband daher und versucht, in einer bodenlosen Unverschämtheit und gleich doppelten Anmaßung den Veranstalter einzuschüchtern und auch mit Drohungen dazu zu bewegen, seinen Referenten auszuladen. Die doppelte Anmaßung besteht darin, freien Bürgern (es handelt sich ja um Schweizer, nicht um brd-Personal) für ihre Veranstaltungen Vorschriften machen zu wollen, und darin, sich zum Repräsentanten "der Juden" aufzuschwingen. Auch das ist falsch - es sind in der IGAF überproportional Juden vertreten, es gab jüdische Teilnehmer des Kongresses, und die waren sehr wohl einverstanden mit einem Auftritt Klements. Vielleicht kritisch -ich bin dem einen oder anderen Referenten gegenüber auch kritisch eingestellt-, aber das heißt außerhalb der brd ja nicht immer Mund verbieten. Im Gegenteil (kritisch hat was mit Kritik zu tun).

Ja, wie hätte denn nun eine professionelle Reaktion auf diese bodenlose Frechheit hin ausgesehen? Ich fand eine Frechheit wie die von Kuhn ganz passend. Wobei keine Sau etwas daran finden würde, wenn von "Schweinefleisch/Makkaroni/Burger u.ä. im Hals steckenbleiben" die Rede wäre. Auch Bleikers Reaktion war ganz und gar nicht übel: vor der aktuellen Debatte um Genitalverstümmelung und der durchaus breiten Ablehnung solch barbarischer Bräuche den Angreifer in Rechtfertigungsnot zu bringen war geschickt.

Du fandest das unvorteilhaft? Ich nicht. Es war zwar, anders als die Schweizer Zentralratten sich das vermutlich gedacht hatten, nur ein Skandälchen. Wie überhaupt leider recht wenig Medienrummel um das Treffen war. Trotzdem gab es als Resultat einen Artikel in einer Fairness und journalistischen Sauberkeit, wie man es heute nur noch selten findet, und das von einer Journalistin, die dem Namen nach vermutlich selbst Jüdin ist.
http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=1124

Wir müssen im Mainstream ankommen. Leider. Oder erst recht.

Solche Schlußfolgerungen erstaunen mich immer wieder. Zumal wenn davor so viel Richtiges steht. Ich meine, Du hast doch erkannt, daß es denen nicht um wirklich rechte Tendenzen geht? Daß es Kampfbegriffe sind, daß sie uns zu Unberührbaren zu machen versuchen, zu Leuten, mit denen "man" einfach nicht redet? Jedenfalls nicht straffrei. Und das tun sie, egal, ob es bei uns wirklich "Rechte" gibt oder nicht, egal, ob sie entsprechende Äußerungen finden oder sie erfinden müssen. Denn sie handeln INTERESSENgetrieben, die haben etwas zu verlieren. Typisch linke Einstellungen zu Wahrheit, Ehre, Worttreue usw. kommen da nur gelegen. Die eigene völlige ethische Leere kompensiert der Linke mit seinem angeblichen Einsatz für die Unterprivilegierten.

Und dann kommst Du zu so einem Schluß? Wir müßten uns konziliant und biegsam zeigen, uns als Gesprächspartner auf Augenhöhe (*blablubber*) erweisen, deren terroristisch eingeforderten Konsens erfüllen? Im Mainstream ankommen???

Was Du da forderst, gibt es schon. Es nennt sich in der brd "Bundesforum Männer" und in der Schweiz "maenner.ch" oder so ähnlich. Du kannst da mitmachen -gegen einen kleine Unkostenbeitrag, soweit ich weiß-, und bist da vermutlich gegen Nazi-, Frauenfeindlichkeits- und andere politisch unkorrekte Vorwürfe sogar einigermaßen sicher. Dann haben sie Dich.


Grüßla,
nihi

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
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