Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) (Frauen)
Wer mit bösen Frauen leben muss,
der leidet Leib und Seele zugleich.
Für die Seele ist das ein Schlag,
für den Leib ebenso.
Man kann sich an einem solchen Weib kaum noch eine halbe Stunde freuen,
und der Seele wird darüber Schaden getan.
Sie vergisst aus Zorn alles, was ihr Liebes je widerfahren ist.
Ihr Kummer verdunkelt alles andere.
Ich will ihm Kummer senden,
von allen Seiten, von vorn und hinten,
wer mit einer bösen Frau sein Leben teilen muss
bis an sein Ende,
der klage mir sein Leid,
wie ich ihm mein Unglück klage.
Sein Herz wäre aus Stein,
wenn es nicht mit mir mitweinte.
Höre nun, was ich ihm klagen will.
Was ich will, will sie nicht;
was sie will, das geschieht
mit meinem Willen nur selten.
Und wenn ich ihr auch das Zehnfache vergelten könnte
von dem Leid, das sie mir zufügt,
so wäre ich immer noch gut gelaunt.
Wenn ich mit ihr friedlich sein will,
dann schlägt sie mir sogleich auf Hände und Knie,
so richtig grob,
wie ich es bei keinem anderen Menschen weiß.
Was ich gern esse,
das soll niemand ihr wegschnappen.
So ist sie von so wütender Art,
dass sie, wäre sie ein Mann geworden,
noch kühner wäre als Asprian.
Dagegen habe ich mir vorgenommen:
Alles, was sie gut findet,
ist mir ein einziges Ärgernis.
Seht nur, wie euch das gefallen mag:
Unser beider Lebensart.
Sie sagt, das sei von Anfang an so gewesen,
und sie sei nie anders gewesen.
Sie wird mir immer noch strenger,
mein Weg wurde nie enger,
der mich zu Freude führen sollte.
Und was mir einst gut erschien
und Freude brachte,
das ist mir nun zum Spott geworden.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang bleiben will,
den vergleiche ich gern
einem Märtyrer,
der um Gottes willen
sich hier auf Erden peinigen ließ,
dessen Haut man mit glühenden Eisen schnitt
und der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und durch Hände,
und den man durchs Rad wandte.
Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod,
und er endete an einem Tag;
nach der Gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun den Engeln gleich.
So groß war ihre Marter nie
wie diese hier.
Wer ein böses Weib hat,
der liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht,
immer in Unruhe.
Glücklich ist, wem so etwas erspart blieb,
wem ein Weib beschert ist
nach dem, was sein Sinn begehrt.
Den hat Gott wohl bewahrt,
der seine Seele gut hüten kann,
wenn er mit rechter Zucht
hier in diesem Leben
mit seinem guten Weib lebt.
Tut er alles, was sie will,
und gewährt sie ihm im Gegenzug
mit Treue, wie er es erwartet,
so leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug bewahrt ist,
wenn er so männlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von der schädlichen Liebe abwendet,
so sind sie beide, was das betrifft, frei davon.
Dann ist es mir ganz recht:
Einen klugen Mann und sein Weib
lobe ich als vorbildliches Paar.
Wer mit bösen Frauen leben muss,
der hat es im Leib und im Leben schwer.
Sie machen weder beim Sitzen noch beim Stehen Ruhe,
weder beim Schlafen noch beim Wachen.
So lebt man mit ihnen in ständiger Unruhe.
Wohl dem, dem ein solches Weib erspart bleibt,
dem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Herz sie sich wünscht.
Der ist gut behütet,
wenn er seine Seele in Reinheit bewahrt
und mit seinem guten Weib
recht und züchtig durchs Leben geht.
Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm im Gegenzug, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Betrug bewahrt ist
und er einen mannhaften Sinn hat,
dass er seine Gedanken von unsauberer Liebe abwendet,
dann sind beide frei von diesem Unheil.
Dann lobe ich ein Paar wie dieses:
einen guten Mann und sein Weib.
Ich rede dabei nicht von meinem eigenen Unglück.
Jemand anders hätte in einer solchen Lage
einen raschen Tod verdient,
statt noch lange in solcher Qual zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau leben muss,
der muss Tag und Nacht in Leid ausharren:
Er sitzt, liegt und steht in Unruhe,
er schläft und wacht in Unruhe,
er isst und trinkt in Unruhe,
und was ihm Liebes je begegnet ist,
vergisst er aus Kummer.
Mein Kummer sei ihm bekannt,
allen Seiten will ich ihn schicken:
von vorn, von hinten, von allen Seiten.
Wer mit einer bösen Frau sein Leben teilen muss,
der soll mit mir über sein Leid klagen.
Sein Herz müsste aus Stein sein,
wenn es nicht mit mir mitleiden wollte.
Hört nun, was ich ihm klagen will:
Was ich will, will sie nicht;
was sie will, das geschieht nur selten mit meinem Willen.
Und wenn ich ihr auch das Zehnfache
für das Leid vergelten könnte, das sie mir zufügt,
wäre ich doch immer noch gut gelaunt.
Wenn ich mit ihr friedlich sein will,
dann schlägt sie mir mit Händen und Knien entgegen,
ganz grob und heftig.
Was ich gern esse,
das soll niemand ihr wegnehmen.
So ist sie von so wütender Art,
dass sie, wenn sie ein Mann wäre,
noch kühner wäre als Asprian.
Dagegen habe ich mir einen anderen Sinn bewahrt:
Alles, was ihr gut scheint,
ist mir ein einziges Ärgernis.
Seht, ob euch das als Ehe gefallen kann:
sie behauptet, das sei von Anfang an so gewesen,
und sie sei nie anders gewesen.
Sie wird mir nur immer strenger,
mein Weg zu Freude wurde nie enger,
als gerade durch sie.
Was mir einst gut war und Freude brachte,
das ist mir nun nur noch Spott und Pein.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
den vergleiche ich gern mit einem Märtyrer,
der um Gottes willen
hier auf Erden gefoltert wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad spannte.
Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Am Ende eines Tages war alles vorbei;
nach der Bücher gelehrter Meinung
haben sie dieses kurze Leben
für das ewige eingetauscht
und sind nun gleich den Engeln.
So groß war ihre Marter nie
wie die, von der ich hier rede.
Wer eine böse Frau hat,
der liegt, sitzt oder steht in Unruhe,
er schläft oder wacht
und lebt doch ohne Frieden.
Glücklich ist, wem so etwas erspart bleibt,
wem Gott eine Frau gegeben hat,
die seinem Sinn entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seiner guten Frau lebt.
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