Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) (Frauen)
Ich will nicht von meinem eigenen Notfall sprechen:
Für einen anderen wäre ein rascher Tod noch besser gewesen,
als so lange in Leid zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau leben muss,
der ist in ständiger Unruhe.
Sobald er sich niederlegt oder aufsteht,
sobald er sitzt oder geht,
wacht oder schläft,
lebt er immer in Sorge.
Wer so eine Frau besitzt,
dessen Leben ist wahrlich unerquicklich.
Mein Los ist aber noch schlimmer.
Alles, was ihr gefällt,
ist mir eine Last.
Wenn ich mich ihr nähere,
endet es fast immer mit Schlägen.
Ich muss ihre Schläge ertragen,
ob ich will oder nicht.
Und doch ist sie mir in einem Punkt immer gefolgt:
Wenn ich etwas sage,
sagt sie das Gegenteil.
Wenn ich „schwarz“ sage, sagt sie „weiß“.
Wenn ich „weiß“ sage, sagt sie „schwarz“.
Wenn ich „gut“ sage, sagt sie „sauer“.
Wenn ich „sauer“ sage, sagt sie „gut“.
So haben wir miteinander einen ganz verschiedenen Sinn.
Passt nur auf, ob das eine richtige Ehe ist:
Was mir gut tut, tut ihr weh;
was ihr weh tut, tut mir gut.
Was sie mir zufügt,
das empfinde ich als Not und Elend.
Wenn ich mit ihr zusammenwohnen muss,
dann wäre mir selbst der Tod lieber.
Denn sobald ich bei ihr wohne,
ist mir der Tod fast sanfter.
Wenn ich „gelb“ sage, sagt sie „rot“;
wenn ich „rot“ sage, sagt sie „gelb“;
wenn ich „langsam“ sage, sagt sie „schnell“;
wenn ich „schnell“ sage, sagt sie „langsam“.
So reden wir aneinander vorbei.
Und seht nur, wie eigenartig diese Verbindung ist:
Spricht einer von uns ein Wort,
so antwortet der andere mit dreien;
und aus vier Worten werden sieben.
Sie redet unnützes Zeug,
und die Pfaffen sollen es uns auslegen.
Der Papst, die Kardinäle —
alle sollen zuhören,
wenn man diese Ehe deuten will.
Sie sollen in diesem Fall alle schweigen,
wenn es um irgendeinen Mann geht.
Ich kenne mich mit solchen Büchern zwar nicht aus,
aber ich habe doch deutsche Texte gelesen:
Ein Mann könnte so viel besser durchs Leben kommen,
wenn er ein böses Weib los wäre.
Denn wer mit so einer Frau bis an seinen Tod zusammenleben muss,
der trägt doppelte Last:
Last der Seele und Last des Leibes.
Seine Seele wird geschlagen,
und sein Leib leidet mit.
Er freut sich nicht einmal einen halben Tag lang an ihr,
und dazu kommt noch der seelische Schaden.
Sie vergisst ihm alles Gute aus lauter Zorn.
Ihr Kummer ist wie ein Dach über allem Kummer.
Von einer solchen Frau
will ich nun noch weiter klagen.
Wer mit bösen Frauen sein Leben teilen muss,
soll mir sein Leid mitteilen —
ich tue es auch.
Denn was ich will, das will sie nicht;
was sie will, geschieht selten nach meinem Willen.
Und wenn ich ihr noch das Zehnfache vergelten könnte
von dem, was sie mir antut,
so wäre ich dennoch gut gelaunt.
Wenn ich mit ihr gütlich leben will,
schlägt sie mich sogleich auf Hände und Knie.
Sie hat eine so heftige Art,
dass sie, wäre sie ein Mann,
noch kühner wäre als Asprian.
Dagegen habe ich mir vorgenommen,
ihr grundsätzlich entgegenzutreten:
Alles, was sie gut findet,
ist mir von vornherein zuwider.
Seht nur, wie euch das gefällt.
Unser beider Lebensart ist so:
Sie sagt, das sei immer schon so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird nie enger,
als er durch sie geworden ist.
Und was mir früher gut war,
ist mir nun nur noch Spott und Schmerz.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
den vergleiche ich gern
mit einem Märtyrer,
der um Gottes willen
sich hier auf Erden quälen ließ:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und durch Hände,
und den man aufs Rad setzte.
Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Er endete noch an einem Tag;
und nach der gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun der Engel Genossen.
So groß war ihre Marter nie
wie diese hier.
gesamter Thread:
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 22:52
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 22:55
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 22:58
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 23:01
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) - Herbie, 31.05.2026, 23:03
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 23:01
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 22:58
- Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) -
Herbie,
31.05.2026, 22:55