Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) (Frauen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 23:03 (vor 1 Stunden, 30 Minuten) @ Herbie

Wer ein böses Weib hat,
der lebt in ständiger Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Glücklich ist, wem so etwas erspart bleibt,
und wem Gott eine Frau beschert hat,
die seinem Willen entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Betrug bewahrt ist
und er einen mannhaften Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von verderblicher Liebe abwendet,
dann sind beide in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
einen guten Mann und sein Weib.

Einmal kam ich an einen Ort,
da begann wieder ein neuer Streit.
Ich war schon ganz erschöpft
von all den Schlägen und dem Gezanke.
Da saß ich, und sie sah mich nur böse an.

Ich dachte bei mir:
Gott, du Guter,
soll mich wirklich ein Weib so beherrschen,
dass ich unter ihr wie ein Besiegter daliege?
Das wäre doch Schande genug.

Da nahm ich mir einen Stein vom Boden
und machte ihn zu meiner Waffe.
Sie aber rüstete sich ebenfalls,
und so gerieten wir wieder aneinander.
Was ich auch tat,
sie war stets vor mir da;
was ich ihr entgegenhielt,
das schlug sie mit noch größerer Gewalt zurück.

Dann kam es wieder zu einem wilden Handgemenge.
Sie warf mich hierhin und dorthin,
ich siegte kaum einmal
und erhielt doch immer wieder Schläge.
Ich glaube kaum, dass je ein Bischof
mit so vielen Besen in der Beichte geschlagen wurde,
wie sie mich mit dem Stock schlug.

Und wenn ich einmal dachte, ich hätte Ruhe,
dann begann der nächste Schlag.
Sie trieb mich aus dem Haus,
sie jagte mich vor sich her,
sie schlug mich oben und unten,
vorne und hinten,
bis ich kaum noch stehen konnte.

Ich war so geschunden,
dass ich am Ende beinahe
für einen Toten hätte gehalten werden können.
Doch Gott bewahrte mich
und ließ mich nicht zugrunde gehen.

Selbst als ich einmal aus dem Kampf herauskam,
war mir doch nicht lange Frieden gegönnt.
Ich saß hier, sie saß dort,
und sie sah mich finster an.
Da dachte ich:
Herr Gott,
was soll dieses Leben noch werden?

Ich merkte schließlich:
Wenn ich nur weiter mit ihr zusammenbleibe,
wird es nie besser.
Sie will nicht nachgeben,
und ich will nicht immer der Geschlagene sein.
So lebten wir weiter in Streit,
bis ich mich kaum noch zu rühren vermochte.

Und dennoch:
Ich habe ihr niemals ganz den Rücken gekehrt,
denn die Not hielt mich fest.
So blieb mir nur,
mein Leid weiter zu ertragen
und darüber zu klagen.

(PS: Aus den geplanten drei sind wegen der Zeichenbegrenzung fünft Teile geworden.)


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