Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) (Frauen)
Wer ein böses Weib hat,
der lebt ständig in Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Wohl dem, dem so etwas erspart blieb,
und dem eine Frau gegeben ist,
die seinen Neigungen entspricht.
Den hat Gott gut beschützt,
wenn er seine Seele bewahren will
und mit rechter Sittsamkeit
mit seinem guten Weib lebt.
Tut er alles, was sie verlangt,
und gewährt sie ihm im Gegenzug, was recht ist,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Betrug behütet ist
und er einen echten, männlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von verderblicher Liebe abwendet,
dann sind beide in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
einen guten Mann und sein Weib.
Von meinem eigenen Leid rede ich hier nicht.
Ein anderer hätte schon längst lieber den Tod gewählt,
als noch so lange in solcher Qual zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau zusammen sein muss,
der hat keine Ruhe bei Tag und Nacht.
Er sitzt, liegt, steht, schläft und wacht
doch immer in Unruhe.
Glücklich ist, wem so etwas erspart blieb,
wem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Sinn sie begehrt.
Der ist gut bewahrt,
wenn er seine Seele in Reinheit hält
und in rechtem Wandel
mit seinem guten Weib lebt.
Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm ihrerseits, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug behütet ist
und er einen ehrlichen, männlichen Sinn hat,
so dass er seine Gedanken
von schädlicher Liebe abwendet,
dann sind sie in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
den guten Mann und sein Weib.
Ich rede nicht von etwas Fernem,
sondern von einer Erfahrung, die ich selbst kenne.
Alles, was sie gut nennt,
ist mir ein Ärgernis.
Sie behauptet, das sei immer so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird immer enger.
Und was mir früher gut war,
ist mir nun nur noch bitter.
Wer mit einer bösen Frau
sein Leben lang zusammenleben will,
dem vergleiche ich gern
einen Märtyrer,
der um Gottes willen
auf der Erde gepeinigt wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad setzte.
Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Am Ende eines Tages war es vorbei;
nach der Meinung der gelehrten Bücher
haben sie dieses kurze Leben
für das ewige eingetauscht
und sind nun den Engeln gleich.
Doch selbst ihre Qual
war nie so groß wie meine.
Wer ein böses Weib hat,
der lebt stets in Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Wohl dem, dem Gott so etwas erspart,
und dem eine Frau beschert ist,
die seinem Wunsch entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seinem guten Weib lebt.
Wer mit einer bösen Frau leben muss,
der leidet an Leib und Seele.
Denn wenn er sitzt oder steht,
schläft oder wacht,
ist er nie frei von Unruhe.
So lebt man mit ihr ohne Frieden.
Wohl dem, dem so etwas erspart blieb,
und dem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Sinn sie wünscht.
Der ist wohl bewahrt,
wenn er seine Seele in Reinheit hält
und mit rechter Sitte
mit seinem guten Weib lebt.
Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm im Gegenzug, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug bewahrt ist
und er einen ehrlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von unzüchtiger Liebe abwendet,
dann sind beide in dieser Hinsicht frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
den guten Mann und sein Weib.
Ich rede nicht nur allgemein,
sondern aus eigener Erfahrung.
Alles, was ihr gut scheint,
ist mir ein Ärgernis.
Sie sagt, das sei schon immer so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird nie enger,
als er durch sie geworden ist.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
dem vergleiche ich gern
einen Märtyrer,
der um Gottes willen
hier auf Erden gepeinigt wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad setzte.
Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch nur ein kurzer Tod.
Und am Ende eines Tages war alles vorbei;
nach der gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun Engel gleich.
So groß war ihre Marter nie
wie die, von der ich hier rede.
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Herbie,
31.05.2026, 22:52
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