Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Doppelstandards - Eine Wutrede. (Gleichschaltung)

adler @, Kurpfalz, Samstag, 30.12.2017, 15:59 (vor 1429 Tagen) @ Christine

Hatte sich nicht sogar Angela Merkel dazu hinreißen lassen, dass "Attentat" an dem Politiker zu verurteilen?

Aber klar doch! Wenn die auf einer Welle mitreiten kann, dann lässt die alles stehen und liegen. Sie rennt gern offene Tore ein.

Ungern ist sie dabei, wenn es um die Folgen ihrer Politik geht. Als vor Jahren, da war Guttenberg noch Verteidigungsminister gleich drei (oder waren es vier, ich weiß nicht mehr genau) in Afghanistan getötete BW-Soldaten (hier braucht es kein und -Innen, denn es gibt bis heute keine -In) auf einmal zu Grabe getragen wurden, da bockte sie. Schlechtes Carma, mit so etwas mochte sie nicht gesehen werden. Erst massiver öffentlicher Druck hatte sie dann doch dahin getragen.

Ähnlich, als ein von einem Marokkaner gesteuerter Sattelzug auf dem Berliner Breitscheidplatz 11 Menschen z.T. so zu Brei zerquetschte, dass sie teilweise nur noch durch DNA-Analyse identifiziert werden konnte. Zwar nahm sie noch am Gedenkgottesdienst teil, macht man halt so, waren ja so viele dabei. Aber danach war Schweigen im Walde. Oder dies:

Die Bundeskanzlerin hielt am nächsten Morgen eine Ansprache. Mit unbewegter, ausdrucksloser, eintöniger Stimme reihte sie nichtssagende Worthülsen aneinander. ... dann folgte die Rede einer Pastorin, einer Sozialarbeiterin, nicht die einer Regierungschefin.
...
Kein Hinweis auf genau das, was die Bevölkerung von ihrer Regierung in solch einer Lage erwartet: eine klare Analyse und vor allem ein Bekenntnis zu einem entschlossenen, wirkungsvollen Handeln.
...
„Wir werden die Kraft finden für das Leben, wie wir es in Deutschland leben wollen: frei, miteinander und offen!“ Mit anderen Worten: „Wir schaffen auch das!“

https://www.cicero.de/innenpolitik/reaktion-auf-berliner-anschlag-einschlaefern-als-krisenbewaeltigung

Erst ein Jahr später wurde so was wie ein Mahnmal eingeweiht. Irgendein goldfarbener Strich, der über den Platz verläuft. Kein Mensch weiß, was das soll. Die Menschen hatten lange nicht mal einen Namen in der Öffentlichkeit. Das Internet trug sie zusammen, nicht die Regierung, der waren die Opfer anscheinend egal.

Die AfD-Vertreter wurden zur Gedenkfeier nicht eingaladen, auch nicht vorgelassen. Sie legten dafür einen Kranz am Anschlagsort nieder. Der Staatsfunk wurde angehalten, dass ja nicht zu senden. Der Kranz war schon für den nächsten Tag über Nacht entfernt worden. Von wem auch immer. Linksfaschistische "Warriors" ist anzunehmen.

Die Angehörigen fühlten sich im Stich gelassen, schrieben einen offenen Brief an die Kanzlerin. Sie bekamen keine Unterstützung nach dem Opferentschädigungsgesetz. Weil die Toten von einem Auto überfahren wurden, war das ja ein Verkehrsunfall. Zynischer geht es nimmer?

Doch. Die Untersuchungskommision unter Kurt Beck kam auch erst ein Jahr später zu einem Bericht, war aber entsetzt über das Management. Teilweise wurden den Angehörigen Rechnungen für die DNA-Analysen zugesandt. Beck: Ich wollte es nicht glauben, habe aber solche Rechnungen gesehen.

Es gibt kein richtiges Mahnmal. Denn darauf müsste stehen, dass das ein Terroranschlag war, der aus einer anderen Kultur in unser Land getragen wurde. Und dass wir uns jetzt wehren werden gegen diese Kultur. Stattdessen wurden zu Weihnachten überall an den Märkten Betonpoller aufgestellt. Tausende Denkmale für unsere Kapitulation.

Ist jetzt etwas länger geworden als angedacht. Angedacht war auch keine Wutrede, aber es wurde wohl eine. Ist wohl unvermeidlich bei Politikern, die sich gemütlich und vom Bürger entfernt eingerichtet haben. Die unfassbaren Worte des letzten BundesGAU(C)Klers vereint sie wohl alle:

"Die Eliten sind gar nicht das Problem.
Die Bevölkerung sind im Moment das Problem."

Ey, ihr oberarroganten Spackies: Ihr habt dieser Bevölkerung, den Bürgern, zu DIENEN, denn dazu haben sie euch gewählt und dafür bezahlen sie euch auch. Ihr sollt ihnen nicht von oben herab erklären, was gut für sie ist, das wissen sie selber am besten. Ihr sollt fragen, was SIE wollen und danach handeln und eure Politik danach ausrichten. Eure Arroganz und Überheblichkeit könnt ihr euch gefälligst in die Haare schmieren.

Willst du wissen, was los ist in diesem Land und wie es dazu kam, dann lies mal bei Jürgen Fritz über den Unterschied zwischen einem Rechtsstaat und Stammesgesellschaften.

Ab "Die Entstehung des Rechtsstaates". Er erklärt haarklein und verständlich, warum Stammesgesellschaften in einem Rechtsstaat nicht klar kommen. Stammesgesellschaften, die das Land geflutet haben erkennen diesen Rechtsstaat nicht an. unter "Was bewirkt Massenimmigration aus Tribalgesellschaften?" schreibt er:

Was geschieht nun, wenn Menschen aus Tribalgesellschaften (Stammesgesellschaften) in Massen in rechtsstaatlich geprägte Räume einwandern? Die Immigranten und ihre Kinder ... bleiben innerlich Mitglieder von Stämmen. Dem Konzept des Rechtsstaates, wie es die Europäer über viele Jahrhunderte mühevoll entwickelt und verinnerlicht haben, stehen sie meist fremd gegenüber.

Ein Grundmuster der Tribalgesellschaft besteht darin, dass man dem Staat fundamental misstraut. Auftretende Konflikte werden nicht durch Anrufung des Staates versucht zu lösen, sondern durch eigene Mediatoren oder durch Fehden zwischen den verschiedenen Stämmen. Mischt der Staat sich dann ein, so wird er nicht als übergeordnete rechtsvollziehende Instanz begriffen, sondern als Partei unter Parteien, als eine Art weiterer Stamm. Der Polizei weicht man nur, weil sie besser bewaffnet oder in der Überzahl ist ... Ist sie schwächer, weicht man ihr gar nicht, sondern vertreibt sie.

https://juergenfritz.com/2017/12/29/hochkultur-zivilisation-zerstoeren/
Unbedingt lesen.

--
Wer die menschliche Gesellschaft will,
der muss die feministische überwinden.


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