Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sehr guter Artikel: Die Misandrie-Bubble (Zusammenfassung, Teil 1)

MC Henrich ⌂, Sonntag, 09.01.2011, 08:07 (vor 3425 Tagen)

"Die Misandrie-Bubble" ist ein Artikel zum Thema Misandrie, der aufzeigt, dass die jetzige Situation nicht nur extrem ungerecht ist, sondern auch kaum länger als bis 2020 aufrecht erhalten werden kann (zu finden unter http://www.singularity2050.com/2010/01/the-misandry-bubble.html ). Der Autor beginnt mit einer Bestandsaufnahme der heutigen USA, ihrer Probleme und adressiert eine gemeinsame Ursache derselben.
Zusammenfassung: Überall in der westlichen Welt werden Männer unterbewertet und Frauen überbewertet. Der Autor sagt voraus, dass bis 2020 ein Sinneswandel zwingend eintreten muss - unter dem aber viele unschuldige Frauen leiden werden.

Die kulturelle These
Es gibt (abgesehen von Jack Bauer aus 24 und älteren Werken) praktisch keine männlichen Vorbilder mehr in der Unterhaltung, nur noch Schurken und Witzfiguren. Frauen werden darin trainiert, Männer gering zu schätzen, aber auch selber getäuscht.

Zur Natur von Männern und Frauen schreibt der Autor: Frauen sind von Natur aus hypergam - sie wollen idR immer nur einen Mann auf einmal - können den Mann aber auch wechseln. Dies führt dazu, dass es meist Frauen sind, die in die Beziehung drängen, sie aber auch gleichzeitig als erste beenden.
Dann spricht er die heutige Kultur an, die Männern Vorwürfe macht und Komplexe unterstellt, wenn sie nicht heiraten, aber Frauen auch dann nicht verurteilt, wenn sie ihren Kindern schaden und Männer jahrelang ausbeuten.
Danach analysiert er die Bedeutung der Ehe, die von allen größeren Religionen vertreten wird: Anstatt dass einige Alpha-Männer alle Frauen bekommen (in solchen Systemen haben Beta-Männer keine Motivation, produktiv zu sein), darf die große Mehrheit heiraten. Eine solche Gesellschaft bietet Vorteile für Kinder, Beta-Männer und Frauen, die nicht mehr gebärfähig (und weniger attraktiv) sind.
Anschließend nennt er die Gründe, die zu den heutigen Problemen geführt haben: Die Pille und andere Verhütungsmittel; einfache Scheidung ohne jeden Grund, in Kombination mit Alimentenpflicht; ökonomische Freiheit der Frauen; und pro-weibliche Propaganda. Auf diese Weise bekamen Frauen mehr Macht als jemals zuvor.
Dann nennt er die Gründe, die die Ehe einst stark machten: Frauen heirateten früher, und waren in der Ehe längere Zeit attraktiv für ihren Mann; viele Männer fielen im Krieg, daher gab es mehr Witwen, als Warnung für Frauen, wieviel Glück sie hatten, verheiratet zu sein; sowohl weibliche Promiskuität als auch Scheidung führten zu Stigmatisierung. Alle diese Gründe entfallen heute. Außerdem erwähnt er etwas zum Thema "Heirat in Indien": Bräute erhalten deswegen eine Mitgift (die bei einer Scheidung der Ehemann behält), als Versicherung für den Fall, dass sie den Mann betrügt oder bei der kleinsten Schwierigkeit in der Ehe verlässt. Im Kontrast dazu steht die heutige Welt, in der Scheidungsanwälte (die genau wissen, wie sie Lobbyarbeit betreiben müssen) und radikale Feministinnen die Bedingungen geschaffen haben, die für einen Mann die Katastrophe bedeuten können. (Scheidung nach Zerrüttungsprinzip; Alimente; Kinder automatisch zur Frau.) Heutzutage befinden sich 10-30% aller erwachsenen Männer in den USA in dieser Situation - was bedeutet, dass sie auch keine neuen Firmen gründen oder Technologien entwickeln werden, und somit auch ein wirtschaftliches Problem. In der heutigen Situation ist "Heirat" (wenn man sie noch so nennen will) nur zu empfehlen für Männer, die sich nichts mehr wünschen als Kinder, und das auch nur unter drei Bedingungen: 1. Seine Frau verdient soviel Geld wie er, oder mehr; 2. er hat einen ordentlichen Ehevertrag; 3. er kennt sich aus in den "Künsten der Venus" (dazu später mehr)
Als nächstes stellt er folgende Überlegung an: Wenn weniger als 80% aller Männer heiraten wollen (heute bereits der Fall in den USA), aber fast alle Frauen, bekommen alle Frauen ernsthafte Probleme, da sie auch das Problem der biologischen Uhr haben. Er prägt den Begriff "Wile E. Coyote"-Moment - wenn eine Frau etwa 35 ist und unattraktiv selbst für Männer wird, die sie selbst früher zurückgewiesen hätte. Auch hier hat der Feminismus den Frauen geschadet.
Die "Künste der Venus" sind der nächste Punkt: Hier geht es darum, dass ein Mann lernen kann, ein großartiger Verführer zu werden, und mit Erfahrung noch besser wird. Stichwort: Pick Up.
Danach spricht er wieder den Feminismus an, der den Frauen die Opferrolle eingeredet hat, was dazu führt, dass ihnen jedes Mittel recht ist. Er führt noch einmal die Probleme auf: Vorwürfe des Frauenhasses; Männer, die wegen Falschbeschuldigungen ohne Prozess aus der Wohnung geworfen werden können; erfundene Vergewaltigungen; das praktische Recht der Frauen, Ehebruch zu begehen und ihrem Mann ein Kind unterzuschieben; faktische Sklaverei durch Alimente.
Dann spricht er an, wie Feministinnen jede rationale Debatte vermeiden, und stattdessen ihre Gegner als Frauenfeinde und Versager beschimpfen. In Wirklichkeit projizieren sie damit ihren eigenen Männerhass und ihr Versagen.
Weiterhin spricht er an, wie der Feminismus Frauen schadet: Zu viele falsche Vergewaltigungsvorwürfe führen unweigerlich dazu, dass am Ende auch echten Opfern nicht mehr geglaubt werden wird. Kinder, die unter der Trennung ihrer Eltern leiden, werden ihre Mütter verachten. Frauen, denen versprochen wird, dass sie mit Heirat und Kinderkriegen noch warten können, werden am Ende gar nichts bekommen.
Als nächstes schreibt er über die Helfer der Feministinnen: (Sozial) Konservative, "Weiße Ritter" und Softies. Das typische Kavaliersverhalten wird angesprochen - und auch, dass es heute meist sinnlos ist, weil die Frauen selbst entscheiden, wen sie zum Mann nehmen, anstatt ihrer Eltern. Dies haben viele Männer aber noch nicht eingesehen. Und da radikale Feministinnen allein zu inkompetent sind und selten echte Macht haben, tragen diese Männer auch die Schuld an der männerfeindlichen Gesellschaft.
Zum Schluss (dieses Absatzes) fragt er noch, warum sich keine starke Männerrechtsbewegung entwickelt hat. Als Hauptgrund nennt er: Die meisten Beta-Männer würden eher sterben, als sich von Frauen als Versager oder Frauenfeinde beschimpfen zu lassen. Er macht gute Vorschläge, was eine Männerrechtsbewegung tun sollte, befürchtet aber, dass der Feminismus eher auf eine andere Weise fallen wird

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