Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Hier die offizielle Stellungnahme der Bundesregierung

Der_Quixote ⌂ @, Olpe, Donnerstag, 07.06.2007, 03:23 (vor 4861 Tagen) @ Christine

http://www.bundesregierung.de

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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Kulturstaatsminister Bernd Neumann erzielt Einigung beim Denkmal für die
im
Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Kulturstaatsminister Bernd Neumann ist es bei einem heutigen Treffen im
Kanzleramt gelungen, völliges Einvernehmen beim Denkmal für die im
Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zu erzielen.

An den Planungen waren der Lesben- und Schwulenverband, die Initiative
"Der
homosexuellen Opfer gedenken" sowie das mit dem Entwurf beauftragte
Künstlerduo
Elmgreen und Dragset beteiligt. In den Diskussionsprozess waren ebenfalls
die
zuständigen Verantwortlichen aus allen Bundestagsfraktionen einbezogen.

Laut Bundestagsbeschluss vom 12. Dezember 2003 soll das Denkmal die
verfolgten
und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerung an das Unrecht wach halten und
ein
beständiges Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung
gegenüber
Schwulen und Lesben setzen.

Das Künstlerduo Elmgreen und Dragset hatte seinen prämierten Entwurf
überzeugend
weiterentwickelt. Im Nationalsozialismus konzentrierte sich die
Verfolgung
aufgrund von Homosexualität auf Männer. Dafür steht das Startvideo eines
küssenden Männerpaares. Der nunmehr beabsichtigte Videowechsel im
Zwei-Jahres-Rhythmus gestattet es aber auch, Bilder von Frauen zu zeigen,
und
damit den Blick besonders auf die dritte Aufgabe des Gedenkortes zu
lenken, für
die heutige Zeit ein Zeichen gegen Ausgrenzung von Schwulen und Lesben zu
setzen.
Dieser Vorschlag wird auch der jüngsten Kritik gerecht, dass die Lesben
bei dem
bisherigen Entwurf ausgegrenzt seien.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte: "Mit der Errichtung eines
zentralen
Denkmals in der Bundeshauptstadt wird entsprechend dem Beschluss des
Deutschen
Bundestags nun auch der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus
öffentlich
gedacht. Mit diesem künstlerischen Entwurf ist eine würdige Form der
Erinnerung
an diese Opfer gefunden worden."

Das Denkmal, das noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll, hat die
Form
eines Kubus, in dessen Ecke ein Fenster eingeschnitten ist. Der Betrachter
blickt
hier auf eine projizierte Filmsequenz. Das Denkmal wird am südlichen Rand
des
Tiergartens errichtet. Für die Finanzierung hat die Bundesregierung Mittel
in
Höhe von insgesamt 600.000 Euro zugesagt. Das Land Berlin stellt den
Standort für
das Denkmal zur Verfügung.

Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung
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Liebe Damen , Herren, Bundesregierung,

mit gesteigertem Interesse verfolge ich die Debatte um ein geplantes Homosexuellendenkmal in Berlin, am Rande des Tiergartens.
Was ich zur Rede bringen möchte, ist erstens, dass der Bezug Homosexuell, - Tier-garten diskriminierend erscheinend mag.
Zweitens, dass für einen Stein 600 000 ? bezahlt werden sollen, wo die Misere der öffentlichen Kassen ja ein um den anderen Tag durch die Presse geistert und ich hiermit für den Spottpreis von 100 000 ? einen doppelt so grossen Stein, mit gar zwo Videoschirmen anbieten kann. Drei Videoschirme, jeweils mit sich küssenden Männern, Frauen, sowie Männern mit Frauen, , wären gegen einen geringen Aufpreis denkbar.

MfG
Frank Ossig
An der Nusshecke 3
57462 Olpe/Westf.


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