Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Weil es Juden stören könnte, darf es keine Debatte über männliche Beschneidung geben.

Gismatis, Basel, Samstag, 24.10.2009, 19:53 (vor 4052 Tagen) @ Verräter?

Ich halte es für falsch, Sachthemen nicht anzusprechen, weil man Juden verärgern könnte.

Allein schon dadurch, erklärt mein Anwalt ganz offen, halte er
entsprechende Vorschläge für nicht durchsetzbar, weil immer schnell der
Antisemitismusvorwurf im Raum stünde, der hierzulande für jede Sachdebatte
tödlich sei. (Dass das so ist habe ich ja selbst mehrfach analysiert und
erlebe es auch tagtäglich, wenn es um den Nahost-Konflikt geht. Allerdings
kann man sich auch schon für die Behauptung, ein Antisemitismusvorwurf
kille in Deutschland jede vernünftige Debatte, den Vorwurf einhandeln,
rechtsradikal zu sein.)

Damit muss einfach mal Schluss sein! Wie lange soll das noch so weitergehen mit der Antisemitismus- bzw. Nazikeule? Solange aus diesem Grund auf Juden Rücksicht genommen wird, wird dieses Instrument funktionieren. Erst wenn mehr Leute auf religiöse Befindlichkeiten pfeifen und den Antisemitismusvorwurf mutig in Kauf nehmen, wird dieser Vorwurf an Schlagkraft verlieren.

Arne Hoffmann schiebt einen Anwalt vor um ja keine eigene Meinung vorm
Piratenvolk vertreten zu müssen.

Er tut nichts anderes, als eine professionelle Drittmeinung zu zitieren. Darf er das jetzt plötzlich nicht mehr?

--
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